Ein Gastbeitrag von Adrian Lauber

Regelmäßig sind es dieselben, links-grün angehauchten Leute, die im Falle radikal-islamischer Terroranschläge zu Recht darauf hinweisen, dass man dafür nicht „die“ Muslime alle miteinander in Haftung nehmen darf, aber zugleich gar kein Problem damit haben, wenn „der“ Westen bzw. vor allen Dingen der böse weiße Mann für die Schandtaten westlicher Politiker und Großkonzerne in Kollektivhaftung genommen wird.

Muslime dürfen wir nicht über einen Kamm scheren. Das stimmt. Natürlich sind sie nicht alle fundamentalistisch gesonnen, wie diverse Umfragen und die Lebenswirklichkeit belegen.

Umgekehrt aber ist es gar kein Problem, die Völker des Westens kollektiv für Ausbeutung und Kriegsverbrechen in Haftung zu nehmen, die Teile unserer herrschenden Eliten an fremden Ländern begehen.

Da müssen wir gefälligst die Klappe halten, demütig sein und uns selbst aufgeben, um für die Verbrechen zu büßen. Da müssen wir unsere Grenzen abschaffen und alle Welt, die materiell ärmer ist als wir, hierher bitten, obwohl in dieser Situation, da Europas Bevölkerungsschrumpfung aufgrund der demographischen Entwicklung unabwendbar ist, eine Abschaffung der Grenzen und Einwanderungsrecht für jedermann der zivilisatorischen Selbstzerstörung gleichkommt.

Aber nein! Für kollektivschuldige Europäer gibt es kein Recht auf Heimat, kein Recht auf ihre kulturellen Errungenschaften, kein Recht auf die hierzulande lange und blutig erkämpfte Freiheit, kein Recht auf inneren Frieden, kein Recht auf den von ihnen selbst erarbeiteten Wohlstand. Sie müssen büßen!

Es wäre eigentlich intelligenter, den Ausbeutern und Kriegstreibern das Handwerk zu legen und echten Flüchtlingen vor Ort zu helfen, statt Europa wollüstig zu zerstören, aber mit einer solch skurrilen Meinung gelte ich heutzutage in Deutschland wahrscheinlich als Rechtspopulist.

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