(David Berger) Der vor allem von linken Politikern initiierte Kampf gegen „rechts“, „Rassismus“, „Hassrede“ und „Hetze“ ist längst zu einem unglaublich lukrativen Geschäftszweig geworden. Unsummen an Steuergeldern werden hier für höchst zweifelhafte Aktionen, die auf eine häufig künstlich herbei geredete Gefahr zielen, in den Sand gesetzt.

Ganz vorne mit dabei im kostspieligen Kampf für das Gute ist dabei das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der aus Köln stammenden SPD-Frau Katarina Barley an seiner Spitze, die Manuela Schwesig in diesem Amt vor kurzem ablöste.

Für die immensen Ausgaben von Steuergeldern für linksideologische Projekte dürfte daher noch Schwesig, nun Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, verantwortlich sein …

Ein Beispiel dafür hat nun Sciencefiles publik gemacht: Das 60.000 Euro teure, ziemlich blaue Doppeleinhorn aus dem – Sie haben es vermutlich schon geahnt – Saarland.

Sciencefiles schreibt:

„Für diese hehren Ziele, Strategien gegen extremistisches und fundamentalistisches Gedankengut zu entwickeln, einen möglichst breiten Teil der Bevölkerung anzusprechen und politisch motivierten Angriffen auf die Gesellschaft entgegenzutreten, hat das BMFSFJ 60.000 Euro an das Landes-Demokratiezentrum des Saarlandes überwiesen, das wiederum die 60.000 Euro an den „Projektnehmer Doppeleinhorn“ durchgereicht hat.“

Und herausgekommen ist, in unterschiedlichen Versionen folgendes, pädagogisch wertvolles Kunstwerk

Dazu passend eine äußerst erbärmliche Internetseite. Die alle auffordert, sich zusammen mit dem Demokratiezentrum in den gefährlichen Kampf gegen Hass und Hetze zu stürzen. Und das mit einer ebenso waghalsigen wie unglaublich innovativen Aktion. Unter dem Punkt „Mitmachen“ heißt es:

„Du möchtest das #DoppelEinhorn bei seiner wagemutigen Reise voller Abenteuer und Gefahren unterstützen? Poste ein Foto von dir mit dem #DoppelEinhorn und lade es mit dem Hashtag #DoppelEinhorn auf Facebook, Twitter oder Instagram hoch. Das #DoppelEinhorn wird auch gerne dir folgen.“

Sciencefiles kommentiert dazu:

Falls ein ScienceFiles-Leser eine infantile und dämliche Idee hat, mit der man SPD-geführte Ministerien begeistern kann, so sehr, dass sie eben einmal 60.000 Euro, die Eigentum der Steuerzahler sind, dafür aus dem Fenster werfen, der kann sich ja an das BMFSFJ wenden“

Man zahle dort „jeden Scheiß“, sofern nur bestimmte Stichwörter im Antrag vorkommen:

  • Gegen Hass
  • Gegen Hatespeech
  • Aufklärung
  • Gegen Rechtsextremismus
  • Gegen Rassismus
  • Gegen Antisemitismus
  • usw.