(David Berger) Schon vor zwei Jahren trat einer der inzwischen identifizierten Attentäter des London Bridge Massakers in einer Dokumentation von Channel 4 mit einer Flagge des „Islamischen Staats“ auf.

Einer der Mörder kann heute als der islamistische Extremist Khuram Butt benannt werden, der von Channel 4 gefilmt wurde. Er wurde bei der Polizei mehrmals angezeigt, blieb aber weiterhin bis zum London Bridge Attentat auf freiem Fuß.

Bereits vor mehr als einem Jahr habe ich in Deutschland auf diese Dokumentation „The Jihadis Next Door“ (Die Dschihadisten von nebenan) aufmerksam gemacht. Im Anschluss daran wurde von Lesern immer wieder nachgefragt, warum sich die dort auftretenden Männer in Großbritannien weiterhin auf freiem Fuß befinden …

Inzwischen wissen wir – spätestens nach dem Fall Anis Amri – dass dies in Deutschland nicht anders ist.

In der Doku trat auch der ebenfalls in Großbritannien lebende Islamist Abu Haleema auf. Haleema besitzt als Vlogger weltweit eine große Fangemeinde, die seinen Video-Blogs folgt und diese weiterverbreitet. 

In diesen Video-Blogs wie auch im Interview mit Channel 4 fordert er, dass schwule Männer und Ehebrecher in den Vororten von London, wo der Anteil der Muslime an der Einwohnerschaft besonders hoch ist, hingerichtet werden sollen. Was homosexuelle Männer machen, sei für Allah ein Gräuel. „Wenn sie auffliegen“, so Abu Haleema, „werden sie bestraft werden.“

 Dabei kündigt er an, dass sie – nach dem Vorbild des IS – von Hochhausdächern gestürzt werden sollen. Er führt die Kameraleute sogar in den Park in dem Vorort von London, wo die Hinrichtungen stattfinden sollen.

Channel4 wurde damals ebenso der Hetze, Panikmache und einseitigen Darstellung bezichtigt wie mein Blog.