(David Berger) Spätestens seitdem Donald Trump die Wahl zum amerikanischen Präsidenten – auch mithilfe von „Breitbart-News“ – gewonnen hat, hat man erkannt, welchen Einfluss der offen schwule Breitbart-Mitarbeiter Milo Yiannopoulos auf die Menschen hat.

Aber: Wie im Islam ein Konvertit zum Christentum den höchsten Hass auf sich zieht, so ein konservativer homosexueller Mann in der linkspopulistischen Gruppe der Homoaktivisten. Von daher war es abzusehen, dass er als einer der ersten zur Zielscheibe der Killary-Rachekampagne werden würde.

Der Fanatismus und die Menschenfeindlichkeit, die sowohl bei linksextremen Homoaktivisten wie bei den Obamaban herrschen, sind der von links- oder rechtsradikalen Gruppen und jener von fundamentalistischen Sekten sehr ähnlich.

Ganz in diesem Sinne versucht man nun derzeit Amerikas bekanntesten Homosexuellen mundtot zu machen. Und zwar mit den Methoden, die dort sonst nur von extremen Homohassern bekannt sind: man erklärt ihn zum Pädophilen.

Begründung: Milo hatte in einem Interview davon berichtet, dass er zum ersten mal Sex mit 13 Jahren hatte.

Der Vorwurf – so schwach die Füße waren, auf denen er konstruiert wurde – reichte, einmal in die Welt gesetzt, bereits aus, dass der Verlag „Simon&Schuster“ den Vertrag für sein neues Buch mit ihm kündigte.

So jedenfalls genüsslich die Onlineseite des Schwulenmagazins „Mannschaft“, die einfach behauptet: „Nun sind Videoclips aufgetaucht, in denen Yiannopoulos Sex mit 13-Jährigen gutheisst.“

– natürlich ohne den Lesern durch Verlinken dieser Clips eine Prüfung des Vorwurfs zu ermöglichen. Denn nirgendwo heißt Milo Sex mit 13-jährigen gut …

Hier das Statement von Milo dazu:

„Ich bin ein homosexueller Mann und ein Kindesmissbrauchsopfer. Ich möchte meinen völligen Abscheu gegenüber Erwachsenen zum Ausdruck bringen, die Minderjährige sexuell missbrauchen.

Ich bin über Pädophilie entsetzt und ich habe mich als Journalist für das Outing von kriminellen Pädosexuellen stark gemacht. Ich habe drei von ihnen geoutet, in der Tat – drei mehr als die meisten meiner Kritiker.

Und ich habe wiederholt Abscheu gegenüber Pädophilie in meinem Veröffentlichungen ausgedrückt. Ich verstehe wohl, dass diese Videos, über das man nun redet, missverständlich sein könnten.

Meine eigenen Erfahrungen als Opfer führten mich dazu zu glauben, ich könnte alles sagen, was ich zu diesem Thema wollte und erlebt habe, egal wie ungeschminkt und ehrlich.

Aber ich verstehe, dass meine übliche Mischung aus britischem Sarkasmus, Provokation und Galgenhumor vielleicht als Mangel an Sorgfalt für andere Opfer oder – noch schlimmer – als Zustimmung rüber gekommen ist. Ich bedauere das zutiefst. Jeder geht mit seiner Vergangenheit anders um.

Ich habe mir die Videos noch einmal angesehen – und sie sagen garantiert nicht das, was jetzt behauptet wird. Ich lehne illegales Verhalten strikt ab. Ich sage nirgendwo, dass Sex mit 13-Jährigen okay ist. Als ich die Zahl 13 erwähnte, sprach ich über das Alter, in dem ich meine eigene Jungfräulichkeit verlor.

Ich hätte das Wort „Boy“*, das schwule Männer oft dazu verwenden, um einvernehmlichen Sex Jugendlicher miteinander oder Sex mit älteren zu beschreiben, nicht verwenden dürfen. Das war ein Fehler.

… Jeder, der nun glaubt, dass ich Pädophilie nicht weiter hart kritisieren werde, der täuscht sich. Ich werde weiterhin unnachgiebig gegen eine Legalisierung von Pädophilie kämpfen …!“

***

*Interessanterweise wird das Wort „Boy“ in Deutschland (Schweiz und Österreich) ganz anders gebraucht. Die Datingapps sind voll von irgendwelchen „Boys“ zwischen 18 und 75 – was das über das Selbstverständnis der Herren mit solchen Profilnamen sagt, ist aber ein anderes Thema. Aber wenn sich hier in Deutschland irgendwelche Homosexuellen jetzt über Milo aufregen, fragt man sich schon, warum sie sich nicht schon viel früher aufgeregt haben … Aber vermutlich hat man angenommen, dass all diejenigen, die das Wort gebrauchen grün oder links wählen …

****

Foto: (c) OFFICIAL LEWEB PHOTOS, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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Charlotte
Gast
Charlotte

Sätze wie: „a relationship between an adult man and a teenage boy can be beneficial“ (auf Breitbart habe ich es nicht mehr gefunden aber auf ZeroHedge.com findet man es noch) stoßen viele Menschen ab, vor allem Menschen, die Kinder haben und denken, so ein perverser Sack missbraucht die eigenen Kinder als Spielzeug, sobald er Gelegenheit dazu hat.
Wenn Trump es schafft, gegen Kinderhandel (Jugendämter und Adoptionsämter stehen hier im Focus) vorzugehen, das würde wirklich was ändern, bis hin zu uns, einem Land, in dem selbst Leute, die ihre Pädophilie in Büchern verherrlicht haben, in den höchsten Ämtern sitzen können.

Astrid Esther 1972 (@AstridEsther1)
Gast

Danke für den aufschlussreichen Artikel! Der britische Humor ist ja bekanntlich sehr sarkastisch, aber leider muss man tatsächlich dazusagen, dass das jetzt ein Witz war! Aber wenn Milo es selber mitgemacht hat, darf er darüber Witze machen, wenn ihm das hilft oder befreit; so viele er will. Er muss aber davon ausgehen, dass ihm nicht alle zuhören werden. Pädo“philie“ ist weder in der hs. noch in der hets. Ausprägung gut. Auch wenn es Jugendliche gibt, die unbedingt Sex mit einem Erwachsenen haben wollen, so darf man dem nicht nachgeben, auch nicht als Gesetzgeber. Das Schutzalter hat ja seinen Sinn sowohl… Mehr lesen »

Kai Knut Werner
Gast
Kai Knut Werner

Was mich aber erstaunt ist die Kritik – was passierte in den späten 70iger Jahren bis weit in die 80iger hinein – bei der Grünen Partei? Noch heute sind Personen aus dieser Zeit in politischen Ämtern und sie unterstützten die Pädo-Politik innerhalb der Partei! Que(e)r durch die Bank hat ein großer Teil der Grünen Gutmenschen von den widerlichen Taten gewußt! Egal ob Künast, Ströbele, Beck und andere – erst durch ein Gutachten sah man sich überhaupt genötigt dazu Stellung zu beziehen! Vermutlich sind viele der Mitwisser sehr froh über den Umstand, dass die Schuldigen zwischenzeitlich unter der Erde liegen!

Harald Schlatter
Gast
Harald Schlatter

Irgendwie scheint mir, dass in dem Artikel oben die entscheidenden Zitate von Milo unterschlagen werden. Ich denke mal nicht, dass RT oder die JF in Verdacht stehen, zu der „pööözen“ liberalen Mainstream-Presse zu gehören, die Milo platt machen wollen. Dort liest man: „Bei der Beziehung eines 13jährigen mit seiner Lehrerin sei oft der Minderjährige der Schuldige, der seine Lehrerin verführe, so Milo. Weiter berichtete er über seine Erfahrungen als Teenager, als er Sex mit einem katholischen Priester hatte. Noch heute sei er „Vater Michael“ dafür dankbar. Gerade für in schwierigen Verhältnissen aufgewachsene Jugendliche seien sexuelle Beziehungen zu älteren Männern oft… Mehr lesen »

mannschaftmagazin
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mannschaftmagazin

Lieber David, du hast Recht. Ich habe unsauber gearbeitet. Hier der Link zum betreffenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=azC1nm85btY

Im gleichen Artikel habe ich jedoch auf das Statement von Yiannopoulos hingewiesen und gesagt, dass er den Vorwurf abstreitet. Seine Wortwahl sei irreführend gewesen.

Liebe Grüsse, Greg (Mannschaft)

pip
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Das Verhalten der linken Medien und Aktivisten ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten …

vercingetorix
Gast
vercingetorix

Na ja, er wird’s überleben! Sein Spruch “ Allah-uh-Akbar ist das Letzte das ich zu hören wünsche als schwuler Mann“, hat mir am besten gefallen…..