(David Berger) Aus einem Interview der Basler Zeitung mit dem bekannten britischen Autor Douglas Murray kommt unser Zitat der Woche. In dem Interview spricht der atheistische Publizist über Europas geistige Krise, Angela Merkels Tragik und die Sonderstellung des Islam unter den Religionen.

Dabei kommt er auch auf das Verhältnis des Christentums zum Islam und das völlige Versagen der Kirchen angesichts der Islamisierung des Abendlandes zu sprechen:

„Uns fehlt in der Tat eine Kirche, die auf der Wahrheit ihrer eigenen Behauptungen beharrt. In den Achtzigerjahren verkündete der Bischof von Durham, er zweifle an der physischen Auferstehung. Damals war das ein nationaler Skandal und der Mann wurde ausgelacht. Heute wäre das Letzte, was ein anglikanischer Geistlicher in der Öffentlichkeit tun würde, auf der biblischen Version der Auferstehung zu beharren. Die Pfarrer reden nun von sozialer Gerechtigkeit, von Ungleichheit und vielleicht noch darüber, unseren Nächsten zu lieben. Was sie sich noch vor zwanzig Jahren zu sagen getrauten, würden sie jetzt nicht mehr sagen. Sie sind versehrte Kreaturen.“

Auf die anschließender Frage der Zeitung, ob die Christen wieder mehr wie die Muslime werden sollten, antwortet er:

„Wenn Sie einen Imam fragen, ob im Koran die Wahrheit stehe, wird er dies selbstverständlich bejahen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder werden anglikanische Vikare mehr wie Imame oder Imame mehr wie anglikanische Vikare. Aber ich sehe nicht, wie das Christentum bestehen soll, wenn der Islam die einzige geschützte Religion ist und die einzige, die ihre Prinzipien verteidigt, während alle anderen eine Art Greenpeace mit Gebeten werden.“

mourray

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truckeropa66
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man sollte Flüchtlinge die da sind im Bundestag, in allen Kirchengebäuden einquartieren und die Herrschaften der Politik und der Kirche für deren Versorgung in Anspruch nehmen. Sowohl finanziell als auch Praktisch.

A.T.
Gast
A.T.

@ Sabrina

bevor Sie sich das dritte Video anschauen möchte ich noch zwei Dinge auf den Weg geben:

1. der Teufel hat zwar überall seine Finger im Spiel aber Gott hält das Spiel in der Hand.
2. Womit kann der Mensch Gott zu lachen bringen? Antwort: Indem er Pläne macht

Jesus ich vertraure auf Dich

O.L.I.T.A
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O.L.I.T.A

Was passiert, wenn man einen Wolf im Schafstall belässt? Richtig. Früher oder später gibt es keine Schafe mehr. Und der Wolf holt noch Artgenossen herzu. Genau das ist in den (Frei-)Kirchen passiert. Die „Schafe“ (und ihre Kultur) wurden nicht bewahrt. Das (biblische) Gebot wäre Erkennen und Aussortieren von „Wölfen im Schafspelz“ gewesen. Aber macht-, ehr- und eigensüchtige Leiter verweiger(te)n dies: „Falsche Hirten“. Zur Kategorie „egoistische Selbstinszenierung“ gehört auch o.g. (gemeinschaftliches) Gebete-Gefasel. Schon die Bibel beschrieb Heuchler („Pharisäer“) als Solche, die gerne „mit langen Gebeten“ beeindruckten (Matth. 23). Jesus stattdessen hat beim (einsamen!) Beten mitunter „Blut und Wasser“ geschwitzt. Und Jakob… Mehr lesen »

A.T.
Gast
A.T.


Dieser Blitz schlug im Vatican am 13. März 2013 nach dem Rücktritt von Benedikt XVI ein
(Recherchieren Sie mal in Zusammenhang mit Benedikts Rücktritt „St. Gallen Connection“)

Der Jesuit Bergolio (berechnen Sie mal Bergolio mit dem ASCII Code) bekämpft traditionelle Katholiken, untergräbt mit „amoris laetitia“ die Gültigkeit des 6. Gebots (du sollst nicht Ehe brechen) und setzt sich füreine synkretistische Weltreligion ein, bei der im Endeffekt die Göttlichkeit Jesu Christi und sein Erlösungswerk verdunstet

Steht das vielleicht damit im Zusammenhang?

Regina Walczyk -Brozinski
Gast
Regina Walczyk -Brozinski

Die Leithammel der Kirchen gehören alle zum Netzwerk derjenigen Menschenfeinde ,die sich die Auflösung der Nationalstaaten, die Eliminierung aller bisherigen Religionen und die Reduzierung der Weltbevölkerung zur obersten Priorität gesetzt haben, mit dem Ziel, eine homogene, debile und ausschließlich konsumorientierte Sklavenmasse zu erschaffen, die nicht mal bemerken, dass sie Sklaven sind. Weder von der Politik noch von den Kirchen können wir Menschen, die begriffen haben, was vor sich geht, Hilfe erwarten. Der Zug ist längst abgefahren. Die einzig mögliche Rettung ginge von einem flächendeckenden Volksaufstand aus, was jedoch niemals passieren wird. Also setze ich meine letzte Hoffnung auf Gott.

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Dazu kann ich nur sagen, weg mit allen Religionen, jeder soll doch glauben was er will. Ich habe schon mit 15 Jahren nicht mehr an diese Auferstehung eines einzigen Sohnes geglaubt. Alles Lug und Betrug. Jesus war ein Rebell und Aufrührer und mehr nicht. Ich habe mein eigenes Gottesbild, das erfahre ich in der Meditation. Religionen geht es seit der Antike nur um Macht und Menschenverachtung . Weg damit, man sieht ja täglich den Massenwahn.

frapedo
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Die Bibel ist voll von Aussagen für einen Kommentar zu diesem Beitrag und einigen der Kommentare . Das reicht vom „Weh Euch Ihr Schriftgelehrten und Pharisäer“, über „die aber lau sind will ich ausspeien“ und von „Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge“, bis hin zu „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist’s eine Gotteskraft. Denn es steht geschrieben: ‚Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.'“ Viele schaffen es nicht, sich von der Milchspeise… Mehr lesen »

hwludwig
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Der Verlust des Glaubens ist das Ergebnis einer allmählichen Veränderung des Bewusstseins des Menschen, die ohne sein Zutun geschehen ist. Alles unterliegt der Entwicklung, auch das Bewusstsein. Ja, in ihm spielt sich die primäre Entwicklung ab, aus der erst alle großen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen hervorgehen. Denn der Mensch kann nur das in einer bestimmten Weise schaffend aus sich heraussetzen, was jeweils an entsprechenden empfindungs- und gedankenmäßigen Anschauungen in seinem Bewusstsein lebt. Dies zu durchschauen ist von fundamentaler Bedeutung. Es ist eine überhebliche Illusion zu meinen, die Menschen früherer Zeiten und Kulturen hätten das gleiche Bewusstsein von der Welt gehabt… Mehr lesen »

A.H. v. Loen
Gast
A.H. v. Loen

Unter den deutschen Schlafwandlern gibt es immer noch zu viele Phantasten und Illusionisten, die tatsächlich noch glauben, daß der Islam hinsichtlich Toleranz wandlungsfähig sei. Der Islam hat nie eine Aufklärung, eine theologisch-philosophische Auseinandersetzung mit sich selbst durchlaufen und wird dies auch in Zukunft nicht. Ihre maßgeblichen Führer bekennen sich zu den allgemeinen Menschenrechten unter der Voraussetzung der Anwendung der Regeln des Korans. Das heißt, die Scharia ist die Rechtswirklichkeit, und zwar die ausschließliche, in der die gläubigen Muslime zu leben bereit sind. Andere Rechtsformen akzeptieren sie nur insoweit, wie sie nicht in Konfrontation zur Scharia stehen. Die Demokratie und die… Mehr lesen »

Schmid
Gast
Schmid

Wenn man mal ganz einfach die mathematische Spieltheorie auf das Paar Christentum und Islam anwendet dürfte klar werden daß das Christentum keine Chance hat: „Halt die andere Wange hin“ muß da den kürzeren ziehen.

Sabrina
Gast
Sabrina

„Aber ich sehe nicht, wie das Christentum bestehen soll, wenn der Islam die einzige geschützte Religion ist und die einzige, die ihre Prinzipien verteidigt, während alle anderen eine Art Greenpeace mit Gebeten werden.“ ———————————————————— Dieses Zitat ist dazu angetan, uns zu fragen, wer denn diese „Religion des Friedens“ oder doch eher „Primitiv-Ideologie“(?) in diese Position gehievt hat und ständig mehr davon; ist diese Entwicklung etwa „vom Himmel gefallen“? Cui bono, d.h., wem nützt es? Warum geschehen all diese unsäglichen Vorgänge, wohin soll das Ganze geführt werden, und wer ist so machtvoll, daß alles inszenierend durchzusetzen, und trotzdem unerkannt im Hintergrund… Mehr lesen »

Carl Eugen
Gast
Carl Eugen

Der gute Mann vergißt, daß auch bei Pfarrern und Kirchenoffiziellen der Glaube dahinterstehen muß. Und wenn der fehlt, kann man nicht pro forma Dinge behaupten. Der Verlust des Glaubens hat vielleicht zuletzt die Kirchenoberen erreicht, aber er hat sie erreicht. Nun versuchen sie sich die Sache zurechtzubiegen, um nicht das ganze Unternehmen Kirche einstampfen zu müssen. Das ist nun natürlich. Man kann also nicht hingehen und einfach sagen: ihr müßt wieder eure alten Dogmen predigen. Denn dazu müßte zuvor wieder an die alten Dogmen geglaubt werden. Man muß das Wissen aufheben, um für den Glauben Platz zu bekommen, sagt einst… Mehr lesen »

Heinz Maier
Gast
Heinz Maier

Wenn wir Atheisten und illusionslose Christen nicht zurück in die Vergangenheit wollen, dann muß der Islam in die Zukunft tranferiert werden. Dies muß konsequent und rücksichtlos gegen die Imame durchgesetzt werde. Wird diese Auseinandersetzung verloren, ist der Westen verloren. Das wird auch die Mehrheit der im Westen lebenden „Moslems“ nicht wollen.
Welcher deutsche „Moslem“ möchte denn in Afghanistan, Irak, Syrien, Saudi Arabia etc wohnen.
Nicht mal in der Türkei möchten unsere Türken wohnen. An der klaren Kante hindern uns nur die „eigenen Gutmenschen“.

Ede Kowalski
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Ede Kowalski

,,Jeff Foxworthy, Comedian : „Es ist seltsam – man darf über Katholiken Witze machen, den Papst durch den Kakao ziehen, über Juden, Christen, Iren, Italiener, Polen und weiß Gott über wen lachen, aber über Moslems (sagt man) gehört es sich nicht Witze zu machen. Ich bin überzeugt, dass je eher wir Normen und Regeln haben, die für ALLE gleichermaßen gelten, desto besser wird es für ALLE sein.“ „Moslems sind unglücklich! Sie sind unglücklich in Gaza… Sie sind unglücklich in Ägypten, Libyen… Sie sind unglücklich in Marokko, im Iran, in Irak, in Jemen… Und auch in Afghanistan, Pakistan, Syrien, Libanon und… Mehr lesen »

jrgrckert
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Die drei Versuchungen, denen die westlichen Bischöfe erliegen:
Sie verführen ihr Volk mit dem Versprechen, dass es auf den weichen Boden von Gottes Liebe fiele, so es sich von den Spitzen der Zinnen seiner Stadt stürzte (sprich seine Schutzmauern einrisse)!
Sie laden die nackte Armut (sprich den Bürgerkrieg) ins Land in der Erwartung, dass Gott dann die Steine in Brot verwandeln werde!
Sie lassen in ihren heiligen Gärten satanische Verse rezitieren!
Als der Prophet Nathan David rügte, bekannte dieser seine Schuld und tat Buße. Was werden diese Bischöfe tun? Die Zeit der Umkehr läuft ab.