Ein Gastbeitrag von Marcus Franz

Es reicht, es ist genug, es langt, es muss endlich vorbei sein. Nicht erst seit Außenminister Sebastian Kurz seine offizielle und berechtigte Kritik an der unseligen und letztlich zynischen Praxis der NGOs im Mittelmeer geäußert hat, ist die überwiegende Mehrheit der Bürger überzeugt davon, dass die Migrationskrise ein für alle Mal beendet werden muss – und zwar sofort.
 
Genug der Phrasen

Es wurde seit dem Herbst 2015 genug schwadroniert und geplant. Es wurde geredet und geredet, bis schon keiner mehr das Wort „Flüchtling“ hören konnte. Und es wurde leider auch gelogen, dass sich die Balken bogen. Wirklich geschehen ist aber fast nichts. Es wurden keine Fakten geschaffen.  Als einziger Erfolg kam die Sperre der Balkanroute zustande.

Die EU als Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg

Die große Frage ist noch immer, was die EU nach den vielen schon publizierten Phrasen nun machen wird und ob sie sich jemals irgend etwas Konkretes traut. Immer mehr wird auch klar, dass die einzelnen Nationen für sich handeln müssen. In der Zusammenschau sind die nötigen Konsequenzen längst erkennbar: Nur ein ganzes Bündel an Maßnahmen ist wirksam und diese sind bei halbwegs vorhandenem Willen rasch umsetzbar.
 
1. Keine Boots-„Rettungen“ mehr

Die von der Frontex aufgebrachten Schlauchboote und Kähne sind ohne Umschweife an die Küste zurück zu begleiten. Dafür ist ein Abkommen mit den nordafrikanischen Ländern zu schließen. Die Leute  müssen dorthin zurück, wo sie hergekommen sind. Als Zugabe gibt es vor Ort Unterstützung durch UN- und EU-Kräfte. Das kann und muss durch europäische Polizei- und Militärkontingente erfolgen.  Sollten die Länder nicht einwilligen, erfolgt der Abbruch der diplomatischen Beziehungen sowie eine Sperre aller Hilfsgelder und Zuschüsse plus ein Reiseverbot für europäische Touristen in die nordafrikanischen Länder. Am Ende steht das totale Embargo.

2. Auffanglager

Die vielzitierten Lager müssen umgehend Realität werden. EU und UNO errichten eine Reihe von Migrationszonen entlang der nordafrikanischen Küste und übernehmen dort das Management. Die Kosten werden von allen Beteiligten getragen. Alle im Meer oder an den Außengrenzen bzw. in den Grenzstaaten aufgegriffenen Migranten werden ausnahmslos dorthin gebracht. Wenn Zwangsrückführungen von in Europa befindlichen Leuten ohne Bleiberecht nicht möglich sind, erfolgt deren Überstellung ebenfalls dorthin.  Zur Möglichkeit der Errichtung: Nach Erdbeben oder anderen Katastrophen gelingt es innert Tagen, Behausungen für 100.000e herzustellen. Das Know-How ist also da.
 
3. Zwangsrückführungen

Alle per negativen Asylbescheid abgelehnten Migranten, deren Herkunftsländer bekannt sind (und das sind die meisten), werden ohne Zeitverlust dorthin zurückgebracht. Die Länder, die sich weigern, ihre Leute zurück zu nehmen, haben das auch zu verantworten: Deren Botschafter sind ins Außenamt zu zitieren. Erfolgt trotzdem keine Übernahme der eigenen Bürger, wird die diplomatische Beziehung auf Eis gelegt. Sollte danach noch immer Unwillen bestehen, ist ein totales Embargo samt Ausweisung der Botschafter unumgänglich.
 
4. Informationsdienste

Es ist im Hightech-Zeitalter ein Leichtes, per Satelliten die neuralgischen Küstenabschnitte metergenau zu überwachen. Google Earth liefert scharfe Bilder der ganzen Welt und Militärsatelliten haben längst den Orient im Fokus. Die lokalen Behörden kann man mit diesen Daten sofort über dicht besetzte Boote und auffällige Wanderbewegungen informieren. Danach sind diese Boote von der verantwortlichen Polizei oder der Armee am Auslaufen zu hindern. Frontex kann hier gerne helfen – Hilfe wird da auch dringend notwendig sein. Dazu kann man Abkommen schließen – sofort, wenn man es nur will.
 
5. Kampagnen

Praktisch jeder Migrant hat ein Smartphone und ist damit gut vernetzt. Die EU und die europäischen Staaten müssen 24 Stunden täglich über Websites und lokale Telefonbetreiber mitteilen, dass ein illegales Betreten von Europa nicht möglich ist. Diese online -„Dienste“ müssen 7/24 laufen und Bilder beinhalten, die den Migrationswilligen die Rückführungen zeigen. NoWay muss sichtbar und authentisch sein.

6. Hilfe vor Ort

Natürlich ist es unsere Aufgabe, anderen zu helfen. Aber die beste Hilfe findet immer im eigenen Umfeld statt. Es soll daher weder der Orientale noch der Asiate noch der Afrikaner illegal nach Europa kommen, sondern es soll Europa legal und geordnet zu ihm kommen und ihm in seiner lokalen und nationalen Verantwortung helfen. Und die Leute dort sind keine völlig ahnungs- und hilflosen Steinzeitmenschen, sondern grundsätzlich genauso in der Lage, Verantwortung zu tragen wie wir.

Wir wissen, in welchen Gebieten Elend herrscht und wir wissen, dass vor allem Wissenstransfer notwendig ist und nicht Spenden, die irgendwo versickern. Neue soziale Projekte müssen sich vor allem mit Bildung und Medizin beschäftigen und nicht mit der Hilfe zur Migration. Warum gibt es keine großen neuen UN- und EU-Bildungs- und Hilfs-Projekte? Warum sponsern die Superreichen wie George Soros lieber die Migration, statt in den gefährdeten Ländern für Stipendien, Schulbauten usw. zu sorgen?
 
Eigentlich ist alles ganz einfach

Klar ist: All diese hier genannten Maßnahmen sind wesentlich billiger und sinnvoller als die Migration in Europa weiter zu fördern und zu finanzieren. Sie sind auch ehrlicher und daher menschlicher als alle diese sublimen Versprechungen, die Menschen in Lebensgefahr bringen, weil sie mit zynischen Hilfsmitteln ins soziale Europa gelockt werden, wo sie dann doch nicht bleiben können. Daher muss gelten: Stop Migration Now!

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Der Eintrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors: DAILY FRANZ : DAILY FRANZ : DAILY FRANZ 

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Luther
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Luther

Guter Artikel mit vielen guten Ideen ,meine ist:Wenn man diesen Leuten kein Geld mehr auszahlt,bleiben Sie fern!Steckt sie in Lager,gebt ihnen Essen,Kleidung,Medizin usw aber versprecht ihnen keine Zukunft in Europa-hier liegt das Problem!wir brauchen klare Gesetze,vorfallen ein Einwanderer ungsgesetz und für Flüchtlinge und Asylanten gibts nur Hilfe in Lagern-meinetwegen Luxus Lager

Jupp
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Jupp

Ans deutsche Volk, von Ulm bis Kiel: Ihr eßt zu oft! Ihr eßt zuviel! Ans deutsche Volk, von Thorn bis Trier: Ihr seid zu faul! Zu faul seid ihr! Und wenn sie auch den Lohn entzögen. Und wenn der Schlaf verboten wär. Und wenn sie euch so sehr belögen, daß sich des Reiches Balken bögen. Seid höflich und sagt Dankesehr! Die Hände an die Hosennaht! Stellt Kinder her! Die Nacht dem Staat! Euch liegt der Rohrstock tief im Blut. Die Augen rechts! Euch geht´s zu gut. Ihr sollt nicht denken, wenn ihr sprecht! Gehirn ist nichts für kleine Leute. Den… Mehr lesen »

G. Andrea
Gast
G. Andrea

Sehr sehr guter Artikel!
Und nun: ? wieder ein sehr sehr guter Artikel?
Oder wird es endlich von allen „Dächern und Hügeln“ gerufen, sodass „der letzte „mit seiner „Taubheit“ wach wird und sich endlich!!!!!! “ gewehrt“ wird???!!!
Wo genau jetzt anfangen???!!!!!!

M. .Gatzke
Gast
M. .Gatzke

Genauso geht es. Das muß sofort umgesetzt werden, andernfalls emsteht Chaos und die Situation wird unberechenbar. Geredet wure genug, es ist Zeit zu handeln.

Giselle
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Volle Zustimmung. Peter das stimmt mit Kalkutta ich kenne das so wer die Dritte Welt einwandern lässt bekommt die Dritte Welt. Das sehen wir jeden Tag was is unserem Land gerade passiert. Ich habe noch eine andere Überlegung warum trägt die ganze Welt nicht die Verantwortung für das Elend in Afrika nur ein Kontinent Europa soll das alles ausbaden. Warum fordert Europa nicht die ganze Welt dazu auf die Migranten aufzunehmen. Es ist doch so das zB. China und USA und andere Länder von diesem Kontinent Afrika auch profitieren. Ich verstehe das alles nicht aber ich bis eine Aussiedlerin aus… Mehr lesen »

john.bell
Gast
john.bell

Volle Zustimmung zu dem Artikel! M.E. notwendige Ergänzungen: In diesen nordafrikanischen Auffanglagern müssen -selbstverständlich- humanitäre Standards der Unterbringung, Versorgung, medizinischen Betreuung gewährleistet sein., und zwar seitens EU und UN. Lagerbewohner müssen ein Recht auf Asylstellung in der EU haben. Darüber muss vor Ort -also in Afrika- entschieden werden seitens dort tätiger EU-Beamten. Es erfolgt dann die EU-geleitete Überführung der ANERKANNTEN Asylbewerber nach Europa, Ihre Aufnahme erfolgt durch die EU-Staaten der Willigen. Die Nichtasylberechtigten werden zur Rückkehr in die Heimat aus den Lagern ausgewiesen. Im Ergebnis eines solchen Verfahrens stehen also: Anerkennung des individuellen Asylrechts, Aushebelung des Geschäftsmodells derSchlepper, klares NEIN… Mehr lesen »

Peter Siart
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Peter Siart

Ich hasse keine Fremden. Aber zu viele sind unverträglich für eine Integration. Diese Äußerung ist sogar fremdenfreundlich!

„Wer Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird Kalkutta“. ..Scholl Latour. Wir retten die Welt nicht, wenn wir alle Schutzsuchenden der Welt bei uns aufnehmen.
Dann gehen alle unter.

Peter Siart
Gast
Peter Siart

Alle in einen Topf Die Misere begann damit, dass Personen, die aus den unterschiedlichsten Gründen heraus ihre Heimat verlassen hatten und in Europa Unterschlupf suchten, pauschal zu „Flüchtlingen“ wurden und es immer noch sind. Die Medien und Politik schufen gemeinsam eine neue Definition des Begriffs Flüchtling. Denn der neue deutsche Flüchtling ist eben nicht mehr jener, der unter Lebensgefahr seine Heimat verlassen musste, weil dort Krieg herrscht oder er aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt wird. Der neue Flüchtling ist jeder, der aus welchen Gründen auch immer beschließt, in ein Land umzusiedeln, in dem er für sich persönlich bessere Lebensbedingungen… Mehr lesen »

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[…] die Massenmigration nach Europa sofort gestoppt werden muss und kann https://philosophia-perennis.com/2017/04/01/stop-migration-now/ … #Migration #Flüchtlinge #Merkel […]

Sabrina
Gast
Sabrina

Volle Zustimmung! Die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen sind ausnahmslos sinnvoll, und wären bei konsequenter Umsetzung auch zielführend und von Nutzen für alle beteiligten Menschen. Das ist aber von einigen Wenigen, die genau die derzeitigen Verhältnisse herbeiführen lassen und ausbauen wollen, in keinster Weise gewollt. Ihre dementsprechend korrumpierten und i.d.R. degenerierten Verwaltungs-Lakaien sanktionieren diesen Wahnsinn, und die europäischen Menschen werden dazu sediert und manipuliert durch mediale Dauerberieselung mit den „schön“ verpackten Botschaften, die die zahlreichen (S)thinktanks hierfür ausgebrütet haben…

Stephania
Gast
Stephania

Alles gut gemeint und auch richtig strukturiert aufgezeigt. Migration („Flüchtling“ ist nur ein instrumentalisiertes Konstrukt, eine Krücke) ist mittlerweile zu einer blühenden Industrie herangewachsen, unterstützt von willigen Helfern des Großkapitals und seinen bezahlten Unterstützern diverser NGO’S und deren Lobby im EU-Parlament. Für die Kirche in Deutschland ist Migration ebenfalls ein großes Geschäft. Daher die willige Unterstützung und die fadenscheinige Unterwerfung unter das Gesetz Islam. Und der Islam ist Gesetz, er ist hochpolitisch, er handelt in seiner ganzen Auslegung ideologisch und damit machtpolitisch. Der Merkelschulz-Zug wird sich auf solche Experimente wie vom Autor gefordert nicht einlassen. Hinter Merkelschulz stehen vom Ausland… Mehr lesen »