Ein Gastbeitrag von Axel R. Göhring

Eine Meldung, die in unseren Zeiten des politisch korrekten Irrsinns etwas untergegangen ist, brachte die WELT am letzten Montag, den 9. Januar. Darin geht es um eine Großdemonstration in Tunis, auf der die Regierung des Landes aufgefordert wurde, tunesische Staatsbürger (!), die nach Europa ausgewandert sind, nicht zurückzunehmen, wenn vor allem Deutschland diese abschiebt.

Tunesier gegen Tunesier?

Was veranlasst Tunesier, ihre Mitbürger niemals wieder sehen zu wollen? Ganz einfach: Die tunesischen Bürger wissen im Gegensatz zu uns Deutschen sehr genau, dass es sich bei den „Flüchtlingen“ aus ihrem Land nicht um Bedürftige oder Verfolgte handelt, sondern um den sozialen Bodensatz des Landes, um Islamisten, wahrscheinlich auch Drogendealer, Vergewaltiger, Räuber, Diebe und Mörder.

So verwundert es nicht, dass die besorgten Demonstranten, die offensichtlich große Angst vor den „Schutzsuchenden“ aus ihrem Land haben, unserer Kanzlerin sogar auf deutsch mitteilen, „Angela Merkel. Tunesien ist nicht die abfall von Deutschland“ (sic).

Wobei sich natürlich die Frage stellt, wieso Deutschland der Abfalleimer für tunesische Islamisten sein sollte.

Und Algerien?

Aber halt, ist das nicht ein Einzelfall? Sind die „Flüchtlinge“ aus den anderen Maghreb-Staaten nicht wahre „Schutzsuchende“? Mit Sicherheit nicht: Alice Schwarzer berichtete, dass sie auf Besuch in Algerien, dem Nachbarland Tunesiens, frappierende Erfahrungen machen musste:

„Nirgendwo habe ich so viel Kritik an unserer Flüchtlingspolitik erlebt wie in Algerien. Bei gleichzeitig ungebrochener Bewunderung für Kanzlerin Merkel übrigens. Kollegen wie fortschrittliche Intellektuelle haben zu mir gesagt: ‚Seid ihr eigentlich verrückt geworden, die alle zu nehmen? Wir kennen die. Die standen schon bei uns an den Ecken und dealten. Wir sind froh, dass sie weg sind.‘ Mit diesen perspektivlosen und islamistisch verhetzten Männern werden wir in Deutschland nicht das letzte Mal Probleme gehabt haben.“

Und Syrien? Und Rumänien?

Ein freikirchlicher Pfarrer erzählte mir, er betreue Asylanten aus Syrien. Zwei seiner Schützlinge hätten ihm unabhängig voneinander berichtet, dass es in ihrer Heimat – abseits des Krieges im Norden – seit Merkels Sommeralptraum 2015 ruhiger und friedlicher geworden sei. Der Grund: Viele kriminelle Elemente seien emigriert und als angebliche Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gegangen.

Als wenn das nicht schon genug für mein angespanntes Nervenkostüm gewesen wäre, erzählte mir zwei Tage ein weiterer Bekannter, der gerade aus dem Rumänienurlaub zurückgekehrt war, ähnliches. In seinem Hotel wurde ihm mitgeteilt, dass er wegen Taschendiebstahl oder Überfällen, die vor Ort durchaus möglich gewesen seien, auch nachts keine Sorgen zu haben brauche. Die betreffenden Zigeuner hätten das Land vollständig verlassen und seien nun in Deutschland. Wir schaffen das!

Kriminellen-Betreuung und Bevölkerungsaustausch

Nun könnte ein verantwortungsloser Gutmensch, wie wir ihn bei den Grün*innen, aber auch fast allen anderen Parteien massenhaft vorfinden, auf den Gedanken kommen, dass wir den Herkunftsländern trotzdem helfen können, wenn wir ihnen wenigstens zeitweise ihre Kriminellen abnähmen. Nun, da würde ich entgegnen, dass jedes Land seine eigenen Probleme hat, mit denen es fertig werden muss.

So haben wir die weltfremden und verantwortungslos-gefährlichen Gutmenschen unter den eigenen Bürgern; und Tunesien hat eben seine Drogendealer und Islamisten.

Auf einen wichtigen Punkt der Massenimmigration von Schnorrern, Islamisten, Dealern, Ubahn-Tretern, Taschendieben, Sozialmigranten, Vergewaltigern, Mördern, Einbrechern und Dieben, der häufig unbeachtet bleibt, soll abschließend noch hingewiesen werden: Gleichzeitig mit dem Einzug des Prekariates aus den islamischen Ländern, Afrika und Südosteuropa verlassen jedes Jahr etwa 100.000 Deutsche unser Land – sehr viele davon Leistungsträger, die nie mehr zurückkommen werden (warum wohl?).

Man kann also mit Fug und Recht von einem regelrechten Bevölkerungsaustausch, nicht nur von einer Massenimmigration, sprechen, der im Gange ist.

Welche Folgen das haben wird, das kann sich sogar ein naiver Immigrationsbefürworter ausdenken: Verlust von professioneller Expertise, gewaltiger Anstieg von Kriminalität, gewaltiger Einbruch der Steuereinnahmen, Zusammenbruch von Renten- und Sozialsystemen, Zusammenbruch des demokratischen Systems, De-Industrialisierung, und so weiter und so fort.

Die Zukunft sieht düster aus. Wollen wir das?

Foto von der Demo: © Pegida Bayern