Gastbeitrag von Collin McMahon

Am Samstag, den 15.4. kam es wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Trump-Anhängern und linksradikalen Antifas in Berkeley, Kalifornien.

Nach den Ausschreitungen am 1.2.2017 gegen eine Rede des rechten Wortführers Milo Yiannopoulos, bei dem etwa 1500 vermummte Antifas das eigene Uni-Gelände verwüsteten und Sachschaden von etwa $100.000 anrichteten, war die linke Uni in Berkeley, einst Heimat der Studentenbewegung und des „Free Speech“, zum Symbol für politisch korrekten Meinungsterror geworden. Das Video einer jungen Frau, der von gewaltbereiten Linksradikalen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wurde, ging schnell viral.

Der Vortrag vom Yiannopoulos, einem libertären, schwulen Befürworter der Gedanken- und Meinungsfreiheit, musste „aus Sicherheitsgründen“ abgesagt werden. Der Polizei der linken Stadt Berkeley wurde vorgeworfen, nichts gegen die randalierenden Linksextremisten getan zu haben.

Die Antifa ist ein neues Phänomen in Amerika, das aus Deutschland importiert wurde. Zum ersten Mal trat sie bundesweit mit der Amtseinführung von Donald Trump in Washington, D.C. unrühmlich in Erscheinung, als sie u.a. die Limousine eines Moslems abfackelten.

Nach den Ausschreitungen von Berkeley formierte sich jedoch der konservative Widerstand in Amerika, und begann mit ihren eigenen Mitteln gegen den schwarzen Block zurückzuschlagen.

Beim bundesweiten „March 4 Trump“ versuchten am 4. März die Antifa in Berkeley wieder, Trump-Anhänger daran zu hindern, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben, während die Polizei untätig blieb.

Doch die Trump-Anhänger wehrten sich. Kyle Chapman, ein konservativer Aktivist aus Kalifornien, wehrte sich mit einer Fahnenstange in einem Captain America-artigen Kostüm gegen angreifende Antifas und wurde als „Based Stickman“ zum Internet- Superhelden. („Based Stickman“ bedeutet sowas wie „Bodenständiger Stock-Mann“).

In Folge riefen Chapman, Veranstalter Rich Black, Lauren Southern und andere konservative Aktivisten als Liberty Revival Alliance landesweit zur „Patriot’s Day“ auf, um das Recht auf freie Meinungsäußerung auch in der Höhle des Löwen, der Antifa-Hauptstadt Amerikas, zu verteidigen. Chapman wurde bei einem Aufruf-Video bereits im Vorfeld von Linksradikalen bedrängt und mit einem Skateboard angegriffen.

antifa usa 3Am vergangenen Samstag, den 15.4., trafen hunderte Trump-Anhänger aus den ganzen USA, u.a. Motorradrocker, Armeeveteranen und etwa 50 Oath Keeper, einer Vereinigung von Polizisten und anderen Beamten die sich ihrem Amtseid verpflichtet fühlen, auf eine ähnliche Zahl Linksradikaler.

Die Antifa Berkeley hatte im Raum San Francisco mobilisiert und die Veranstaltung als „Jahrestreffen der Rechtsradikalen und Nazis“ dargestellt. Unter dem Motto „It’s Going Down“ lieferten Sie die Kampfansage gleich mit.

Dem rechten Lager gelang es aber nach ihrer Darstellung, die Antifa als das zu entlarven, was sie sind: Verweichlichte College-Studenten, die bei Mama wohnen und nicht kämpfen können.

Nachdem das pro-Trump Lager auf Anordnung der Polizei auf alle waffenähnlichen Gegenstände verzichtete, wurden sie von Antifas mit Ziegelsteinen, Stöcken, Messern, Pyrotechnik, Pfefferspray und Tränengas angegriffen. Es kam zu einer wüsten Straßenschlacht im Martin Luther King Park von Berkeley, bei der 21 Menschen verhaftet wurden und 11 verletzt, davon 6 krankenhausreif.

Die Veteranen und Biker unter den „Patrioten“ erwiesen sich aber im Laufe des Tages als die besseren Straßenkämpfer und schafften es, sich gegen die bewaffneten und maskierten Antifas zu wehren, bis diese eine Rauchbombe zündeten, ohne die Windrichtung zu beachten.

Mit dem Ergebnis, dass die Linksradikalen von ihrer eigenen Rauchbombe zurückgedrängt wurden und die „Patrioten“ ihren Demonstrationszug durch das „Kreuzberg Amerikas“ trotz massivem Widerstand zuende bringen konnten.

Berichte der Mainstream-Medien und der Antifa haben seitdem den „Patriot’s Day“ pro Meinungsfreiheit als Veranstaltung von rechtsradikalen „White Supremacists“ und Nazis dargestellt. Der Anführer der extrem rechten Identity Evropa Nathan Domingo wurde gefilmt, als er sich mit einem weiblichen Antifa-Mitglied einen Schlagabtausch lieferte.

In der rechten US-Szene wird der 15. März jedoch als Sieg über die Antifa gefeiert und als Tag, an dem man begann sich gegen gewalttätige Linksextremisten zu wehren.

Kyle Chapman, als Based Stickman schon jetzt Internet-Legende und Marketing-Gag, wurde verhaftet – nach eigenen Angaben grundlos – und befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Zahlreiche YouTube-Videos kursieren nun, die ihn zum Superhelden der Alt-Right und Anti-Antifa-Bewegung erkoren.

8 Kommentare

  1. Zur Nachahmung empfohlen, ich befürchte allerdings, dass die sog. linksliberalen Kräfte bei uns die Oberhand gewinnen, denn schließlich werden Linksaktivisten steuerlich von Regierungsseite gefördert, Busse für Gegendemos gechartert, Teilnehmer bekommen eine Tagegeld, wenn sie Stimmung gegen rechts machen, in München existiert offenbar ein dichtes linkes Netzwerk unter Beteiligung höchster Kreise usw. Die Linksinfiltration ist wahrscheinlich schon so weit fortgeschritten, dass man tatsächlich von der Gefahr einer neuen DDR ausgehen muss, so wie Rainer Wendt es in seinem Buch „Deutschland in Gefahr“ beschrieben hat. Wenn Rot-Rot-Grün durchkäme, wäre der Linksruck, der unter Merkel schon bedenkliche Maße angenommen hat, perfekt. Unsere Bürger sind in der Breite entweder zu unaufgeklärt, zu naiv, zu oberflächlich oder zu autoritätshörig, dass sie diesen augenscheinlichen Sumpf von Verwicklungen, Manipulation oder Korruption nicht erkennen oder abschätzen können. Ich empfehle das Buch von Christian Jung und Torsten Groß „Der Links Staat“. Auch hier wurde von den Saubermännern der Republik versucht, mit Zensur anzusetzen, da unangenehme Fakten ans Tageslicht kamen. Ich kann mir bei dem, was hierzulande mittlerweile an Turbulenzen stattfindet, nicht vorstellen, dass die Autoren nachlässig, ohne Moral und ohne Sorgfalt Missstände benannt haben sollen. Oder hätte jemand vor 20 Jahren freimütig angenommen, dass Rechtsstaat und Demokratie durch krasse Fehlleistungen der Politik (Immigration) einmal so tief sinken würden, wie derzeit.

  2. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die USA irgendwas aus Deutschland übernehmen. Diese Social Justice Warrior gibt es doch schon lange in den USA. Und die prügeln doch auch schon länger auf alles ein, was ihnen nicht passt.
    Ich denke, dass die Richtung immer von den USA zu uns ist.

  3. Interessant an der Antifa in Deutschland finde ich, dass diese trotz Vermummungsverbot permanent in faschismusschwarzer Einheitsuniform aufmarschieren darf. Ohne das Polizei und Justiz dieses untersagen bzw. verfolgen. Da dies die Regel ist, kann nur noch von einem staatsgewollten Zustand ausgegangen werden. Neben der Finanzierung über Staatsknete wird also die gewalttätige Antifa staatsjuristisch geschützt. Wenn geltendes Recht nur selektiv und im Sinne einer feudalen Politkaste durchgesetzt wird… Das nennt sich Unrechtsstaat.

  4. Großartig! Aber in den USA sind Polizisten auch noch Gesetzeshüter und keine „Streetworker“ wie bei uns., die zur Deeskalation verpflichtet sind und wie bei den 1.Mai-Demonstrationen in Berlin von ihren Oberen zur Steinigung durch die linksextremen Verbrecher freigegeben werden. Und bei der amerikanischen Rechten gibt es halt noch echte Männer, die die rotlackierten Nazis der sogenannten „Antifa“ das Fürchten lehren. Wie schön, wenn das hier auch so wäre. Leider bin ich mit 75 zu alt und krank, um noch auf Barrikaden zu stehen, was ich jeden Tag bedaure.

  5. So funktioniert es, wenn ein Volk mehr von der Freiheit hält als von seinem Stand in der Gesellschaft. Auch ist in den USA die ANTIFA noch nicht in der Politik angekommen, kein Justizminister zeigt sich mit ihr, somit ist die politische Akzeptanz dieser linken Gruppe nichtig. Nicht wie hier in Deutschland, wo sich ein Politiker lieber mit Linken und Linksextremisten zeigen, als mit AfD Anhängern oder patriotischen Demonstranten. Ja wir müssen mehr auf unsere Freiheit achten, denn nur durch sie können wir alles erreichen.

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