(David Berger) Das Osterfest naht und damit die tagespolitische Instrumentalisierung der Mysterien des Christentums. Während solcher Missbrauch des Glaubens bislang in Deutschland eine Domäne der Protestanten war, holen derzeit die Katholiken kräftig auf.

Und das nicht nur im Bereich der „Fürbitten“, die bereits seit langem ein Einfalltor für die ideologische Umnutzung des Gottesdienstes darstellen. Jetzt geht es zunehmend ans Eingemachte.

Als ganz wesentliche Protagonisten der Aufarbeitung des katholischen Missbrauchsdefizits gelten dabei die Kardinäle Woelki von Köln und Marx von München.

800px-StaUrsulaCepleanuBeide huldigen einem Flüchtlingsfetischismus, der zum ersten mal so richtig sichtbar wurde, als Woelki die altehrwürdige Fronleichnamsliturgie auf einem Flüchtlingsboot feierte.

Wie einst den Reliquien der 11.000 heiligen Jungfrauen, die der Legende nach mit der heiligen Ursula in Köln – auch in einem Boot – eingetroffen sein sollen (Bild links), wurde dieser neuen Reliquie nun der Kniefall und die Beweihräucherung (Inzens) zuteil.

Noch wilder freilich treibt es schon seit längerem sein Mitbruder aus der bayrischen Landeshauptstadt, der zuletzt durch die Medien ging, als er vor lauter Islam-Appeasement sein Brustkreuz bei einem Besuch auf dem Tempelberg versteckte.

Bei der heutigen Gruündonnerstagsmesse ist als große mediale Attraktion angekündigt, dass er diesmal im Münchner Liebfrauendom zwölf Frauen und Männern die Füße waschen will, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren.

Bereits im Jahr 2014 hatte Marx seine Gefügigkeit gegenüber dem damaligen Refugees welcome-Zeitgeist gezeigt, als er das altehrwürdige Ritual, das den Lehrern der Alten Kirche gar als Sakrament galt, missbrauchte, indem er Flüchtlingen medienwirksam die Füße wusch.

Während er sich für diese Aktion des Applauses von Politik und Nannymedien sicher sein kann, ist im Internet der Ärger über die peinliche Show, die uns bevorsteht, groß:
Ein Kommentator schreibt:

„Show must go on! Marx muss die millardenschwere Asylindustrie am Laufen halten.

Caritas 617.000 Angestellte
Diakonie 464.000 Angestellte
VW 272.000 Angestellte

Am Idealsten sind natürlich die Ehrenamtlichen, die glauben mit ihrem Amt können sie sich einen Platz im Himmel erkaufen. Da kann man schon ein paar Füße waschen. Ob sich Marx die Hände dann in Unschuld waschen kann, ist was anderes. Die Schuld an jedem Verbrechen das jetzt von einem Flüchtling begangen wird, liegt an den Gutmenschen. Aber es ist ein optimales Geschäftsmodell: zuerst holen wir Gewalttäter, dann haben wir traumatisierte Opfer, die wir wieder betreuen müssen.

Wenn Marx ein Mensch wäre, würde er Opfern von Gewalttaten, wie z. B. der vergewaltigen Frau auf dem Zeltplatz, die Füße waschen, UND sich zu seiner Schuld bekennen!“

Eminenz, Sie wissen sicher, dass das Wort „grün“ in „Gründonnerstag“ von „greinen“ – weinen kommt. Wenn man verfolgt, wie sie das Heiligste, das wir im Katholizismus haben – es ist nicht das Geld, sondern die Liturgie – für ihre zurecht reichlich umstrittene politische Privatmeinung missbrauchen, ist einem zum Heulen.

Die Liturgie gehört nicht ihnen, sie sind nur zum Verwalter der Feier der göttlichen Geheimnisse bestellt: Beenden Sie daher endlich dieses skandalöse Trauerspiel!

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truckeropa66AmalekGeldgier der deutschen Kirchenmänner: Die Flüchtlinge sind das neue goldene Kalb – philosophia perennisDr.Elisabeth AmodiPatricia Steinkirchner Recent comment authors
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[…] Zum einen hilft das fast aufdringlich anbiedernde Mitsingen im Refugees-welcome-Kult mit, sich bei den gerade Mächtigen so anzudienen, dass diese die Milliarden, die der Staat den […]

Dr.Elisabeth Amodi
Gast

Für solche rückgratlosen Repräsentanten der katholischen Kirche kann man sich nur zutiefst schämen. Ich bin in beiden Welten zu Hause und kann Herrn Marx versichern dass ihn auch die muslimischen Würdenträger nicht etwa schätzen sondern zutiefst verachten und nach Strich und Faden verarschen! Ich kann es ihnen gar nicht übelnehmen. Er ist für sie nicht mehr als ein nützlicher Idiot dem man einen Fußtritt geben wird wenn der passende Zeitpunkt gekommen ist.
ER ist nur zu einfältig um das selber zu erkennen.

Patricia Steinkirchner
Gast
Patricia Steinkirchner

Lieber David Berger,

danke für Ihre klare Meinung, die ich völlig teile. Ein Trauerspiel, was sich inzwischen in der Kirche so häufig abspielt. Ich begreife auch nicht, was Papst Franziskus im Gefängnis bei Mafia-
verbrechern zu suchen hat – könnte er nicht stattdessen Opfern der Mafia die Füße waschen?
Was sind das für Theologen? Haben sie nie gelesen, dass Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat und nicht irgendwelchen Leuten? Für mich ein klarer Missbrauch dieses
Zeichens der Fußwaschung! Im Studium des Neuen Testaments habe ich es mal anders gelernt.
Aber vielleicht waren meine Professoren hoffnungslos altmodisch …
Ihnen ein gesegntes Osterfest!

medforth
Gast

Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

Bernd
Gast
Bernd

Was kann man von so einem Kindersch…Verein schon erwarten.

Kerstin
Gast

Weiss nicht, ob dies hier schon mal geblogt wurde.
Sehr interessanter Lesestoff, Nachdenkliches zu Karfreitag:

http://www.achgut.com/artikel/willkommenskultur_die_eitelkeit_des_guten/P35#section_leserpost

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[…] Das Osterfest naht und damit die tagespolitische Instrumentalisierung der Mysterien des Christentums. Während solcher Missbrauch des Glaubens bislang in Deutschland eine Domäne der Protestanten war, holen derzeit die Katholiken kräftig auf. Und das nicht nur im Bereich der „Fürbitten“, die bereits seit langem ein Einfalltor für die ideologische Umnutzung des Gottesdienstes darstellen. Jetzt geht es zunehmend ans Eingemachte. Als ganz wesentliche Protagonisten der Aufarbeitung des katholischen Missbrauchsdefizits gelten dabei die Kardinäle Woelki von Köln und Marx von München. weiter bei Philosophia Perennis […]

Otto Berger
Gast
Otto Berger

Der Evangelist Johannes sagte zum Problem : Zweiter Johannesbrief Warnung vor Verführern – Ziff. 7 bis 11 : „Denn viele Verführer sind ausgezogen in die Welt, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleische gekommen ist; das ist der Verführer und Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was ihr erarbeitet habt, sondern vollen Lohn empfangt ! Jeder, der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn einer kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus und… Mehr lesen »

Lilo Breu
Gast
Lilo Breu

Lieber Herr Dr. Berger!
Vielen Dank für Ihren hervorragenden Artikel. Was für ein Glück, daß es diesen Blog gibt….Ein gesegnetes Osterfest wünscht eine begeisterte Leserin…
CHRISTUS VINCIT, CHRISTUS REGNAT, CHRISTUS IMPERAT.

R.J.
Gast
R.J.

Sehen wir einmal von den massiven finanziellen Interessen ab, von denen auch die „ehrenamtlichen Helfer“ profitieren, so scheint doch bemerkenswert, dass man nicht mehr sog. Flüchtlinge und andere vorgebliche Opfer zwecks Selbstzelebrierung gebraucht, sondern im eigenen Milieu angelangt ist. Man feiert sich inzwischen selbst, seinesgleichen. Siehe dazu auch die Kölner Sprühparolen „Gutmensch“. Das ist genau so, wie wenn sich sog. Journalisten gegenseitig Preise für ihre purgamenta mentis zujubeln. Auch dürfte die Verwandlung eines „Flüchtlingsbootes“ in einen Altar durch Woelki von Marx nicht mehr intellektuell und moralisch zu unterbieten sein. Die Katholische Kirche mag nach außen von einer gewissen inneren Stabilität… Mehr lesen »

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als der Kardinal zu seiner Herde stünde! Aus meinem Fundus: Während die Berliner Regierung inzwischen den Eindruck erweckt, sie halte es in ihrer Treue zum ursprünglichen Volk wie ein Flittchen zu seinen Freiern, so hat in der katholischen Kirche eine religiöse Polygamie Einzug gehalten! Jedenfalls sind sie alle am Laufen. Wenn die Christen der Antike so viel Glauben gehabt hätten, wie sie derzeit in Europa haben, dann wäre Europa heute noch heidnisch. Die Kirchen (bis zur Kanzlerin) schwätzen großartig von christlichen Tugenden, leben sie aber nicht. Sie sind nicht einmal bereit sich aus… Mehr lesen »

caro1610
Gast

was erwartet man denn von der Kirche (?)
die haben auch bei ADOLF in der q. Reihe gestanden
und haben die Hand gestreckt !

Kerstin
Gast

Sollte das ein Fall von „Unterwerfung“ sein ?
Unter den Islam und unter Mammon .

Reinhard Rogosch
Gast
Reinhard Rogosch

Ich möchte hier auf den Artikel von Alexander Kissler „Politik und Glaube – Willkommen in der Merkel-Kirche!“ im Ceroro vom 27. Jan. 2017 hinweisen. Ein Zitat: „Wer heute eine Kirche betritt, sich vielleicht einem Gottesdienst aussetzt, der weiß, was er meistens bekommt: das gute Gefühl, auf der politisch richtigen Seite zu stehen. Also „für Flüchtlinge“ und „gegen rechts“ zu sein, für Merkel und gegen Trump, für Klimaschutz und gegen Einwegflaschen. So dröhnt, so flötet es von den Kanzeln herab. Politik beruht indes auf Grenzen. Sie scheidet das Publikum grundsätzlich in jene, die zustimmen, und jene, die ablehnen. Insofern führen Milieupflege… Mehr lesen »

M M
Gast
M M

Austreten könnte helfen. Oder man bleibt Mitglied, mault herum, zahlt brav für diesen Verein und schenkt ihm durch die mitgliedszahlen auch oh politisches Gewicht….

nixgut
Gast

Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

Voltairchen
Gast
Voltairchen

Ein weiteres unrühmliches Verbrechen der Kirche an der Menschheit. Die Hölle ist voll von „Kirchenmännern“.

Ede Kowalski
Gast
Ede Kowalski

Bei jeder Gelegenheit werfen sich die Amts- und Würdenträger, katholische wie protestantische, wie die Bodyguards hin und her, um noch die kleinste Herabsetzung des Islams zu verhindern. Glaube sei Glaube, da dürfe man kein Ressentiment zulassen. „Ich habe Christen kennengelernt, denen vor Verzückung Tränen der Rührung in den Augen stehen, wenn sie erfahren, dass Jesus und Maria auch im Islam verehrt werden.“- Es ist, als würde sich ein Ausgeraubter darüber freuen, dass seine Bilder sich hübsch an den Wänden des Diebes machen, obwohl er sie falsch herum aufgehängt hat. Und wenn der Kardinal der fettesten Diözese der Welt sich vor… Mehr lesen »

beware
Gast
beware

Danke für diesen Beitrag, der denen die Augen öffnen soll, die immer noch den Traum von Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Menschlichkeit träumen. Diese ignoranten Funktionschristen ohne Gewissensbisse tun alles, um ihre Kirche und das Christentum zu schwächen und in den Abgrund zu stürzen. Glaubenskrise und Identitätskrise hin und her, wären vernünftige und aufrichtige Vorbilder in den Ämtern, die sich voll und ganz ihrem Glauben und ihren Gläubigen verschreiben würden, statt dem traditionellen Islam zu huldigen, hätte unsere Kultur und die christlichen Werte vielleicht noch eine Überlebens Chance. So bewegt sich Kirche bereits seit 25 Jahren wie ein Schwungrad ohne Antrieb, von… Mehr lesen »

floydmasika
Gast
floydmasika

Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
Kardinalmarxismus ist Vulgärmarxismus, und er zieht das Allerheiligste in den Schmutz.

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Wtzfiguren ist das richtige Wort für den Klerus, die demontieren sich doch alle sebst. Die sind nicht besser wie unsere Politiker und zählen sich doch zur arroganten Elite. Bezahlt werden alle von unseren Steuergeldern und da wirft man doch alles Gute über Bord und ist eben „GUTMENSCH“.

Armin Aubin
Gast
Armin Aubin

Gratuliere zur Bildwahl à la DER GROSSE BELLHEIM und passengem Text offenbar gefällt er sich in der Pose des Big Boss
Aber letztendlich sind es nur armselige
PHARISÄER UND SCHRIFTGELEHRTE

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[…] Flüchtlingsfetischismus an Ostern: Kardinal Marx, beenden Sie endlich dieses skandalöse Traue… […]

Luther
Gast
Luther

Das Erlösungsfest so zu entweihen ist einfach nur zum greien!

Sabrina
Gast
Sabrina

„Wenn Marx ein Mensch wäre, würde er Opfern von Gewalttaten, wie z. B. der vergewaltigen Frau auf dem Zeltplatz, die Füße waschen, UND sich zu seiner Schuld bekennen!“
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Vielen Dank, lieber Herr Berger,, für Ihre christlich gebotenen Klarstellungen in Sachen „Gottesdienst statt Götzendienst“!
Diese vollkommen abgehobenen und vom Glauben entfremdeten „Berufsfrömmler“ stehen in ihrem Reden und Handeln so diametral entgegen allem, was uns von Jesus Christus selbst überliefert ist; ja ich habe den Eindruck, diese verkehren alles geradezu ins Gegenteil.
Diese Herrschaften sind anscheinend von Gott und allen guten Geistern verlassen; ist das ein Wunder?

truckeropa66
Gast

Gerade die oberen der Kirche sind meist 2 gespalten, das was Sie darsteĺen sollenbund das was Sie leben passt selten in die selbe Schublade. Armut predigen und dem Reichtum huldigen!
Das z.Z. stattfindende Theater mit dem Islam schlägt natürlich wider einmal dem Fass den Boden aus, es sei eenn diese beienbWitzblattfiguren tun es um sich für spätr einen Logenplatz in der Hölle zu sichern.