(David Berger) Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen bereist derzeit den Libanon. Zunächst traf sie mit dem libanesischen Präsidenten Michel Aoun, dem einzigen christlichen Präsidenten im Nahen Osten, in Beirut zusammen.

Danach sollte ein Treffen mit dem moslemischen Großmufti des Libanons stattfinden. Dort teilte man ihr mit, sie sei verpflichtet nach muslimischer Sitte ein Kopftuch tragen. Konsequent lehnt es Le Pen ab und verzichtete auf das Treffen.

Imad Karim, dazu auf Facebook:

„Marine Le Pen in Beirut, eine Hüterin der Aufklärung,  ein stolzer Mensch, den Europa und die freiheitliche Gesellschaft dringend und wie noch nie zuvor braucht.“

***

Foto: © von NdFrayssinet (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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Armin AubinwisgardChrispressefreiheit24guy netud Recent comment authors
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wisgard
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wisgard

Also, daß man sich den Gepflogenheiten seines Gastgebers anzupassen hat, ist richtig. Allerdings darf man von seinem Gastgeber auch erwarten, daß er die elementaren Grundregeln der Höflichkeit einhält. Der Mufti hat von Le Pen verlangt, daß sie sich verhüllt. Sie hat ihm im Vorfeld eindeutig gesagt, daß sie das nicht tun wird. Nun hätte sie der Mufti daraufhin wieder ausladen können. Hat er aber nicht. Er hat Le Pen in dem Glauben gelassen, daß es in Ordnung geht, wenn sie sich nicht verhüllt. Er wollte sie einfach vor vollendete Tatsachen stellen. Vielleicht hat er ja gedacht, daß sie klein beigeben… Mehr lesen »

pressefreiheit24
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Hat dies auf pressefreiheit24 rebloggt.

guy netud
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guy netud

wie auch immer, der gast hat sich anzupassen – so ein besuch ist übrigens für die katz, haette keinen sinn

Martin
Gast
Martin

Ich hätte es für nicht schlecht gehalten, wenn Marine mit Kopftuch zu dem Treffen gegangen wäre und nach der Begrüßung das Kopftuch demonstrativ abgenommen hätte. Auf die Reaktion des Geistlichen wäre ich gespannt gewesen.

Peter
Gast
Peter

Endlich eine Politikerin mit Eiern. Und zwar deutlich größere, als alle unsere männlich Politiker in DE. Vive Le Pen!

Harald Schlatter
Gast
Harald Schlatter

Mal eine kontroverse Gegenfrage: Würde man auch einen deutschen Politiker als „Hüter der Aufklärung“ bezeichnen, wenn dieser sich weigerte, beim Besuch eines jüdischen Geistlichen oder einer Synagoge eine Kippa zu tragen? Wer fordert, dass sich Besucher hierzulande den hiesigen Gebräuchen anpassen und z.B. auf das Tragen einer Burka verzichten, sollte auch Respekt vor den Kleidungsvorschriften anderer Kulturen und Religionen haben. Und ob Le Pen eine „Hüterin der Aufklärung“ ist wenn sie die EU zu Grabe tragen will und statt dessen – wie andere Rechte auch – ein „Europa der Vaterländer“ fordert (was immer das sein soll und wie immer man… Mehr lesen »

M.M
Gast
M.M

Ich werde wohl nie verstehen wie unsere Politiker den Isla(h)m toll finden können… Denen ihre Länder sind drecklöcher wo nichtmal Schweine leben wollen, ihr Volk ist ungebildet und die größte Errungenschaft der letzten 100 jahre besteht wohl aus einem Gestell das man Kamele im Geiste Mohammeds „bereichern“ kann ohne aufs Dach zu fallen… Ja das hat Mohammed getan wenn seine Frau ihre Tage hatte. Ein Zeitzeuge hat das aufgeschrieben…. Der Islam ist auserdem die einzige Religion die strikt sagt was mit dem Fleisch eines „bereicherten“ Tiers zu geschehen hat….. Villeicht denkt unsere Altparteienfrauenriege aber auch das bei solchen auch ein… Mehr lesen »

Doc Germanicus [{Mission Control!}]
Gast

Hat dies auf Mission Control 42! rebloggt und kommentierte:
„Marine Le Pen in Beirut, eine Hüterin der Aufklärung, ein stolzer Mensch, den Europa und die freiheitliche Gesellschaft dringend und wie noch nie zuvor braucht.“

Bernd GEZ-Dissident
Gast
Bernd GEZ-Dissident

Derweil „unser“ Bundeshosenanzug in Erdowahns neuer Reichskanzlei vor 2 monströsen Türkenfahnen zu Kreuze kriecht.

Wer zeigt hier Würde und Souveränität und wer ist nur ehrloses Gewürm?

Merkel muß weg! Trunken-Chulz auch!

Info68
Gast
Info68

Gemäßigt Strukturreformen (gegen den überbordenden Vollkasko-Sozialstaat) zu machen, ist vernünftig und zumutbar. Aber wer den Ultra-Liberalismus predigt, dessentwegen erst Kommunismus und Hitlerismus entstanden, ist auch kein redlicher Politiker, sondern ein Interessensvertreter der ökonomischen Egomanie bis Asozialität. Der Patriotismus wird nur siegen, wenn er die Volksmehrheit hinter sich bringt. In einer vernünftigen, gemäßigten Politik muß man -wie in den 50ern durch die CDU- die konträre Interessen habenden Fraktionen des Volkes aussöhnen, deren Gegensätze so harmonisch wie möglich ausgleichen. Ein gut verdienender Arbeiter hat kein Interesse am Kommunismus, wie ich selbst in den 70ern als roter Aktivist erfahren mußte. Das Vorgeschlagene geht… Mehr lesen »

hubertschmitzmail
Gast
hubertschmitzmail

Ich bewundere den Schneid dieser Frau,
die „mal eben so“ mehr Rückgrat und Charakter bewiesen hat, als die versammelte Bischofs-Mannschaft.
Die aus Feigheit und in vorauseilendem Gehorsam anlässlich eines Besuchs „bei Hofe“ das Kreuz ablegte, um die Gefühle muslimischer Würdenträger nicht zu verletzen.
Ich sehe schon kommen, dass ich selber, als ein überzeugter Atheist, mir ein schönes Umhängekreuz kaufen muss…

D. Anders
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D. Anders

USA hat Trump, Frankreich Le Pen , Niederlande Wilders und wir, Merkel und Schulz. Politiker mit Rückrad und Charakter sind erst wieder bei der AfD zu finden. Wer immer noch LinksGrünSPDCDUCSUUSW wählt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ein unglaublich bewundernswertes Verhalten von Frau Le Pen, das sind wir Deutschen nicht mehr gewohnt. Je suis France.

Holger Bessler
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Holger Bessler

Karl Martell und Prinz Eugen haben zweimal das Abendland vor der islamischen Eroberung gerettet. Beide waren Franzosen. Vermutlich ist der dritte Retter unserer Kultur wieder ein Franzose (-in).

Carl Eugen
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Carl Eugen

Mag sein. Leider sind die ökonomischen Grundsätze des FN schwer mit einer wirklich freien Gesellschaft vereinbar. Frankreich hat nicht nur ein islamisches Problem, sondern auch einen überbordenden Beamten- und Sozialstaat, der die Wirtschaft stranguliert und die Franzosen gerade mal noch auf Pump leben läßt. Ein solchens Leben führt in die totale Staatsabhängigkeit und in den Bankrott. Der FN hat nicht vor die großzügige Alimentierungen für Urlaubende nach dem Sozialstaatsprinzip zu ändern. Mit Beatrix von Storch darf man daher deren Politik als sozialistisch bezeichnen. Frankreich braucht endlich konsequente Marktwirtschaft und einen Rückbau des überbordenden Staates. Als Franzose gäbe es für mich… Mehr lesen »