Die Altmark Zeitung berichtet von einem Prozess, der letzte Woche in Stendal gegen einen 34jährigen Iraner begann.

Dieser soll in Schönhausen im vergangenen Jahr ein 6-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. Ursprünglich habe Said N. gar nicht aussagen wollen, es dann aber doch nach Einwirken seiner Rechtsanwältin getan.

Aber man kann bereits aufgrund der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft einiges zum Tathergang sagen: Said N. soll im vergangenen September bei der Familie zu Gast gewesen sein.

Er habe das 6jährige Mädchen „auf ein Zimmer geführt, sie und sich selbst ausgezogen und dann den Geschlechtsverkehr vollzogen.“

Said N. Dazu: „Ich kannte die Familie zu diesem Zeitpunkt sechs Monate, nachdem ich in Deutschland angekommen war.“

Er sei in

„einer kinderreichen Familie groß geworden und habe den Kontakt zu allen Familienmitgliedern genossen. ‚Ich habe sie nie besonders behandelt‘, lässt er über sein Verhältnis zu dem Kleinkind vermitteln.“

– so die Zeitung.

Inzest stellt in der muslimischen Welt ein großes Problem dar, das sich auch zunehmend auf Deutschland auswirkt. 2007, als solche Artikel noch möglich waren, berichtete die „Welt“:

„Immer mehr Kinder im Berliner Stadtteil Neukölln kommen mit angeborenen Behinderungen zur Welt. Als Grund wird Inzest vermutet. Die Ehe zwischen Verwandten unter türkischen und arabischen Migranten ist weit verbreitet und ein Tabuthema.“

***

Foto: Symbolbild (c) David Berger