Update 28.07.17, 8.45 h: JouWatch meldet:

“ Auf Twitter schrieb Defend Europe: „Die Crew der #CStar wurde freigelassen. Die #Fakenews der NGOs waren wieder wirkungslos. #DefendEurope auf dem Weg nach Catania.“ Die zypriotische Zeitung ProNews schrieb, die Behörden haben „das Schiff untersucht, keine illegalen Aktivitäten gefunden, sondern ein Schiff, das Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer retten will. Der Kapitän und sein Assistent wurden freigelassen.“

(David Berger) Zum ersten mal in der Flüchtlingskrise seit 2015 soll nun im Mittelmeer ein Schiff wegen wegen Schlepperei bzw. illegalem Menschenschmuggel festgesetzt und der Kapitän festgenommen worden sein.

Eine zypriotische Nachrichtenagentur und auch Medien aus Österreich berichten, dass das Schiff „C-Star“ im Hafen in Famagusta, im Osten von Zypern mit dem Vorwurf der „Menschenschmuggelei“ evakuiert worden sein soll.

Obwohl man, wie die zypriotische Zeitung Kathirimi“ meldet, wohl weder – wie vermutet – Waffen noch Migranten auf dem Schiff vorfand, kam es zu diesen Maßnahmen.

Der Grund für die rabiate Maßnahme der Sicherheitsbehörden dürfte darin liegen, dass Schiff und Besatzung gar nicht vor hatten, Migranten aus Afrika und Asien illegal nach Europa zu schmuggeln.

Sondern ganz im Gegenteil: Die C-Star war von der Identitären Bewegung gechartert worden, die mit dem Schiff illegale Migranten im Mittelmeer abfangen und nach Afrika zurückbringen wollte.

Die Aktivisten wollten damit nach ihrer Angabe ein Zeichen gegen „Schlepper“ im Mittelmeer setzen, die unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe – häufig als NGOs – zum jetzigen Zeitpunkt bereits mehr als 12.000 Migranten nach Europa gebracht haben, 35% der Ankommenden.

Die Staatsanwaltschaft in Catania kritisierte bereits im März, dass die NGOs mit Schleppern zusammenarbeiteten: „Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen und Schleppern in Libyen gibt“,

Dennoch kam es nun zu diesem vorzeitigen Stopp des Schiffes. Die eigentlichen Schlepper sind weiter unterwegs, sie haben gestern einen deutlichen Sieg errungen.

Aber auch die IB will nicht aufgeben. In einer Pressemitteilung von heute morgen gibt sie eine detaillierte Beschreibung der Ereignisse: „Alle Anschuldigungen von Drogen, Waffen bis Söldnern erwiesen sich als eine Lüge. Sie konnten die Mission verzögern, aber nicht aufhalten und genauso wird es beim Vorfall in Zypern sein.

… Defend Europe geht weiter.“

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