Ständig wird von „Populisten“ geredet und jeder, der auf vier zählen kann, merkt sofort: Hier haben sich die größten und übelsten Populisten versammelt. Um über was zu reden? Über Populisten. Das sind natürlich immer die anderen. Die, die nicht eingeladen wurden. Und auch wenn man nicht genau weiß, was das eigentlich sein soll, so spürt doch jeder durch die Art, wie das Wort immer ausgesprochen wird: Das ist nix Gutes. So was will man nicht sein, auch wenn man nicht weiß, was es ist.

Jürgen Fritz Blog

Von Jürgen Fritz

Bei Anne Will sprechen Populisten über Populismus. Die gottlosen Sozis wählen ihren neuen Messias und der Populus erträgt weiterhin alles mit stoischer Ruhe. Oder in grenzenlosem Phlegma?

19.03.2017

A. Anne Will

Geladen ein CDU- und ein SPD-Hansel, außerdem einer aus den 1970ern von der 5,8-Prozent-Partei und ein grünes EU-Mädel – alt und jung – von der 7,4-Prozent-Partei. Plus als besondere Dreingabe ein Journalist, der immerhin nur halb mainstreamkonform ist. Hoppla! – Mehr geht nicht. Sonst wird man in solche Sendungen nicht mehr eingeladen. Wer fehlt – wie immer seit Monaten? Ein Vertreter der drittstärksten politischen Kraft, der einzigen Opposition in deutschen Landen. Aber die würden eh nur stören. Richtige Opposition braucht man nicht in einer richtigen Demokratie. Was sollten die denn überhaupt wollen sollen?

Ständig wird von „Populisten“ geredet und jeder, der auf vier zählen kann, merkt sofort: Hier haben sich die größten und übelsten Populisten versammelt…

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