(David Berger) Die Fälle ähneln sich in auffälliger Weise: Frauen jeden Alters besuchen Asylbewerber-Unterkünfte, um den dort vor allem untergebrachten jungen Männern Gesellschaft zu leisten, Hilfestellungen für das Ausfüllen von Formularen zu geben oder mit ihnen Deutsch zu lernen, manche davon werden sogar zu ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen.

Wenn sie es bis zu dieser „Beförderung“ überhaupt schaffen. Denn immer öfter scheint es vorzukommen, dass die Helferinnen von ihren Schutzbefohlenen vergewaltigt und im schlimmsten Fall danach auch umgebracht werden.

Prominentester Fall dürfte hier Maria L. aus Freiburg sein, die aktive Flüchtlingshelferin und Tochter eines hohen EU-Beamten war. Ähnlich ein Fall im Februar in NRW, wo ein 27-jähriger Nigerianer eine 22-jährige Frau auf offener Straße erstach, die er zuvor als Flüchtlingshelferin kennen gelernt hatte.

Im März kam es zu einem Gerichtsurteil in einem besonders perfiden Fall. Die LVZ berichtet: „Firas M. (39) lebt seit 2014 in Deutschland. Als sein Asylantrag abgelehnt wurde und er abgeschoben werden sollte, gewährte ihm eine freikirchliche Gemeinde im Jahr 2015 Kirchenasyl. Der Iraker kam in einer Gästewohnung im Stadtteil Eutritzsch unter. Und: Eine Flüchtlingshelferin (43) der Gemeinde kümmerte sich um ihn. Sie kaufte ein, half bei Behördenangelegenheiten, gab Sprachunterricht. Im Sommer ließ sich die verheiratete Frau auf eine Affäre mit dem Flüchtling ein, beendete die sexuelle Beziehung jedoch im September des selben Jahres wieder.

Zu einem ersten massiven Übergriff soll es im November gekommen sein. Als die Frau ihm Einkäufe in der Wohnung übergeben wollte, soll Firas M. sie eingesperrt und vergewaltigt haben. Zu einem weiteren Sexualverbrechen kam es laut Anklage Anfang Dezember. Dabei soll der Mann sein Opfer auch noch massiv gewürgt haben.

Anzeige erstattete die Frau nicht sofort – offenbar aus Angst. Denn der Iraker soll ihr gedroht haben, dass er alles mit seinem Smartphone gefilmt habe und die sexuellen Kontakte auch gegenüber ihrem Ehemann offenbaren würde.“

Im Flüchtingsweltmeisterland Schweden haben solche Vorfälle eine viel längere Tradition: Angesichts der Vorfälle in Deutschland wurde die Geschichte der Theresa Krantz erneut ausgegraben, „die am 26. September 2010, also vor etwas mehr als 6,5 Jahren, ermordet wurde.  Dem Mord ging eine Vergewaltigung voran. Derzeit sieht man häufig ein Protraitfoto von ihr, begleitet mit dem Bild, in dem sie nackt und tot in einem Wald liegt. Beide Bilder sind echt und gehören in diesen Kontext.“ so das sonst sehr kritische Portal „Mimikama“.

Die Bayerische Polizei berichtet erneut von einem solchen Vorfall, der sich nun in Wasserburg zugetragen hat. Im Polizeibericht heißt es:

„Wie die Frau (30) später angab, hatte sie sich im Laufe des Freitagabend in der zentralen Gemeinschaftsunterkunft in der Anton-Wogner-Straße mit Bewohnern getroffen. Als sie kurz nach 23.00 Uhr die Unterkunft verlassen habe, sei ihr einer der Männer ein Stück weit nachgelaufen und habe sie auf der Straße vergewaltigt. Nach den Tathandlungen wäre der Täter zurück in die Gemeinschaftsunterkunft gegangen. Im Laufe der Nacht wurde die Tat bei der Polizeiinspektion Wasserburg angezeigt.

Beamte von Schutz- und Kriminalpolizei sowie der Bundespolizei beteiligten sich tags darauf an einer Durchsuchungsaktion in der Asylbewerberunterkunft, in der etwa 80 Personen gemeldet sind. Unter Tatverdacht konnte ein 20-Jähriger sierra-leonischer Staatsangehöriger widerstandslos festgenommen werden, gegen den die Staatsanwaltschaft Traunstein – Zweigstelle Rosenheim – einen Haftbefehlsantrag stellte. Das Amtsgericht Rosenheim gab dem Antrag am Sonntag statt, der 20-jährige Tatverdächtige kam in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Der Mann streitet die Vergewaltigung ab. Bei der Kripo Rosenheim laufen jetzt die Ermittlungen zur Klärung des Falles.“

Was wichtig zu bedenken ist: All dies sind nur einige wenige Fälle, die hier aufgeführt wurden. In Wirklichkeit stellen sie die Spitze eines Eisbergs der berichteten Fälle dar. Diese wiederum bilden ebenfalls die Spitze eines noch größeren Eisberges der tatsächlichen Fälle, in denen Flüchtlingshelferinnen von ihren Schützlingen brutale (sexuelle) Gewalt erlebten, die nicht selten mit ihrem Tod endet.

Bei Vergewaltigungen ist die Dunkelziffer seit jeher hoch, dies gilt in Deutschland in ganz besonderer Weise, wenn die Täter einen Migrationshintergrund haben. Die Polizei in Dresden hat Frauen nach einem furchtbaren Vergewaltigungsfall durch einen „Südländer“ ausdrücklich gewarnt, alleine zum Joggen zu gehen.

Wäre es nicht viel wichtiger, dass Politik, Polizei und Medien Frauen generell davor warnen, nähere Kontakte zu Asylbewerbern einzugehen?

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