(David Berger) … die Frage mag beim ersten Lesen vielleicht etwas schräg, gar nach dem klingen, was ARD & Co – auf die Anregung des Mullah-Regimes im Iran hin – gerne als „Islamophobie“ bezeichnen.

Aber ich habe mir diese Frage heute Morgen kurz nach dem Frühstück tatsächlich gestellt, als ich die Nachrichtenseite der Tagesschau öffnete und mir als erstes folgende Nachricht in die Augen sprang:

 „Muslimische Wallfahrt Hadsch hat begonnen“

Darunter:

„Einmal im Leben sollte jeder gesunde Muslim nach Mekka pilgern. Erneut haben sich zwei Millionen Gläubige auf den Weg zur heiligen Kaaba gemacht.“

Was dann folgt ist eine lange Bilderstrecke mit kurzen Texten, die ebenso distanzlos wie der Einführungstext im Stil eines Imam Muslimen ihre heiligen Pflichten einzuschärfen bemüht sind.

So etwa zum Opferfest:

„Am Freitag, dem dritten Tag der Wallfahrt, feiern die Muslime weltweit das Opferfest Eid al-Adha. Hierbei ist es üblich ein Tier zu opfern. Märkte in aller Welt – wie hier in Abidjan (Elfenbeinküste) – bereiten sich schon jetzt auf das Opferfest vor.“

Auch wenn man Christentum und Islam schwerlich wird vergleichen können, stellen wir uns einfach mal einen analogen Bericht der „Tagesschau“ zu Beginn der Fastenzeit vor:

„Heute beginnen für Katholiken die traditionellen 40 Tage der Fastenzeit. Jeder Katholik soll in dieser Zeit das heilige Bußsakrament empfangen, um von seinen Fehlern und Sünden durch einen Priester der heiligen Mutter Kirche losgesprochen zu werden.“

Und weiter: „Mit einer Wallfahrt in die ewige Stadt, das heilige Rom, kann er dann einen vollkommenen Ablass gewinnen, der ihn von allen zeitlichen Sündenstrafen befreit und ihm so die grausame Leidenszeit im Fegefeuer abkürzen hilft. Verständlicherweise sind bereits jetzt fast alle Hotels in Rom ausgebucht.“

Ja, ich weiß, solch einen Bericht wird man bei der „Tagesschau“, ja selbst im „Kirchenfernsehen“ der Öffentlich-Rechtlichen vergeblich suchen. Und das ist auch gut so. Denn wir leben nicht in Katholistan, der Katholizismus ist bei uns nicht Staatsreligion, Kirche und Staat sind bei uns weitgehend (wenn auch noch nicht ausreichend) getrennt.

Jetzt müssen die von uns finanzierten Macher der Tagesschau nur irgendwie verstehen, dass das auch für den Islam gilt. Wir leben noch nicht in einem islamischen Gottesstaat. Noch nicht … Vielleicht ist dieses „Noch nicht“ ja der Grund, warum die Berichterstattung bei der Tagesschau so aussieht, wie sie aussieht. Nachhaltige Sicherung des Jobs nennt sich das dann wohl.

Ihr nennt euch Journalisten? Schämt euch!

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