(David Berger) Morgen wird Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die neuesten Zahlen zur Kriminalistik mit der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zum Jahr 2016 präsentieren.

Eine undankbare Aufgabe. Denn wenn das stimmt, was die „Welt am Sonntag“ bereits heute hat durchsickern lassen, dann dürfte die neueste Kriminalstatistik der Migrationspolitik der Regierung eine glatte 6 ausstellen:

Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer ist 2016 im Vergleich zu 2015 um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Mit Zuwanderern sind nicht die schon lange hier lebenden Migranten gemeint, sondern jene, die erst „seit kurzem hier leben“ – vor allem also die Menschen, die seit dem Sommer 2015 zumeist unter dem euphemistischen Etikett „Flüchtlinge“ zu hundert Tausenden nach Deutschland geströmt sind.

Das heißt aus den ohnehin schon erschütternden Zahlen der Kriminalitätsrate bei Zuwanderern wurden vorab bereits Ausländer herausgerechnet, die in Deutschland schon Asyl oder Flüchtlingsschutz erhalten haben. Auch Straftaten, die nur Zuwanderer begehen können (illegale Einreise) sind bereits herausgerechnet.

Aber auch ohne diese Gruppe ist die Zahl tatverdächtiger „Zuwanderer“ im vergangenen Jahr und im Vergleich zum Vorjahr um 52,7 Prozent auf 174.438 gestiegen. Das heißt, dass es im letzten Jahr 616.230 ausländische Tatverdächtige gab.

Dass die Zahl der kriminellen Zuwanderer deutlich höher liegt als in der Gesamtbevölkerung zeigt eine einfach Prozentrechnung: Sie stellen nur 2 % der Gesamtbevölkerung, aber 8,6 Prozent der Tatverdächtigen. Die Kriminalitätsstatistik belegt aber auch weitere politisch unangenehme Fakten:

Besonders häufig kommen bei den „Zuwanderern“ Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (14,9 %) und Wohnungseinbrüche (11,3 %) vor. Mehr als 30 % der kriminellen „Zuwanderer“ wird vorgeworfen, dass sie bereits mehrfach straffällig wurden. Schaut man sich die Herkunftsländer der strafverdächtigen Zuwanderer an, zeigt sich eine Ballung von Nordafrikanern: Algerier, Tunesier und Marokkaner fallen besonders häufig durch Straftaten auf.

Weniger dramatisch zeigt sich die Gesamtlage zur Kriminalität in Deutschland laut dem neuen Bericht. So ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche deutlich zurückgegangen, obwohl diese mit zu den Favoriten bei den kriminellen Zuwanderern gehören.

Das bedeutet aber zugleich auch: „Die, die schon länger hier sind“ – um in der Sprache der Kanzlerin der offenen Grenzen zu bleiben – begehen immer weniger Straftaten, die, die „neu dazukommen“ dafür immer mehr.