Ein Gastbeitrag von Ines Laufer („Fisch und Fleisch“)

Wenn ich mir die Wahlprognose zur Landtagswahl in NRW anschaue, so beabsichtigen rund 90% der Wähler/innen, mit ihrem Wahlkreuz auf dem Feld einer der Altparteien für ein behäbiges „Weiter so!“ der aktuellen Politik in unserem Land zu stimmen. Oder sogar für ein „Weiter so – aber bitte noch mehr und noch schneller!“.

„Weiter so“ und „schneller“ heißt jedoch nichts anderes als „mit Vollgas gegen die Wand“ – wie ich in meinen Einlassungen zum anhaltenden Import gewalttätiger, krimineller, nicht integrierbarer Armutsmigranten (=“Flüchtlinge“ ) und den mittelbaren und langfristigen, katastrophalen Folgen für unsere Gesellschaft dezidiert darlege.

Viele Menschen haben Angst – und wählen trotzdem CDU oder noch linker…

Nun ist es keinesfalls so, dass die 90% CDU-SPD-Grünen-FDP-Linken-Wähler/innen mit völliger Blindheit geschlagen wären gegenüber der gravierenden Fehlentwicklung unserer Gesellschaft, die sich insbesondere seit der auf zahlreichen Rechtsbrüchen basierenden Grenzöffnung im Jahr 2015 in drastischen Veränderungen unseres Lebens und unserer Sicherheit spiegelt.

Nein, spätestens seit dem nun auch von Thomas de Maizière bestätigtenmassiven Anstieg der Gewalt und Kriminalität durch „Flüchtlinge“ und gleichzeitiger Explosion der Sozialkosten dämmert es nach und nach auch den letzten Träumern, dass die Situation gewaltig aus dem Ruder läuft und auch für sie zu existenziellen Bedrohung werden könnte.

Allein es fehlte bisher der entscheidende Funke, der die Wähler/innen zu einem konsequenten STOP! und der Entschlossenheit, das Ruder herumzureißen, bewegen konnte – was u.a. bedeuten würde, die AfD zu wählen.

Da wird hier eine Personalie kritisiert, wird sich da an einem Programmpunkt gestört, wirken dort die tendenziösen Bevormundungsversuche des Staatsfunksnach, den Menschen die Partei durch mantraartige, rechtspopulistische Wertung schlechtzureden.

Davon abgesehen, dass umgekehrt ein kritisch-prüfender Blick in die Wahlprogramme der etablierten Parteien oder auf deren „qualifiziertes“ Personal wie Merkel, Tauber, Schulz, Gabriel, Stegner, Dreyer, Kraft, Lindner, Roth, Göring-Eckardt, Peter, Hofreiter, Jelpke uvm. wohl kaum mit einem ernst gemeinten Wahl-Kreuz enden dürfte – es sei denn, man sieht im „gegen-die-Wand-Fahren“ ein erstrebenswertes Ziel oder es ist einem schlichtweg egal – halte ich es für unabdingbar zu verstehen, welche wichtige historische Funktion und Aufgabe der AfD im Kontext unserer aktuellen Lebenssituation zukommt:

Die AfD ist die einzige wirksame(!) Projektionsfläche, auf der wir unsere Ablehnung der von den Regierungsparteien zugelassenen, ungeregelten,tödlichen Masseneinwanderung signalisieren und artikulieren können.“

Dieses und die nachfolgenden Statements meiner lieben Facebook-Freundin Sandra Kristin Meier, deren Klugheit und Mut, ausgetretene Gedankenwege zu verlassen ich außerordentlich schätze, sollen Denkanstöße geben, inspirieren und bestenfalls die im Kopf womöglich bereits ausgefüllten Wahlkarten neu mischen.

„Ich bin absolut nicht konservativ. Aber ich wähle die AfD als Mittel, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Dabei abstrahiere ich von einzelnen Programmpunkten ebenso wie einzelnen Personen. Ich will den Impuls der AfD abschöpfen und für das gesellschaftliche Ganze nutzbar machen.

Es geht ohnehin nicht um Personen in dieser dramatischen Lage: 1.000 Höckes sind weniger schlimm als eine Merkel: Ich persönlich fühle mich von Merkel tausendmal mehr abgeschreckt, denn sie hat nicht nur schlechte Reden gehalten sondern effektiv die Grenzen geöffnet. Es sollte jedem klar sein, was schwerer wiegt – auch für sein Leben: 1 Höcke oder die Millionen Merkel-„Gäste. Überhaupt werden sich bei der AfD – so meine Prognose – mittel-und langfristig die Realos durchsetzen.“

Dazu fällt mir der folgende Witz ein und Humor löst schließlich Denkblockaden:

Dialog eines alten Mannes mit seinem Enkel in einer Moschee im Jahr 2035, irgendwo in Deutschland:

„Opa, warum hast du damals wieder CDU gewählt, obwohl doch bekannt war, dass 500 Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern saßen?

Das verstehst Du nicht, Kevin-Abdullah. Damals war es wichtiger, Björn Höcke zu verhindern. Und jetzt bete.“

Die AfD ist Korrektiv, Brecheisen, Torpedo, Abrissbirne – um die anderen Parteien zur Kursänderung zu zwingen

tCikAzNrqdc„Die gesellschaftlich-historische Bedeutung der AfD liegt m. E. nicht so sehr in sich selbst, sondern in der katalysierenden Wirkung auf das Gesamtgefüge; auf die Veränderung des in eine extreme linke Schieflage geratenen Diskurses und des Handelns der anderen Akteure (=Altparteien). Erweiterte Diskursräume beispielsweise sind eine Grundvoraussetzung für Entwicklung.

Ihre gesellschaftliche Funktion besteht darin, die Diskursräume zu erweitern und ein demokratisches Korrektiv zu sein. Mit anderen Worten: Die Wirkung dieser alternativen Kraft auf die anderen Akteure ist entscheidend. Je stärker die AfD als einzige oppositionelle Kraft wird, desto mehr wird der Diskursraum erweitert und desto mehr von ihren Ideen wird Eingang in die Regierungspolitik finden, desto mehr wird die CDU eine AfD-Politik machen müssen.

Die AfD ist der Katalysator für gesellschaftlich notwendige Entwicklungen

„Das fundamentale Vertrauen in die real existierende Demokratie der Bundesrepublik Deutschland ist nachhaltig erschüttert worden, als im Herbst 2015 die Grenzen ohne Parlamentsbeschluss geöffnet wurden und dies auch blieben.

Das war ein Staatsversagen gigantischen Ausmaßes, das auch ein Versagen der Demokratie war, die mich an eine Art Präsidialherrschaft erinnerte. Das war und ist ungesund.

Die ‚Getriebenen‘ richteten ihre Entscheidung nicht nach Vernunft und Verantwortung, sondern gesinnungsethisch und feige nach der veröffentlichten Meinung aus (schlechte Bilder in den Medien vermeiden etc.).

Außerdem wurden und werden Kritiker dieses Staats- und Demokratieversagens als Pack und Nazis stigmatisiert und Deutschland von höchster Stelle in hell und dunkel gespalten.

Jeder wirkliche Demokrat sollte die Kräfte unterstützen, die diese Fehlenwicklungen korrigieren helfen und nicht jene, die sie herbeiführten. Nur deshalb wähle ich die AfD.

Die Getriebenen in Berlin müssen ein kräftiges Signal erhalten.

Diesen scharfen Zerberus im Parlament haben sich die dort sitzenden selbstgefälligen Versager selbst zuzuschreiben.

Es ist eine taktische Wahl. Es geht nicht anders im Angesicht der anhaltenden Bedrohung. Es gibt keine Alternative:

„Die AfD ist das Skalpell am Altparteien-Tumor.“ (Jürgen P.)

Was wollen die Wähler/innen tun?

CDU oder SPD wählen, die die Grenzöffnung veranlasst haben?

Die Grünen, die Kommunisten, die noch schlimmer drauf sind? Oder die opportunistische FDP, die ihre Fähnchen in jeden beliebigen Wind hängt, solange er Macht verspricht?

Es bleibt nur die AfD, die sich dann notfalls in der parlamentarischen Opposition finden muss.

Wichtig ist ohnehin, dass es irgendein wie auch immer geartetes Gegengewicht und Korrektiv zum Altparteien-Kartell und den Medien gibt.

Und das wirkt bereits jetzt, wie das hilflose Leitkulturgestammel eines mausgrauen CDU-Funktionärs gerade zeigte, ebenso wie die teilweise Übernahme der Rhetorik der AfD durch die CDU.

Diesen Zusammenhang muss der Wähler im Angesicht der Katastrophe jedoch selbständig herstellen. Oder massenhafte Armutsmigration, Terror und Schröpfung gehen eben weiter – so lange, bis er es begreift.

Es ist nur eine Frage der Zeit und des zu zahlenden Preises…“

Epilog

Die effektive Wirksamkeit der von Sandra Kristin beschriebenen katalysatorischen Kraft einer starken AfD wird mit einem Blick nach Schweden wohl noch anschaulicher:

Als dort die Schwedendemokraten mit ihrer Ablehnung der von der Regierung forcierten Massenmigration in Umfrageergebnissen die 25%-Marke knackten, wurden prompt – wenngleich unter hochnotpeinlichen Tränen – die Grenzen geschlossen und eine rigorose Verschärfung der Asylpraxis beschlossen.

Es ist die Angst vor dem Machtverlust, die Angst um die von uns Steuerzahlern finanzierten Pöstchen, die Angst um die eigenen Pfründe, die dann ihre Wirkung mit Wucht entfaltet.

Auch die AfD treibt die Altparteien bereits jetzt erfolgreich vor sich her, wie wir an der- im Moment noch halbherzigen – Übernahme von Forderungen der AfD erkennen können. Kleines Beispiel hier:

Die AfD fordert die Einrichtung nordafrikanischer Aufnahmezentren, nach dem Vorbild der bereits bewährten, jedoch nicht mehr eingerichteten UN-Schutzzonen.

Wer tatsächlich vor Krieg und Vertreibung flieht, der fände dort Schutz und Versorgung. Über Asylanträge und die Verteilung von anerkannten Flüchtlingen in die EU könnte vor Ort entschieden werden. Weder würden Menschen im Mittelmeer ertrinken, noch kämen Wassertaxis (Anm. durch diverse Schlepper-NGOs) zum Einsatz.

Ein Vorschlag übrigens, den sowohl die CDU als auch die SPD der AfD abgekupfert haben, ohne sich tatsächlich um eine Umsetzung zu bemühen.“

Und letzteres dürfte sich spätestens dann ändern, wenn die AfD sicher auf zweistelligen Wahl-Gewässern schippert…

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13895203_10153843122983977_8893415867767727366_nZur Autorin: Ines Laufer – sagt in ihrer Selbstvorstellung: „Der Weg einer demokratischen Gesellschaft in eine Diktatur wird begleitet und geebnet durch die Einschränkung der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, durch die Veränderung der Medienlandschaft – weg vom sachlich berichtenden Journalismus hin zum regierungskonformen, gleichgeschalteten Meinungsjournalismus.
Die aktuelle Entwicklung Deutschlands in diese Richtung sehe ich als äußerst bedenklich an. Für mich Grund genug, so wie viele andere Autoren hier das „Sandkorn“ im Getriebe zu sein wenn es darum geht, systematischer medialer Desinformation Fakten entgegen zu setzen und eine kritische Meinung zu vertreten.“
(Foto: (c) privat/Facebook)

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Der Beitrag ist zuerst auf folgendem (auch für Veganer und Vegetarier) empfehlenswerten Blog erschienen: FISCH UND FLEISCH