… oder von der Hüterin der christlichen Lehre zur größten Hure aller Zeiten. Ein Gastkommentar von Marko Wild 

Ich wurde in der DDR geboren, im äußersten Süden. Dieser Teil des Landes unterschied sich in einem Punkt völlig vom Rest des Landes: die Kirche war dort sehr stark und seine Bewohner teils äußerst fromme Leute. Hatte die DDR durchaus nicht zu Unrecht den Ruf eines vom kommunistischen Atheismus geprägten Staates, so gingen die Uhren in jenen hügeligen und gebirgigen Regionen des Vogtlandes und Erzgebirges anders. Der sonntägliche Kirchgang versammelte die halbe Ortschaft. Die Jugend wurde durch kirchliche Freizeitarbeit hervorragend betreut. Die Kirchenszene war eine behütete, liebevolle Parallelwelt mit der ganz großen Perspektive: Gott.

Verglichen mit heute gab es einen gewaltigen Unterschied: Die Kirche war das ganz klare Anti-Prinzip zum Staat. Und wo sie zu sehr opponierte, spielte der Staat mit den Muskeln. In diesem Bewusstsein wuchs man in jener frommen Gegend auf. 

Identitätsprobleme, Ängste, ausgeschlossen zu werden, kannten wir Kinder nicht, denn es gab immer genügend andere Kinder, die ebenso erzogen wurden. Von klein auf hörten wir von Großeltern, Eltern, Verwandten oder Freunden die Geschichten aus der Bibel. Vor dem Essen wurde selbstverständlich gebetet. Der „Herr Jesus“ war keine Märchenfigur, sondern der allgegenwärtige, unsichtbare gute Chef, nach dessen Worten man zu leben strebte. Jeder andere menschliche „Chef“ wurde lediglich als hinzunehmende, irdische Instanz verstanden, die einem aber im Innersten niemals erschüttern konnte, weil sie weit, weit unter der eigentlichen Instanz rangierte. Umso mehr fiel es auf, als sich die Kirche und mit ihr dieser Wertekanon veränderte. Ich konnte diese Veränderung teils wie im Zeitraffer mitverfolgen, weil über den Osten alles, was im Westen Jahrzehnte gedauert hatte, im vielfachen Tempo hereinbrach. Manches davon sah ich, begriff aber erst nach Jahren, was es bedeutete.

Zunächst verlor die Evangelische Kirche im politischen Kampf der Vorwende- und Wendezeit ihre Unschuld. 

In der Gegend um Leipzig hatte ihr der einfache lutherische Glaube schon seit den 1970er Jahren nicht mehr genügt. Sie wollte Einfluss und Mitspracherecht. Sie wollte politisch relevant sein. Deshalb wirkte sie auch stets auf kritische Künstler ohne explizit christlichen Hintergrund anziehend. Diese Symbiose war vermutlich ähnlich derer zwischen Christen und Ökobewegung im Westen: man tat sich mit den Kirchen zusammen weil man sah, diese Leute wollen etwas bewegen und sie bieten einen Schutzraum. Nicht der Glauben, sondern das Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund, vereinte.

Die Kirche akzeptierte damit in ihrer Mitte erstmals Menschen, die keinen eigentlichen Glauben hatten, sondern politische Ziele verfolgten.

Als dann die Mauer auf- und der Stern des Ostblocks niederging, versank die Kirche im Osten in einem kollektiven Selbstbesoffenheitstaumel. Die frommen Christen waren sich einig: es waren ihre Gebete gewesen, die die DDR nieder gerungen, es war – letztendlich – Gott selbst gewesen, der die DDR besiegt hatte. Der die Menschen aus dem Eingemauert-Sein in die Freiheit geführt hatte. Dieses Narrativ gilt unter vielen Frommen im Osten bis heute.

Die weniger Frommen, eher politisch Orientierten hingegen waren auf den köstlichen Geschmack des Siegens und der Macht gekommen. Die Kirche hatte sich als praktisches Vehikel erwiesen.

In dieser Nachwende-Konfusion war die Kirche nun im Prinzip offen für alles. Und dieses „alles“ sollte nicht lange auf sich warten lassen. Sofort nach der Wende, als hätte etwas bereits ungeduldig in den Startblöcken gestanden, brachen, mit all ihrer verführerischen Gewalt, zwei Großbewegungen über die Evangelische Kirche im Osten herein und versetzten ihr zwei Stöße, von denen u.U. jeder allein schon tödlich gewesen wäre. Doch beide zusammen sorgten für einen sich generalstabsmäßig vollziehenden Niedergang und dessen heutiges Resultat:

Den totalen moralischen Zusammenbruch einer Organisation, die wie wenig andere einst für das gestanden hatte, was einmal aus Deutschland an Gutem gekommen war.

Der eine Stoß erfolgte über die Charismatik, die im Westen schon seit mehreren Jahrzehnten ihr Unwesen trieb. Die entscheidenden Pastoren dieser Bewegung wiesen fast durchweg ein verbindendes Merkmal auf: sie alle waren irgendwann einmal in den Vereinigten Staaten oder Kanada gewesen und hatten die dortigen sogenannten „Erweckungsbewegungen“ besucht. Dabei handelte es sich bei Lichte betrachtet um Massensuggestionen und -psychosen, bei denen die Teilnehmer zu tausenden in irrsinnige Lachkrämpfe verfielen, Tierlaute von sich gaben oder ohnmächtig zusammen brachen – Phänomene, die als besonderer Nachweis göttlicher Präsenz missdeutet wurden und aus dem Schamanismus oder fernöstlichen Trancetechniken seit Jahrhunderten bekannt sind.

Nachdem man sich in Übersee dieses „Salbung“ oder „Segen“ genannte Virus einfegangen hatte, brachte man es in die Gemeinden nach Deutschland, wo sich die Infektion in rasendem Tempo ausbreitete. Der einzige wirksamen Schutz vor diesem Virus – die bibelischen Glaubensdogmen – wurde von den Verantwortlichen in manipulativer Weise aufgeweicht, umgedeutet oder gänzlich ausgeblendet.

Der fromme Deutsche – autoritätshörig und unmündig wie er in der Mehrheit leider ist – leistete dagegen wenig Widerstand oder ging in die innere Migration.

Die allegorische Bibelauslegung setzte zu ihrem großen Siegeszug an. Früher in seiner Bedeutung völlig Unstrittiges konnte auf einmal so oder auch ganz anders verstanden werden. Alles konnte alles bedeuten. Die Leute hatten „Visionen“, bekamen „Prophetien“, verkündeten im alttestamentarischen Duktus „so spricht der Herr“, verlangten Gehorsam und betrachteten sich selbst als Autoritäten. Kritik ward nicht mehr geduldet. Kritiker – meist solche, die sich noch erinnerten, wie gesittet und unaufgeregt es noch vor wenigen Jahren in der Kirche zugegangen war – wurden als von einem bösen Geist Befallene kalt gestellt.

Das Wort Jesu, wer der Größte unter Euch sein will, der sei Euer aller Diener, wurde umgekehrt in wer der Größte unter Euch sein will, der blähe sich auf, intrigiere und bedrücke seine Brüder.

Danach ging die Party erst richtig los. Kirchliche Veranstaltungen nahmen Züge von Popevents an. Der spirituelle Baukasten wurde weit geöffnet. Jeder sollte sich „angesprochen“ fühlen. „Missionare“ aus Afrika – also Schwarzafrikaner – kamen nach Deutschland und lehrten in Gemeinden, wie man beten solle: möglichst laut, möglichst alle gleichzeitig durcheinnander, möglichst nicht in Deutsch, sondern in sinnlosem Gebrabbel. Gerade so, wie man sich eine afrikanische Eingeborenen-Zeremonie vorstellt. Gott würde es schon verstehen. Man müsse einfach den Verstand ausschalten – der Verstand behindere nur.

Den Niedergang der christlichen Sitten verstärkten – wie sollte es anders sein – aus den Vereinigten Staaten stammende Gemeindewachstums-Konzepte. Denn Mitglieder bringen Geld in die Kassen. Der Kapitalismus, welcher Wachstum um jeden Preis – und ich meine um jeden Preis! – verlangt, hatte die charismatischen Gemeinden am Schlaffittchen und machte sie zu einem Experimentierfeld us-amerikanischer Management-Methoden.

In Sprache und Begrifflichkeiten zogen inhaltsleere Floskeln ein. Der Umgangston wurde weich, feminin und harmonisch. Streit und Auseinandersetzung um die richtige Position galten als „lieblos“ und wurden vermieden.

Es bildeten sich pyramidenförmige Sektenstrukturen, an deren Spitze nicht die Fähigsten, Erfahrensten oder Frömmsten standen, sondern jene, die besonders „integrativ“ und „charismatisch“ wirkten. Manipulatoren, soziopathische Charaktere, die die Gemeinden als Stellvertreter Gottes in guruhafter Manier dominierten. Um sich schaarten sie Teams aus Loyalen und Speichelleckern. Darunter sorgten durch permanenten Rechenschaftszwang sogenannte „Mentoren“ für allgegenwärtige Überwachung und dafür, dass keiner in der Pyramide nach oben gelangen konnte, der jemals eine der Führung nicht genehme Position geäußert hatte. Wie in der Politik begann auch hier das faule System sich selbst zu reproduzieren. Die darin verbliebenen Schäfchen wurden manipuliert, eingeschüchtert und entmündigt.

Wer dem Druck nicht stand hielt und – nach oft herben menschlichen Enttäuschungen – herausfinden musste, dass diese pervertierte Form des Christentums nicht durch das Leben trug, landete nicht selten als gebrochener Mensch in der Psychiatrie.

Opfer dieses emotionalisierten, subjektiven, von objektiv-dogmatischer Lehre entkernten Systems wurden oft junge Menschen ohne gefestigten Glaubenshintergrund. Vielfach Studenten, die, gerade in der neuen Stadt angekommen, ohnehin auf der Suche nach dem Sinn des Lebens alles testend, was sich ihnen bietet, das „Angebot“ gerne annahmen und in totaler sozialer Abhängigkeit entweder darin unter gingen oder, dem unwiderstehlichen Sog der Machtpyramide folgend, aufstiegen, um ihr Selbstwertgefühl in der Autoritätsanmaßung über andere zu pushen.

Ich habe diese Strukturen aus nächster Nähe kennen gelernt und weiß, wovon ich schreibe. Ich habe viele fallen und aufsteigen sehen, viele sich in den Netzen dieser klebrigen, den christlichen Glauben pervertierenden Systeme verstricken, viele dabei ihren Glauben verlieren sehen. Ich sah Freunde abdrehen und in der Psychiatrie enden. Ich weiß von Selbstmorden. Von Krebstoten, die für „geheilt“ erklärt worden waren. Ich sah Herzlosigkeit, Pfründedenken und Verrat.

Glücklicherweise hatte ich die eingangs erwähnte Vorbildung genossen und wusste, wie es eigentlich hätte sein müssen. Ich konnte das Falsche anhand des Richtigen erkennen. Freilich kam die Erkenntnis nicht über Nacht. Es dauerte, bis man erkannte, wohinein man da geraten war. Bis man die stets freundlichen Oberflächen durchschaut und die Machtgier, die Psychospielchen und das (besonders finanzielle) Ausnützen der Menschen durchschaut hatte. Zu gehen fiel mir leicht. Ich kam nie zurück. Viele andere schafften den Absprung nicht.

Wo die charismatische Umprogrammierung der Evangelischen Kirche nicht griff, leistete die Unterwanderung durch grün-linke Hardcoreideologen Verheerendes.

Ausgangspunkt der Verbindung von Grünen und Kirche dürfte die baden-württembergische Ökobewegung gewesen sein. Auch Hessen-Nassau, NRW, Bremen oder Niedersachsen wurden bald zu Hochburgen dieser Verbindung. Die Grünen gingen von Beginn an strategisch äußerst geschickt vor, indem sie das Credo der 68er Kulturrevolution – den Marsch durch die Institutionen anzutreten – perfektionierten.

Bis heute benötigten die Grünen nicht mehr als regelmäßig 5 bis 10 Prozent der Wählerstimmen, um das gesamte Land zu in ihren Würgegriff zu nehmen und sogar Parteien wie der CDU die eigenen Positionen aufzuzwingen. 

Auch die Verbindung von Sozialisten und Kirche ist schon älter. Inspirierend mochte dabei besonders die lateinamerikanische Befreiungstheologie gewirkt haben, die eine stark klassenkämpferische Komponente enthielt und den Fokus von der nachirdischen Erlösung auf das innerweltliche Heil wandte. Grüne als auch Linke verstanden, dass das Christentum nur von innen heraus zu besiegen sein würde. Stalin hatte es von außen versucht, hatte gemordet, deportiert, verbannt – und war gescheitert. Statt ihren Glauben aufzugeben, war der Glauben das, wohinein sich die Menschen umso stärker flüchteten, je stärker die Bedrückung von außen wurde. Wofür sie zu sterben bereit waren. Das Gift von Grünen und Linken jedoch wirkte anders. Ein Nervengift, das die Substanz angriff und langsam, aber sicher zersetzte. Stück für Stück zwangen beide Ideologien der „offenen“ Kirche ihre Argumentation auf und seiften die auf einen solchen Angriff Unvorbereiteten mit biblischer Allegorie und Dialektik ein.

Durch den erfolgreichen Institutionenmarsch gelang es, den Gemeinden Pastoren und Bischöfe vorzusetzen, die neue, vermeintlich „progressive“ Positonen vertraten. Die wohlstandsgesättigten Christen hatten das alte, protestantische Bonmot, dass es in der Theologie nichts Neues, es sei denn Falsches, gäbe, schlicht vergessen. Über das Grundgesetz und die Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde den Kirchen das weibliche Pastorenamt und später das weibliche Bischofsamt abgerungen. Waren diese etabliert, folgten recht bald Forderungen, Homosexualität anzuerkennen. Daraufhin Forderungen, Homosexuelle zu segnen und sie kirchlich zu trauen. Interessanterweise jeweils zuerst unter der Ägide einer der ersten deutschen Bischöfinnen – Margot Käßmann. Wie überhaupt fast jede das Christentum konterkarrierende Änderung zuerst dort statt fand, wo – im Gegensatz zur paulinischen Gemeindeordnung – eine Frau die Leitung inne hatte.

Je mehr die Kirche den links-grün-feministischen Positionen folgte, desto weniger konnte sie den einmal eingeschlagenen Weg verlassen. Bald purzelten die alten Grundfesten des Glaubens wie Dominosteine

Die Existenz Jesu wurde von Pastor_Innen öffentlich angezweifelt, die Exklusivität des christlichen Glaubens verleugnet, der Wahrheitsanspruch der Bibel über Bord geworfen und die Bibel in durchgegenderter Sprache neu verfasst.

In der Zuwanderungsproblematik erweist sich die Evangelische Kirche als besondere Triebkraft, Gesetze zu brechen und möglichst viele Fremde ins Land zu holen.

Woran sie über ihre Hilfswerke übrigens auch sehr gut verdiente. Im „Kampf gegen Rechts“ arbeitet die Evangelische Kirche ohne Scheu mit Gewerkschaften und der militanten Linken zusammen. Und natürlich: die Erlösung des Menschen von Tod und Sünde wurde ersetzt durch die Rettung der Umwelt vor Kohlendioxid und Pestiziden. Jegliche Transzendenz ist durch die Kirche verweltlicht und banalisiert worden. Ihr Evangelium ist nurmehr ein rein irdisches, ihr Gott die eigene moralische Superiorität.

So hat sich die Evangelische Kirche zu der deutschen Lobbyinstitution für Ökoterror, aggressive Minderheitenpolitik, Feminismus und sozialtherapeutische Herlferindustrie gewandelt.

Fehlt eigentlich nur noch ihr Engagement für Pädo- und Zoophilie. Was nicht wundern würde, denn die EKD schreckt ganz offenbar vor gar nichts mehr zurück. Nicht einmal vor dem Schulterschluss mit totalitären, absolut antichristlichen Ideologien wie dem Islam; eine spirituelle Vereinigung mit ihm scheint vielmehr das langfristige Ziel der ökumenischen Bewegung zu sein. Deshalb dürfen Imame in Gottesdiensten mittlerweile sogar Allahu akbar rufen. Derweil der eigene Glaube wo es nur geht verleugnet wird, spricht man den Dalai Lama auf der Bühne vor tausenden Christen mit „Eure Heiligkeit“ an, wie 2007 auf dem Hamburger Kirchentag geschehen. Luther, der nicht einmal einem Papst gegenüber ein „Eure Heiligkeit“ gelten lies, wird sich vermutlich im Grabe umdrehen.

Jegliche theologische Substanz, jegliche moralische Relevanz ist der Evangelischen Kirche als Institution verloren gegangen. Ihre Obersten sind hahnebüchene Witzfiguren, die sich in einer Weise wichtig nehmen, dass sich im Himmel vor Lachen die Balken biegen dürften.

Die Kirche ist zu einem perversen Tollhaus verkommen, zu einer phrasenschwingenden Dauergehirnwäscheinstanz der gegenwärtigen links-grün dominierten Politik. Es gibt keinen Begriff, der derb genug wäre oder zu unangemessen, um das Versagen der Kirche und ihrer Verfehlungen zu beschreiben. 

Was immer man auch über diese Institution ausspräche – man kann mit Worten unmöglich das ganze Ausmaß ihres verrotteten Zustandes ausloten.

Was nicht bedeutet, dass alle die Kirche Vertretenden davon betroffen sind. Es gab und gibt sie immer, die Aufrechten, die sich dem Sturm der gutmenschlichen Entrüstung aussetzen, indem sie die alten Glaubenspositionen verteidigen. Wie etwa jener sächsische Jugendpastor, der seinem Bischof die geistliche Autorität absprach und sich lieber kündigen ließ, als dieser Organisation weiter zu dienen. Doch solche Streiter sind einsame Rufer in der Wüste. Und vor allem sitzen sie nicht an den Schalthebeln der Institution. Dort finden sich Parteifunktionäre wie Katrin Göring-Eckardt. Oder feministische Theologinnen wie Claudia Janssen. Oder Universal-Maskottchen wie Margot Käßmann, deren Name bereits Pate steht (Käsmannisierung) für eine besondere Art und Weise, ernste Sachverhalte faktenfrei weich zu spülen.

Die Evangelische Kirche unterscheidet sich heute weder hinsichtlich ihrer inneren Funktionsweise, noch ihrer großen Themen von anderen Institutionen aus dem Dunstkreis der globalistischen Gesellschaftsklempnerei.

Sie, die für sich in Anspruch nimmt, das Regime des real existerenden Sozialismus in die Knie gezwungen zuhaben, wurde selbst erobert und in die Knie gezwungen. Des Christlichen, ihres größten Schatzes, hat sie sich nahezu vollständig entledigt. Sie ist eine Dienerin dem Weg zur Neuen Weltordnung. Wobei ihr die Aufgabe zukommt, die Vereinheitlichung aller Religionen zu einer Einheits(brei)religion voranzutreiben. Einen Meilenstein auf diesem Weg wird sicherlich das Jahr 2017 markieren. Dann feiert Luthers Thesenanschlag sein 500. Jubiläum. Die Evangelische Kirche wird diesen Termin nutzen, um einen großen Schritt auf ihr römisch-katholisches Pendant zu zugehen, das seinerseits seit Jahrzehnten intensiv an einer Weltreligion laboriert.

Die Kirche ist unter einer attraktiv sein wollenden, weiblich-reinen Oberfläche jene christentumsfeindliche Hure geworden, von der die Bibel spricht – eine Hure, die es mit jeder noch so perversen Ideologie treibt.

Es fällt ihr immer schwerer, den Schein, christlich zu sein, aufrecht zu erhalten. Offenbar wurde das erst kürzlich, als ihr unsäglicher Oberhirte Bedford-Strohm bei einem interreligiösen Treffen in Jerusalem in vorauseilend-kriecherischer Manier sein Kreuz ablegte. Wer sich des Kreuzes schämt, dessen wird sich auch Gott schämen. So steht es sinngemäß in der Bibel.

Die christliche Maskerade eines links-internationalistischen Ideologiemonsters ist ein besonders perfider Schachzug. Denn der Kirchenferne hat keine Möglichkeit, eine Analyse wie diese hier vorzunehmen und wird sich daher schlicht nicht wird vorstellen können, wie schlimm es um die Kirche in Wahrheit bestellt ist. Er wird die Evangelische Kirche nach wie vor als organisiertes Christentum begreifen. Fatal, denn dadurch werden tatsächliche christliche Inhalte – quasi als willkommener Kollateralschaden – beschmutzt, beleidigt und gelästert.

Die Kirche ist vom Kopfe her ein blasphemisches Konstrukt ohne Gleichen geworden. Sie selbst sorgt mehr als alles andere dafür, dass das Christentum in Misskredit gerät.

Entsprechend hoch sind ihre Austrittszahlen. Über 200.000 im vergangenen Jahr. Tendenz rapide steigend. Nach Jahren der inneren Distanz, der ruhenden Mitgliedschaft hielt auch ich es nicht mehr aus und kündigte dieser Institution. Weiterhin in der Kirche zu verbleiben kann man nur mit einem einzigen, der Kirche sehr gut bekannten Begriff, zusamenfassen: weiterhin in ihr zu verbleiben ist eine Sünde.

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Bild:  Die Grünenpolitikerin Katrin Göring-Eckardt, die von 2009–2015 Präses der Synode der Evangelische Kirche on deutschland war (c) Online Team www.ekd.de [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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Zu dem Gastautor: Marko Wild ist ein 1975 geborener Sachse. Er wuchs bis zu seinem 15. Lebensjahr in der DDR auf, wo er nicht nur die verglichen mit heute sehr gute humanistische Bildung des damaligen Schulsystems, sondern auch eine nicht minder gute christliche Lehre der lutherischen Theologie erfahren durfte, welche ihn bisher durch alle Unbilden einer ebenso schönen wie wahnsinnigen Welt getragen hat.

Seine Eltern waren der Ansicht, dass man einen Beruf zu erlernen hätte. So wurde er zunächst zum Technischen Zeichner ausgebildet. Danach absolvierte er das Fachabitur, weigerte sich jedoch, anschließend das ihm dringend nahegelegte Bauingenieurwesen zu studieren. Statt dessen schlug er den Weg eines Musikers und Journalisten ein.

Heute lebt er mit seiner Familie in einer ländlichen Gegend im östlichen Bayern. Eines vielleicht gar nicht so fernen Tages wird er sicher wieder nach Sachsen zurück ziehen.

Marko Wild war Gebirgsjäger, Taxifahrer und Außendienstler. Er schrieb für ein lokales Printmedium und diverse Blogs. Er jobbte in der Geödäsie und schraubte Schiffsdiesel auseinander. Er fuhr mit dem Auto quer durch Russland bis in die Mongolei, bestieg den Kilimanjaro und wanderte durch das Rif-Gebirge.

Er studierte Journalismus und Kulturwissenschaften in Leipzig. Er komponiert, textet und arrangiert. Er ist Abenteurer und Künstler, Philosoph und Beobachter, Sänger, Gitarrist und Autor, Querdenker und als manifestiertes Nein fast immer dort anzutreffen, wo alle Ja sagen. Nicht aus Prinzip, aber um bestimmter Prinzipien Willen.

Marko Wild hat vier Kinder in die Welt gesetzt, drei CDs aufgenommen, zwei Romane geschrieben, eine Frau geheiratet und null Sympathie für die gegenwärtige Richtung der Bundesregierung sowie ihrer zeitgeistgeschwängerten Helfer und Klone in Politik, Medien und der Antifa.

29 Kommentare

  1. Ein sehr gute Darstellung der Problematik. Ich habe es bis Anfang des Jahres geschafft, der Kirche die Treue zu halten, dann konnte ich dieses nicht mehr vor mir selber rechtfertigen und bin nach langem Hin und Her ausgetreten. Und jedesmal, wenn ich neue Verlautbarungen der Kircheneliten lese, fühle ich mich in meinem Entschluss bestätigt. Eine Kirche, die die eigenen Gläubigen im Stich lässt und maßgeblich mithilft, unserem Land Bürgerkrieg, Anarchie und Chaos zu bringen, kann nicht mehr auf meine Unterstützung zählen. Und inzwischen sehe ich mit Genugtuung, dass es immer mehr werden, die diesen Wahnsinn nicht mehr mitragen wollen.

  2. Was wir seit Jahren mit schönster Regelmäßigkeit bewundern können, ist die Mutation der Staatskirchen in linke ökoreligiöse Sekten. Sie haben sich mit den grünroten Bolschewiken verbündet und wollen die Ideologie des 68er-Kulturmarxismus endgültig zur religiösen Heilslehre erheben und ins Transzendente überhöhen, um somit Ideologiekritik als Gotteslästerung definieren zu können und wie immer, wenn Ideologen sich gottgleich fühlen, wird zunächst der Hammer der Exkommunikation ausgepackt, wie es derzeit die Evangelensekte gegenüber AfD-Mitgliedern, wenn auch vorerst- ich betone: VORERST!- „nur“ bezüglich Kirchenämtern vorhat. Wie immer in solchen Fällen ist die Inquisition nicht mehr allzuweit und just eben an diesem Wochenende beratschlagen sie in Humbug/Alster, wie mit Frevlern wider den Gendergott und Aufmüpfigen wider den Quotzen-Nepotismus zu verfahren sei.
    In der EKD ist die vollständige Unterwanderung bereits abgeschlossen, mit Führungspersonal wie Göring-Eckardt (nur echt die mit dem „Menschengeschenk“ und hellen Freude auf die kommenden Umwälzungen), Schneider (dachte laut über aktive „Sterbehilfe“ bei seiner kranken Ehefrau nach), Doppelnam Bedford-Strohm (verleugnete den Glauben jüngst in Jerusalem durch Verstecken des Kreuzes und log, dies auch auf Bitten der jüdischen Gastgeber getan zu haben, was prompt vom israelischen Botschafter dementiert wurde) sind bereits lupenreine Politruks installiert und mit dem unsäglichen Boots-Fetischisten, dem Dompfaffen Woelki und seiner Sportpalasts-Predigt beweist auch die Katholische Kirche, daß sie zu einer Laienspielschar von Claqueuren und Jubelpersern degeneriert ist. Wie viele Christen wohl von Woelkis „Altar“ ins Mittelmeer geschmissen worden sind?

    Auch möchte ich den geschätzten Autor Wild vor einer Idealisierung „seiner“ DDR-Altkirche warnen: Da gab es zuhauf solche Figuren wie den fanatischen SED-Pfaffen und West-Import Kasner, der gut Freund mit allerlei Nomenklatura war- wie der kleinen Angela wohl zumute war, wenn des nachts die schwarzen Wolga-Limousinen des NKWD durch den Sprengel des Vaters huschten und unliebsame Schäflein auf Nimmerwiedersehn einsammelten? Oder solche selbsternannten „Freiheitskämpfer“ wie den Larvenpfaffen-IM, dessen Verschlagenheit in der DDR 2.0 mit höchsten Weihen geadelt wurde. Oder Leibhaftige wie den Rotfrontpfaffen König, der eine nach Schwefel riechende Nähe zur Antifa-SA hat.

    Den durchfaulten Staatskirchen in Schland ist nicht mehr zu helfen. Sie gehören beerdigt. Wenn die AfD etwas taugt, stehen Kirchensteuer und die Bezahlung all dieser Götzendiener im Beamtenstatus sofort zur Disposition. Weg mit diesen Pharisäern.

  3. Als Katholik gratuliere ich Ihnen zu diesem Artikel, Herr Wild. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Ihr Artikel könnte genauso über die römisch-katholische Kirche handeln. Was die meisten Bischöfe (Ausnahme: Stefan Oster/Passau, Rudolf Voderholzer/Regensburg, Gregor-Maria Hanke/Eichstätt und Stephan Burger/Freiburg) betrifft, so kann ich nur sagen: Der Fisch stinkt vom Kopfe her!
    Wenn ich lese, dass die antibiblischen Thesen zuerst in Gemeinden vertreten wurden, die von Frauen geleitet werden, dann ist völig nachvollziehbar, dass die Synode der evangelisch-lutherischen Kirche Lettlands unter der Leitung von Erzbischof Janis Vanags die Frauenordination abschaffte.

  4. Sehr geehrter Herr Wild,

    obwohl ich römisch-katholischer Traditionalist bin, stimme ich Ihnen in allem zu. In der Katholischen Kirche sieht es allerdings kaum besser aus. Nehmen Sie nur die sogenannten „Kardinäle“ Woelki und Marx. Der eine steht für die völlige Verkitschung des Glaubens, in dem er vor dem Kölner Dom ein „Flüchtlings“boot zum Altar umwidmete und allerlei theologischen Schwachsinn absonderte, der andere ist unseren mohammedanischen „Mitchristen“ durch die Abnahme des Kreuzes, also durch die Verleugnung von Jesus Christus, feige in den Hintern gekrochen. Weiß Gott, wir haben schon tolle Hirten, die ihre Schafe den reißenden Wölfen zum Fraß vorwerfen, kein Sterbenswörtchen kommt von ihnen über die brutale Christenverfolgung und -ausmordung in der islamischen Welt. Es gibt ein paar ausnahmen wie Weihbischof Laun, Bischof Haas oder Bischof Schneider, aber die sogenantne „Deutsche Bischofskonferenz“ oder das „ZDK“ sind ein Greuel.
    David Berger, den ich inzwischen als Kollegen in der Jungen Freiheit begrüßen darf – übrigens eine echte Bereicherung! – ist ebenfalls zu danken für seine Offenheit und seinen Mut denjenigen entgegenzutreten, die den hiesigen Islamverstehern jeglicher Coleur mit unwiderlegbaren Fakten Paroli bieten. Als bekennender Heterosexueller würde ich ihn jederzeit gegen den mohammedanischen und jeden anderen Ungeist verteidigen. Volker Beck wird sich hingegen noch wundern!!!

  5. Mir blieb zunehmend „die Spucke weg“ angesichts der kaum treffender zu zeichnenden Beschreibung der heutigen inneren (Frei-)Kirchenstrukturen.
    Aufgrund (vielfacher) eigener Erfahrung/Beobachtung sowie zahlreicher Erfahrungsberichte kann ich dies zu 100% bestätigen. Die meisten „christlichen“ Gemeinden sind -in rasanter Entwicklung gerade der letzten Jahre- mittlerweile ein (wortwörtlich) anti-christlicher Ort geworden, wo „Wölfe im Schafspelz“ ungehindert ihr Unwesen treiben, wo de facto JEDES Mittel recht ist, sei es zum Erlangen/Erhalten von Macht, Einfluss, Anhängerschaft, Geld – oder dem Ausschalten „Gefährlicher“ (die, die zuviel wissen): Sektenartige, für die eigenen Zwecke um jeden nutz- oder manipulierbaren Anhänger mit „Engelszungen“ werbende, bösartige Gemeinschaften, von denen eine erhebliche Gefahr für Geist, Seele, Leib und Leben des Einzelnen ausgeht, vor denen man also vielmehr dringend warnen muss. Was im Besonderen für Kinder/Jugendliche gilt (…). (Dazu gibt es bereits Reportagen)
    Zumal sich die (kriminelle/strafvereitelnde) Zusammenarbeit von (Frei-)Kirchen und Staat klar abzeichnet – genauso, wie zur Zeit des 3. Reiches (auch: DDR-Zeiten), wo „Führer“ bejubelt und nicht „staatskonforme“ Brüder ausgrenzt oder ans Messer gelieferte – was nie wirklich aufgearbeitet wurde. Die Wölfe blieben (…). Mein einziger Einwand daher: Diese Entwicklung hat bereits früher begonnen – in diesem Sinne „back to the roots“ oder: Das war nur das Vorspiel (…).

  6. Heine lässt in seiner wunderbar witzigen Polemik „Die Bäder von Lucca“ das Faktotum Hirsch-Hyazinth sagen: Die protestantische Kirche ist mir wieder zu vernünftig, Herr Doktor, und gäbe es dort keine Orgel, dann wäre es gar keine Religion mehr.
    Ein bisschen Hoffnung habe ich, dass die wenigen gefestigten(!) „Ratzinger-Katholiken“ (der jetzige Papst ist ein schlechter Witz) sich dem Irrsinn entgegenstellen werden. Meine Hoffnung ist allerdings sehr klein. Ich verwette auf „die protestantischen Nummern“ keinen Cent, auch nicht bei der Altonaer Lotterie, denn schon Herr Hirsch-Hyazinth verlor seinen Einsatz dabei…

  7. Der Autor spricht uns aus dem Herzen! Auch wir finden keine Gemeinde mehr, der wir uns anschließen könnten und sind aufgrund der oben treffend analysierten Erfahrungen zu der Überzeugung gelangt, uns nur noch und ausschließlich auf die Bibel zu verlassen. Schön ist es zu wissen, dass es da draußen Gleichgesinnte gibt. Noch schöner wäre manchmal ein direkter Austausch von Mensch zu Mensch ….

  8. Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    So trifft man sich als Mensch und Landsmann, für die Zukunft und in Anerkennung, was unsere Vorfahren in anerkannter Weise der Vafassung unseres Volkes als Oberste Gesetzgebung mit in die Länder und seiner Grenzen gab! Hoffentlich, Landsmann, Marko Wild, hast Du auch die Kraft, die Gesellschaft der Schaafe zu lehren, wie auch der Systembrater zu sein, der einen Krieg, Revolution verhindert! Ein Weltenbürger, der kann sich ja für Gastrolle benehmen, aber Heimat ist Heimat! Glück, Auf, meine Heimat und Dir, Landsmann das auch bekannt, Glückauf, für Dich! Klasse Beitrag, und sicher, ich habe auch diese Geschichte erlebt!

  9. Lieber Werner,
    zu Jesus Christus gibt es keine Konkurrenz! Wenn Du ihn kennst, wirst du nicht durstig sein. Christen können enttäuschen – Christus nie!!!

  10. Danke für Ihren hervorragenden Artikel – Sie sprechen mir damit aus dem Herzen. Ich bin eine bibelgläubige Christin und finde keine Gemeinde mehr, der ich mich zugehörig fühle.
    Ich sehe allerdings auch das Dilemma der Kirchen: sobald sie sich widerspruchslos am Wort Gottes orientieren, hagelt es Kritik: bei Ablehnung von Gender- oder Feminismus-Gedanken, Homo-Ehe, Abtreibung etc. wütet sofort der Lynchmob. Die „Aufgeklärten“ und Intellektuellen werfen den Kirchen dann mittelalterliche Rückständigkeit vor, wenn nicht gar Schlimmeres.
    Die Bibel hat wie immer recht, und Sie und ich (und viele andere) wissen GOTT SEI DANK, dass es so kommen würde. Momentan sitzen wir alle in Einsamkeit zerstreut auf unseren Glaubensinseln, aber am Ende des Tages werden wir uns finden und erkennen!

  11. Ich habe schon gespürt, dass irgendwas nicht stimmte. Aber ich habe viele Jahre gebraucht, um zu verstehen, was wirklich vor sich ging. Ich danke dem Autor für seine Fähigkeit, diese Dinge auf den Punkt zu bringen und klar zu benennen.
    Man hat sogar die Chuzpe besessen, sich heimlich zusammen zu rotten, um einen Ausschluss aus der Gemeinde gegen mich zu beschließen. So brauchte ich nicht zu gehen. Ich wurde gegangen. Dieses Christentum hat es sich redlich verdient, unterzugehen. Ich bin jetzt bei der Konkurrenz. Ich bin zum Islam konvertiert…

  12. Es ist unfassbar, daß es noch irregeleitete Christen gibt, die mit der horrenden Kirchensteuer diese Zerstörung der Kirche und des Heimatlandes und das Luxusleben der Bonzen, noch finanzieren. Tretet endlich aus, eure Beerdigung wird dann kein Abartiger, sondern ein ehrenvoller Redner bewerkstelligen. Tut es endlich!!!! Diese Göring-E. kroch in der DDR, als alle anderen Frauen Familie und Beruf stemmten, in das Bett eines Pastors und genoß mittels der Spenden aus der BRD ein Wohlleben. Den Pastor hat sie inzwischen entsorgt.

  13. Gläubige Christen, die ein Element wie Göring Eckard, die in der DDR als asoziales Element eingestuft wurde und deren Bild das nur bestätigt, dulden sind von Gott verlassen. Im Gegensatz zu anderen Institutionen haben die Mitglieder dieser verwahrlosten Kirche aber die Möglichkeit diesen Elementen sofort den Nährboden fürstlicher Versorgung zu entziehen. Sie müssen nur austreten und ersparen sich die horrenden Kirchensteuern, die diesen Verrätern an Christus ein Luxusleben ermöglichen. Seid nicht länger feige, tut es!!!!

  14. Wie zur Bestätigung dieses Artikels hat nun die evangelische Kirche vor sog. „Gender-Gegnern“ gewarnt, da die Kirche aus „der Vision einer inklusiven Gemeinschaft“ lebe.

    • Das mit den „Gender-Gegnern“ und dass die EKD ab Dezember nach geeigneten Strategien gegen diese sucht (Junge Freiheit berichtete) habe ich auch mit Schrecken gelesen. Aber es ist auch ein entscheidender Fingerzeig für mich und bevor ich als Gegner exkommuniziert werde, trete ich aus der EKD aus.
      Ich bin auf eigenen Füßen zur Taufe geschritten und war dann über 50 Jahre lang in diesem Verein. Der Lehre Jesus Christus kann ich nicht entnehmen, dass ich ein Gegner bin, nur weil ich mich nicht zu modischen feministischen Ideologien oder Visionen hinwenden möchte.
      Die EKD scheint ihren Vereinszweck geändert zu haben aber Gott sei Dank kann ich ihr auf meinen eigenen Füßen noch den Rücken kehren.

  15. Offenbarung 18, 1 Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.
    2 Und er rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel. 3 Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.
    4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

    Die Bibel gibt Antwort, und du hast das einzig Richtige getan und das System einer abgefallenen Kirche verlassen.

  16. Ein sehr interessanter und erhellender Bericht über die evangelische Kirche. Aus dieser Perspektive habe ich die Positionierung der Kirche bisher nicht gesehen. Die langsame Politisierung der Lutheraner scheint tatsächlich mit der Veränderung in der ehemaligen DDR zu tun zu haben, wo die Kirche nicht nur Gläubigen ein Haus bot, sondern auch Oppositionellen (was auch gut war). Die Oppositionellen sind geblieben und haben den Charakter der Kirche verändert von einer Gemeinschaft der Gläubigen zu einer Gemeinschaft der Widerständler, in der sich die meisten Gläubigen nicht wiederfinden.
    Dem Autor sei Dank für diesen klärenden Bericht.

  17. Danke für diesen Artikel.
    Ich bin mithin der Meinung, dass die organisierten Kirchen vor allem, aber auch charismatische Gemeinden und die, in denen Frauen predigen und leiten dürfen Handlanger Satans sind, denn es geht um eines: das wahre biblische Christentum abzuschaffen.
    Schon unser Herr Jesus wurde versucht, Satan anzubeten, mit dem Versprechen, dass er IHM dann die ganze Welt schenken würde, die ihm ja auch tatsächlich überlassen ist … zur Prüfung von uns Menschen. Mein Heiland antwortete: es steht geschrieben … Lukas 4,8 : Und Jesus antwortete ihm und sagte: „Gehe weg, hinter mich, Satan! – denn es steht geschrieben: `Du sollst den Herrn , deinen Gott , anbeten, und ihm allein den ihm zukommenden verherenden Dienst erweisen. ( Vgl. 5Mose 6,13; 10,20. zitiert nach H. Jantzen, Das neue Testament und die Psalmen ).
    Und so ist auch ganz klar die Verbrüderung mit dem Islam zu verstehen. Der Islam leugnet grundlegende Wahrheiten ( Tod am Kreuz, Auferstehung und damit die Überwindung des Todes ) , und der im Islam beschriebene „Isa“ ist nicht mein Heiland aus der Bibel .. und der dirt angebetete Allah ebenso nicht mein Vater im Himmel, den die Bibel beschreibt, und der uns in ihr Sein Wort gegeben hat.

    Es könnte das alles tatsächlich bedeuten, dass die Wiederkunft des Herrn Jesus demnächst bevor steht …

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