Ein Gastkommentar von Marcus Franz

Mit dem Begriff der Nächstenliebe wird seit dem Beginn der Migrationskrise reichlich Schindluder getrieben. Besonders jene, die ohnehin Atheisten oder höchstens Taufschein-Christen sind, wollen den christlichen Kritikern der Massenzuwanderung ständig erklären, dass man unchristlich sei und das Gebot der Nächstenliebe missachte, wenn man nach strengeren Migrationsgesetzen verlangt oder gar geschlossene Grenzen fordert.

Von der christlichen Religion ziemlich ahnungslose Linke gesellen sich bei der Nächstenliebe-Argumentation immer gerne dazu und versuchen, mit Häme den Christen da eine Falle zu stellen. Auch viele bigotte Christen und die sattsam bekannten, immer betulichen und hypermoralischen Selbstdarsteller des öffentlichen Lebens faseln mit aufgesetzter Menschlichkeitsmiene ständig von einer Nächstenliebe, die es in einer dahergeschwafelten, allumfassenden und kritiklosen Form gar nicht gibt und gar nicht geben kann.

Der Wiener Theologe und päpstliche Ehrenprälat Karl Hörmann, der auch Ordinarius für Moraltheologie war, hat zum Thema „Nächstenliebe“ schon vor Jahrzehnten Grundlegendes verfasst. Die Lektüre seiner Stellungnahme kann denjenigen, die ständig von der Nächstenliebe reden, aber von der Begrifflichkeit und ihrer Bedeutung kein wirklich profundes Wissen haben, zur Erweiterung ihres Horizontes und zur Wahrheitsfindung dienen. Hier ein Auszug aus seinem Lexikon der christlichen Moral von 1976:

„Gerade an der Erkenntnis, daß sich das Gebot der Nächstenliebe auf jeden Menschen erstreckt, wird klar, daß dieses Gebot ein Richtungsgebot ist. Der Mensch mit seinem beschränkten Können stößt in der Verwirklichung der Nächstenliebe bald an Grenzen. Wohl ist er zur Gesinnung der Liebe jedem Menschen gegenüber wenigstens so weit verpflichtet, daß er keinen ausdrücklich aus der Nächstenliebe ausschließt und daß er bereit ist, für jeden das Entsprechende zu tun, wenn die Situation eine Forderung drängend werden läßt. In der Betätigung der Nächstenliebe erreicht der Mensch nur allzu rasch die Grenzen seiner Möglichkeiten: Schon innerlich kann er nicht jedem Mitmenschen seine liebende Aufmerksamkeit zuwenden und noch weniger kann er sich für die Anliegen eines jeden Mitmenschen durch die Tat einsetzen.

So bleibt ihm nichts anderes übrig, als für das Tun der Nächstenliebe eine kluge Auswahl zu treffen, etwa nach seiner näheren oder entfernteren Verbundenheit mit den Mitmenschen,nach der Größe ihrer Not, nach dem Rang der Werte, um die es für sie geht (vgl. Pflichtenkollision, Wert).

Wenn sich z.B. mehrere Mitmenschen in gleicher Not befinden, drängt die Nächstenliebe den Menschen zur Hilfe für den, der ihm durch alle Gegebenheiten und Fügungen am nächsten verbunden ist; bei gleicher Verbundenheit aber fordert die Nächstenliebe den Einsatz dort, wo die Not am größten ist.“

Allein aus diesen paar Zeilen geht hervor, dass der Mensch mit seiner Nächstenliebe haushalten muss. Anders gesagt: Ernst gemeinte Nächstenliebe hat ganz klar selektiv zu sein.

Man kann weder vom Einzelnen noch von Gruppen noch von Völkern fordern, dass sie sich bedingungslos unter ein Gebot der uferlosen Nächstenliebe stellen, denn das würde im Extremfall die Aufgabe der jeweils eigenen Person (und im Größeren auch der eigenen Nation) bedeuten. Das ist nicht der Sinn von Nächstenliebe, sondern höchstens ihre Perversion.

„Liebe deinen Nächsten wie dich Selbst“ heisst vor allem auch, zuerst sich selbst zu lieben. Denn wer sich selbst nicht liebt und nicht auf sich schaut, der kann auch den Nächsten nicht lieben und ihm auch nicht helfen. Eine wirklich hilfreiche Nächstenliebe ist ohne die Selbstachtung und den Selbstschutz gar nicht möglich.

Diese Bedingungen blenden unsere Menschlichkeits-Prediger aber gerne aus – entweder weil sie betulich und mit Halbwissen agieren oder, viel schlimmer, weil sie es vorsätzlich tun, um den Leuten ein schlechtes Gewissen einzuimpfen und den migrationsfreundlichen Mainstream für ihre dubiosen Eigeninteressen zu bedienen. Beide Argumentationslinien sind höchst unredlich und schaden am Ende allen.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Andreas Khol hat genau diesen Punkt in einer Rede zum Thema Migration aufgegriffen: „Charity begins at home. Es heisst ja Nächstenliebe und nicht Fernstenliebe“ sagte er sinngemäß Anfang des Jahres.

Khol erntete dafür einerseits Kritik von Bischöfen, weil sie meinten, Politik solle nicht den Glauben vereinnahmen, andererseits gaben sie ihm aber auch definitiv recht. Nächstenliebe betrifft vor allem jene, die im eigenen Umfeld in Not geraten sind.

Und es geht bei der Nächstenliebe natürlich auch um eine Auswahl und eine Entscheidung, welchen in Bedrängnis geratenen größeren Menschengruppen oder Völkern man zuerst helfen soll. In der Bibel steht dazu Interessantes: „Lasset uns an jedermann Gutes tun, vor allem aber an den Genossen im Glauben“ (Brief an die Galater 6,10). Wer diesen Satz ernst nimmt, muss auch vehement fordern, dass den verfolgten Christen im Orient zuallererst geholfen wird.

Ansätze dazu gab es in der österreichischen Politik, aber sie wurden von links torpediert – paradoxerweise auch mit dem Hinweis auf die Nächstenliebe, die doch für alle gälte.

Die bürgerlichen Politiker, die Hilfsprojekte für Christen im Orient initiieren wollten, wurden damit (aus-) gebremst – auch von den christlichen NGOs. Vermutlich haben sie alle Karl Hörmann nicht gelesen und auch nicht den Brief an die Galater.

Hier geht es zu dem Blog des Autors: http://www.thedailyfranz.at/

30 Kommentare

  1. Eine wirklich interessante Betrachtung der christlichen Nächstenliebe. Allerdings bedarf es gar nicht der Bibel, um sich dem Thema zu anzunehmen, es reichen völlig die Gesetze der Logik. Zudem sind diese, im Gegensatz zu den Ausführungen der Bibel, hinlänglich als zutreffend bewiesen.
    Ein Fakt ist, dass die Kapazitäten einer Sozialgemeinschaft begrenzt sind, sowohl hinsichtlich der Wirtschaftskraft als auch der räumlichen Ausdehnung. Wenn also eine Sozialgemeinschaft an einer Stelle finanzielle Mittel und Lebensraum (bzw. Wohnraum) einsetzt, werden diese an anderer Stelle nicht mehr zur Verfügung stehen. Bereists hier wird klar, dass eine unbegrenzte Zuwanderung eine Sozialgemeinschaft überfordert. Als logischer Schluss ergibt sich, dass damit auch die Ressource „Nächstenliebe“ begrenzt ist. Stellen wir die (praktische) Nächstenliebe einer Gruppe zur Verfügung, wird sie für eine andere Gruppe entsprechend begrenzt werden müssen. Es wird also Gewinner und Verlierer geben, daran ändert auch ein „Wir schaffen das“ nichts.

  2. Wenn es einen Gott nach christlicher Vorstellung gibt und der Mensch seinem Gott gleichen soll, dann gilt doch wohl eines:
    Der Mensch hat einen Verstand, der ihm von seinem Gott gegeben wurde. Und diesen Verstand hat er dazu bekommen, um ihn auch zu benutzen. Wer ihn nicht benutzt, handelt demnach nach meiner Vorstellung gegen den Willen seines Gottes.

    Leider habe ich bei Christen immer wieder das Gefühl, dass Sätze aus der Bibel in einer absolutistischen und universalistischen Weise ausgelegt werden, die keinen Raum mehr lässt für die Entfaltung des eigenen Verstandes. Ja, dass das höchste erstrebenswerte Ziel es ist, den Verstand abzutöten durch das selig-beschauliche Aufnehmen der als absolut richtig angenommenen Glaubenssätze.

    Wie man vielleicht sieht, bin ich nicht mehr in der Lage, die christlichen Glaubenssätze und Schriften als endgültige Weisheiten einer Gotteswelt zu erkennen, sondern lediglich als Weisheiten von vielleicht durchaus herausragenden Menschen, entstanden aus einer jeweils persönlichen Lebenserfahrung und erlebten Prägung. Aus dieser meiner Sicht bin ich nur entsetzt, wie solche – aus meiner Sicht menschlich relativen – Sätze aus der Bibel, heute von der Kirchenhierarchie auf die ganze Menschheit übertragen werden.
    Der „Nächste“ war von den Bibel-Autoren nach meiner festen Überzeugung nur auf den unmittelbaren Umkreis des Menschen und auf jene gemünzt, welchen er auf seinem Lebensweg direkt begegnete. Eine Interaktion von Mensch zu Mensch. Die heutige Interpretation hebt diese Sätze aber über diese zwischenmenschliche Ebene hinauf auch auf das Verhältnis zwischen Völkern und Ländern, was die Autoren so aber niemals im Sinn gehabt haben dürften. Auch Jesus hat sehr deutlich unterschieden zwischen Juden und deren Feinden, wo es sich um feindliche Völker handelte.
    Der Zweck der Nächstenliebe besteht ja darin, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und so was wie Liebe zwischen den Menschen herzustellen. Auf der Ebene von Völkern versagt diese Vorstellung jedoch vollkommen. Völker können sich nicht lieben, es sind immer die individuellen Menschen. In diesem Sinne versagt auch zwischen Völkern die Dankbarkeit, was eine zentrale Folge der
    Nächstenliebe sein sollte. Die nachfolgende Generation derer, die wir hier aufnehmen, kann keine Dankbarkeit gegen uns empfinden dafür, dass wir ihre Eltern hier aufgenommen haben (und sie damit selbst auch). Sie hat nur noch das Interesse ihre geerbte Kultur zu auszuleben auch wenn diese der unseren ziemlich entgegensteht.
    Nun muß ich leider vielen Christen einen schweren Vorwurf machen: den des Egoismus.
    Was ist denn der eigentliche Grund für die universalistische Nächstenliebe-Interpretation (auf Kosten anderer)? Es ist der tiefsitzende Wunsch, selbst unbedingt ins versprochene Paradies zu gelangen. Für mich ist das ein egoistisches Denken und ist so tief im religiösen Menschen verwurzelt, dass eben der eigene Verstand zugunsten von Parolen aufgegeben wird, die vor 1000enden von Jahren in einem Buch niedergeschrieben und als heilig und allgemein gültig definiert wurden.

    Wer jedoch seinen eigenen Verstand als das letztendliche Maß seines Handelns begreift und auch anwendet, der muß sich in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise folgende Fragen stellen:
    Wie sinnvoll ist es, die Menschen hierher zu lotsen, und sie hier nach unserem Standard zu versorgen ?
    Wievielen Menschen könnten wir stattdessen bei gleichem Aufwand vor Ort helfen (und die nun leider in die Röhre schauen müssen)?
    Welche gesellschaftlichen Veränderungen wird unser Land durch die Fremden erfahren ?
    Welche Kriminalität importieren wir durch die Fremden ?
    Welche Wanderungsbewegungen lösen wir mit der Aufnahme erst aus bei den heutigen Kommunikationsmitteln.

    Eine verabsolutierte Nächstenliebe, die sich um solche Fragen einen Dreck schert, ist keine Nächstenliebe, sondern krasser Egoismus, eingeimpft durch das immer wieder gemalte Ziel, selbst unbedingt ins Paradies zu gelangen. Welche Irrsinnigkeiten dieses persönliche Paradiesziel hervorruft, sieht man ja an den Islamisten, die sich einbilden, unmittelbar nach einer Menschentötung dort Einzug zu halten. Der christliche Paradieswunsch hat manchmal ähnliche verstandeslose Züge.

    • Gut beobachtet ! Und beschrieben.
      Durch Werke kommt aber niemand in den Himmel, und Namenschristen, die am lautesten schreien, dass man den Nächsten lieben müsse, aber ihre Bibel nicht kennen und dann noch behaupten, Juden Christen und Muslime würden denselben Gott anbeten, können noch so viel den „Nächsten“ lieben, auch sie werden nicht durch Werke in den Himmel kommen.
      Der Staat, eingesetzt von GOTT, hat diesem das Recht gegeben, bzw die Verantwortung dafür, das Böse zu betrafen.
      Eine christliche Regierung hat die Pflicht, ihre eigene Bevölkerung zu schützen und Straftaten zu ahnden. Durch Strafe wird auch jedem Übeltäter die Chance geboten, umzukehren … sogar bis hin zu Christus. So mancher Seelsorger kann das berichten.
      Der religiöse Mensch ist nicht unbedingt der glaubende Mensch.
      Der glaubende Mensch weiss, dass Jesus Christus alles für die Menschen getan hat um in den Himmel zu kommen. Kein Werk meinerseits wird etwas dazutun können. Ich darf es im Glauben annehmen und dann leben, wie es Gott gefällt.
      Aber ich muss nicht meine Augen verschliessen vor der Realität, oder gar alles entschuldigen.
      Mitgefühl – ja.
      Denken – unbedingt.

      Es gibt sehr gute Predigten von Pastor Tscharntke zu diesem Thema, und ebenfalls von Samuel Rindlisbacher. Auch Roger Liebi behandelt das Thema sehr aufschlussreich. Keiner dieser drei befürwortet Nächstenliebe um jeden Preis und schon gleich gar nicht Aufgabe oder Verwässerung des Glaubens an Jesus Christus.

  3. Ein unglaublich guter Artikel in Zeiten völliger Unglaubwürdigkeit eines umfassend pervertierten „Glaubens“! GENAUSO ist das biblische Gebot der Nächstenliebe gemeint. Auch die zweckmissbrauchte „Feindesliebe“, die biblisch übrigens klar definiert/begrenzt wird, kann NUR vom Betroffenen persönlich, niemals stellvertretend oder gar von der „Obrigkeit“ praktiziert werden.
    Dieses Wissen kann jedoch kaum von Atheisten erwartet werden: Hauptverantwortliche und -schuldige sind jene „Christen“/(Frei-)Kirchen , die nicht nur längst „ihren Glauben verraten haben“ (vgl. z.B. 1.Tim.5,8), sondern Bruder-/Nächstenhass und -verrat offen wie exzessiv ausleben und verbreiten.
    So werde ich z.B. täglich Zeuge davon, wie christliche Institutionen (von staatlichen ungestoppt) die gewaltsame Schädigung und Vertreibung Einheimischer, genauer: besonders Schutz-/Hilfebedürftiger(!) durch Migrantenclans/-Gruppen (aus gemeinsam bewohnten Miethäusern, Wohngebiet, Ortschaft) nicht nur (aufgrund eigenen Nutzniessertums) gezielt unterstützen, sondern sogar Gewalttaten wie Kindesmissbrauch(!) oder antisemitisch agierende Täter orgiastisch feiern und bejubeln (…) – was (nicht nur) einer öffentlichen Verhöhnung und Lästerung Gottes gleichkommt. Soviel zur „Christlichkeit“ dieser more-refugees-fordernden (Frei-)Kirchen.

  4. Auch eine Recherche zum hebräischen Begriff „Nächster“ (Volksgenosse) könnte erhellend den Kommentar bestätigen bzw. ergänzen …

  5. Sehr geehrter Herr Franz,

    herzlichen Dank für Ihren Gastkommentar.

    Bitte erlauben Sie mir eine grundsätzliche Anmerkung, da Sie das biblische Fundament der Nächstenliebe – auf dem Sie ja Ihren Artikel aufbauen – nicht berücksichtigen.

    Wenn Sie die entsprechende Bibelstelle studieren, würde Ihnen sicherlich etwas sehr interessantes auffallen. Es geht um die Frage: Wer ist mein Nächster, den ich gemäß des Gebotes Gottes lieben soll, wie mich selbst?

    Diese Frage wurde schon zu früheren Zeiten diskutiert und Jesus gibt im Beispiel des barmherzigen Samariters eindeutig Auskunft:

    „Lk 10,25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 10,30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 10,31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 10,36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk 10,25-37“

    Der Nächste ist also der Samariter! Unseren Helfer in der Not sollen wir lieben wie uns selbst! Es geht bei biblisch fundierter christlicher Nächstenliebe also gerade nicht um die Fürsorge für Schwächere, sondern um die rechtschaffene Liebe und Achtung für jene Menschen, die uns geholfen haben.

    Die weitläufige Verwendung des Begriffes „Nächstenliebe“ von Politikern, Medien und leider auch bekannten Kirchenführern als moralisches Druckmittel, um das Volk zur Hilfe für Migranten und in Konformität mit der öffentlichen Meinungsmacht zu zwingen, ist also eine Sinnverkehrung par excellence. Die Nächstenliebe ist es gerade nicht, die zur Verpflichtung jedes abendländischen Bürgers herangezogen werden kann, Bedürftige (auch ausländischen) aufzunehmen und zu versorgen.

    Im Namen der Nächstenliebe sind es dem wahren Sinn nach die Flüchtlinge, die die Bürger Europas (welche sie aufnehmen und ihnen helfen) lieben sollen wie sich selbst. Dies macht dann natürlich auch sehr viel Sinn.

    Die Bibel spricht neben der Nächstenliebe selbstverständlich auch von der sehr wichtigen Sorge für Bedürftige, von Fremden- und sogar von Feindesliebe. Dies sind die biblischen Termini, unter denen eine christliche Pflicht zur widerspruchslosen und grenzenlosen Aufnahme von Migranten zu prüfen wäre. Gerade sie stehen aber ebenfalls nicht losgelöst, sondern erfahren durchaus einen qualitativen Rahmen für gläubige Christen, z.B.: „2Kor 6,14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 6,15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 2Kor 6,14-15; “

    Sollten Sie an weiteren Darlegungen zu den spannenden Fragen bzgl. Nächsten-, Fremden- und Feindesliebe und dazu, wie Christen aufgefordert sind, Bedürftigen zu helfen, interessiert sein, kann ich Ihnen sehr gern Links zusenden.

    Medienwirksam als christlich deklarierte Pflichten wiegen schwer und haben eine große moralische Lenkkraft – für Christen und abendländische Atheisten. Mir hilft das Studium der „Quelle“, der Bibel selbst, sehr, um wahre von unwahren Aussagen im christlichen Kontext zu unterscheiden und mich im Denken und Handeln nicht von (bewußt oder unbewußt) falschen Aussagen per Schuldkomplex lenken zu lassen.

    Mit herzlichen Grüßen
    ZI, gläubige Christin mit deutsch-afrikanischen Wurzeln (vielfältig bunt, sozusagen…)

    • Kleine Anmerkung: Diese (Neu-)Interpretation des Barmherzigen Samariters halte ich für falsch – was sich klar aus dem Kontext ergibt. Die abschliessende Aufforderung „Tue Du ebenso“ (an Deinem Nächsten) bezieht sich eindeutig auf das Handeln/die tätige Nächstenliebe des Samariters (nicht etwa des „halbtot Geschlagenen“!) Noch deutlicher wird dies durch weitere Übersetzungen, z.B. „Neue Evangelistische“ o.ä.
      Darf man mal fragen in welcher (Frei-)Kirche diese Auslegung gelehrt wird? (…)

  6. Ja, mit dem Begriff Nachstenliebe ist viel Schindluder getrieben worden. Wie oft hatte ich das selber erlebt, dass meine bedingungslose Nächstenliebe mich auf das Burtalste missbraucht hat. Das ging wortwörtlich bis zum Mordversuch, weil ich nicht alles geben wollte. Für mich gibt es deshalb nur noch eine willkürliche Nächstenliebe, das heißt, dass ich mir angucke, welche Früchte trägt meine Nächstenliebe und wie kann ich im gleichen Atemzug davon profitieren? Sehr interessant dazu sind die „Zwei Glaubensweisen“ von Martin Buber. Er hat das so schön dargelegt wie durch die zwei Glaubensweisen Religion unterhöhlt wird. Eine Glaubensweise ist die richtige (Interpretation) während die andere geradezu in deren Vernichtung führt. Herr Buber interpretiert die Nächstenliebe in der Bibel nicht zu jedem Hans und Franz sondern nur zu seinesgleichen (der Geist in Resonanz).

  7. Hier ein Beispiel, wie der TV verblödete Michel durch diese Invasoren ausgebeutet wird. Die Stadt 30880 Laatzen in Nds. kaufte mit Steuergeldern in Eigentumswohnanlagen Wohnungen, zur Einquartierung der widerrechtlichen Asylforderer. In einem Fall mit der gesamten Einrichtung. Nun war diese den Invasoren offenbar nicht gut genug und es wurde kürzlich alles, mitsamt den techn. Geräten Kühlschrank usw. entrümpelt, damit diesen Invasoren, die in ihren heimatlichen Lehmhütten froh sind, wenn sie ein paar Bretter haben, zu Lasten der arbeitenden Menschen, eine modernste Wohnungseinrichtung installiert werden kann, für die ein Arbeiter Tausende erschuften muß. Hauptverantwortlich ist der SPD Immigrant Ernesto Nebot. Deshalb kämpft nicht nur um den Erhalt des christlichen Glaubens sondern auch um euer Leben, mit allen Mitteln. In der Internationalen heißt es.. auf zum letzten Gefecht…

  8. „Liebe deinen Nächsten“, nicht Invasoren die tausende Kilometer zurücklegen.

    Was hat Religion in der Politik verloren, war da nicht mal was mit „Aufklärung“?

    Wer sich von sozialistischen Pfaffen, vom Papst an abwärts, ins Hirn scheißen läßt, hat es aber auch nicht besser verdient.

  9. Hier ein Beispiel, wie der TV verblödete Michel diese Masseneinwanderung bezahlen muß.
    Die Stadt 30880 Laatzen in Nds.kauft mit Steuergeldern in Eigentumswohnanlagen Wohnungen zur Einquartierung dieser rechtswidrigen Asylforderer. In einem Fall wurde die gesamte Wohnungseinrichtung mit gekauft. Offenbar war diese den Invasoren unter Merkels Fittichen, die in ihren heimatlichen Lehmhütten froh sind, wenn sie ein paar Bretter haben, nicht gut genug. So wurde alles mit samt den techn. Geräten Kühlschrank usw, kürzlich entrümpelt, um diesen Invasoren die Wohnung mit modernster Austattung herzurichten, wofür der dumme Bürger Tausende erarbeiten muß. Hauptverantwortlich ist der SPD Migrant Ernesto Nebot. Darum Leute, wacht endlich auf und verteidigt mit allen Mitteln nicht nur euren christlichen Glauben, sondern auch euer Leben.

  10. Hier ein Beispiel, das nicht in der Lügenpresse steht und deutlich macht, wie der TV verblödetet Michel alles bezahlt. Die Stadt 30880 Laatzen in Nds. Kauft aus Steuermitteln Wohnungen in Eigentumswohnanlagen für die Einquartierung von Asylforderern. In einem Fall wurde sogar die komplette Einrichtung mit gekauft. Nun war diese den Asylforderern und Merkels Lieblingen nicht gut genug und bevor diese sich einnisten, wurde alles, auch die technisvhen Geräte wie Kühlschrank usw entrümpelt, um diesen Leuten, die zu Hause in ihren Lehmhütten froh sind, wenn sie ein paar Bretter haben, die modernste Wohnungseinrichtung auf Kosten der hier arbeitenden Menschen, zu installieren. Hauptverantwortlich ist ein spanischer Migrant Namens Ernesto Nebot.

  11. Kritik allein ist völlg unzureichend, sondern es muß mit allen erdenklichen Mitteln gegen diese Invasoren gekämpft werden, solange diese sich noch nicht eingegraben haben, diese müssen raus und Merkel und ihre Mischpoke weg und vor ein Gericht. Das erfordert die Verteidigung des christlichen Glaubens gegen dessen Vernichtung durch den Islam.
    auf zum letzten Gefecht… heißt es in der Internationalen

  12. Guten Tag! Hier zum Nachlesen die beste BIBLISCHE BEGÜNDUNG und Zusammenfassung zum Thema – bitte einfach dazu das Original vom Autor Gott dazu öffnen und am Grundtext prüfen:

    http://www.efk-riedlingen.de/downloads/037%20Wie%20gehen%20wir%20als%20Christen%20mit%20der%20Zuwanderungsproblematik%20um.pdf

    Man kann sich auch einfach die Bibel-App „MySword“ kostenlos herunterladen, die KJV enthält auch die Strong-Nummern für die hebräischen und griechischen Wörter, die WIRKLICH in der Bibel stehen. Das muss man sich nicht von Nicht-Christen interpretieren lassen, sondern kann es einfach selbst nachprüfen (1. Thessalonicher 5,21). Wahre Christen haben das schon immer so gemacht http://www.bibelstudium.de/articles/3338/Genau-lesen-110-Die-edlen-Beroeer.html

    Der Pastor aus Riedlingen ist zwar leider etwas sehr stark „politisch engagiert“ (was manchmal seinen Blick für die Gemeinde auf die himmlische Zukunft verstellt) aber deshalb umso besser informiert, welches irdisch-politische System wir als Christen hier vor uns haben und was die Winkelzüge des Teufels darin sind.

    Jedenfalls ist er der einzige weit und breit, von dem ich je gehört habe, der sich des Themas „Zuwanderung / Migrationskrise“ aus BIBLISCHER SICHT tatsächlich so fundiert angenommen hat. BITTE LESEN und TEILEN! Danke.

  13. Der Artkel kommt mir wie gerufen und ist somit ein ‚Geschenk des Himmels‘.

    Wer sich deshalb nun empört, dem halte ich folgendes entgegen:
    –> hatte selbst befürchtet, wegen der kritischen Haltung der Massenimmigration
    als un-, wenn nicht gar antichristlich bezeichnet zu werden. Wer ist wirklich bedürftig und flieht vor Krieg und Verfolgung? Und wer flieht aus rein wirtschaftlichen Gründen und stellt hier Forderungen? <
    Bei 'letzteren' hört die Hilfsbereitschaft allerdings auf.

    Abschließend folgendes: in der Großstadt, in der ich lebe, gibt es massenweise Bettler und selbst der frühere OB hat darauf hingewiesen, daß diese oft mafiamäßig organisierten Banden angehören (und das Erbettelte an ihre Bosse abgeben müssen).
    Deshalb spende ich an eine (bzw. mehrere) Organisation(en), die mir persönlich bekannt sind und dadurch entsteht Vertrauen darin, daß den Richtigen geholfen wird.

  14. Nicht christlich heißt,antichristlich.
    Antichrist = Anti Christus = Gegen/Wider die Jesuchristlichen Gebote/Anordnungen handelnd.
    Die Kirchen sind Konstantinische Kreuzsekten.
    Diese gründen sich aus Rebellen,Antichristen,die gegen die Gebote/Anordnungen Jesu sind.
    Sie machen die Bibel,das Wort Gottes,zu einer Spaßlektüre.
    Wenn man nun alles tun kann was man will und alles automatisch vergeben wird,wozu droht
    man dann noch mit der Hölle ?
    Übrigens heiß Jesus übersetzt : Hebräisch Jeschua/Jeshuah/Yeshua = Jehova ist Rettung.
    ( bibelkommentare.de —-> Bibel-Lexikon —-> J —–> Jesus )
    Johann Sebastian Bach : Die Jehova will ich singen
    Google : Kreuzsekten , the name of god jehovah
    Leider verfälschen die Kirchen die Geschichte und Übersetzungen,und setzen dann den
    Menschen diesen geistig-denaturierten Fraß vor.
    Noch vor einigen Hundert Jahren wurden Bibelbesitzer und Übersetzer von den Kirchen grausam verfolgt.
    Warum wohl ?
    Heute hält man die Menschen dämlich,damit sie nicht erkennen,was diese heuchlerischen
    und gut getarnten Profi-Philosophen wirklich sind.

    Kritik bedeutet,eine Situation zu analysieren und sie zu beurteilen,auch negativ.
    Das hat nichts mit „Nazi“ zu tun !
    Nazi = 1936 – 1945

  15. Wie instrumentalisierte Kirchen ganze Kulturen zerstören

    Schließe nicht von Dir selbst auf andere!
    Als ich ein kleiner Junge war, haben wir uns unter gleichaltrigen immer mit diesem Satz geneckt. Gemeint war, dass man die Regeln, die man für sich selbst aufstellt, nicht auf andere anwenden darf. Denn dies hätte die Freiheit des anderen eingeschränkt. Uns war es ein Paradigma, dass die Freiheit des einzelnen dort aufhört, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt.

    Wenden wir diese Sichtweise auf die Handlungen von Christen oder Moslems gegenüber den Angehörigen anderer Religionen an, so kommen wir sehr schnell zu dem Schluss, dass der Kontakt zwischen unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Modellen nicht nach dieser Regel verläuft. Es werden statt dessen Gewinner und Verlierer erzeugt. Das kann zu dem Schluss führen, dass die (in ihren Religionen ihren Ausdruck suchenden) Kulturen um die Vorherrschaft in den Gesellschaften ringen, ganz unabhängig davon, was in der jeweiligen Religion inhaltlich gepredigt wird.

    Analysieren wir den „Clash of Cultures“ genauer, dann sehen wir, dass Religion tatsächlich als das wesentliche Instrument der Absicherung von Machstrukturen eingesetzt wird. Schauen wir uns einmal Beispiele an, an denen man den verwirklichten Anspruch von Religionen auf eine Weltherrschaft ablesen kann.

    Die Implementierung des Christentums in die Machstruktur des römischen Reiches und der Untergang der vorchristlichen Religionen

    Der Geschichts- und Kulturverein Köngen e.V. schreibt auf deiner Homepage: „Im dritten Jahrhundert war das Heer zum entscheidenden Machtfaktor im Römischen Reich geworden. Die Soldaten setzten Kaiser ganz nach ihrem Wunsche ein. Wegen Thronstreitigkeiten brach das Reich um 260 in einen Ost- und Westteil auseinander. Zu der innenpolitischen Krise kamen Bedrohungen von außen: die Gefahr durch die Germanen nahm bedrohliche Formen an, im Osten erstarkte das neupersische Reich der Sassaniden.

    Im Herbst 311 brach Konstantin von seinem Herrschersitz in Augusta Treverorum (Trier) zu einem Feldzug gegen seinen Konkurrenten Maxentius auf. Bei ihrem Marsch Richtung Italien trugen seinen Soldaten als Feldzeichen statt des üblichen Legionsadlers das Christusmonogramm, die griechischen Buchstaben X (Chi) und P (Rho), einen sechsstrahligen Stern bildend. Warum das christliche Symbol verwendet wurde ist nicht bekannt. Es mag sein, dass Konstantin in Augusta Trevorum unter dem Einfluss von Christen stand. Auf jeden Fall schien es dem Kaiser verlockend, seinen Feldzug unter den Schutz eines christlichen Gottes zu stellen.

    Im Kampf um die Oberherrschaft im Westen des Römischen Reiches erringt Konstantin am 28. Oktober 312 an der Milvischen Brücke im Norden von Rom einen Sieg über seinen Konkurrenten Maxentius. Dieser galt als Beschützer der römischen Traditionen. Konstantin verweigert das übliche Siegesopfer für den römischen Gott Jupiter. Er ist überzeugt, dass ihn der Gott der Christen zum Schlachtenglück verholfen hat.

    Im Februar 313 vereinbart Konstantin I. mit Licinius, dem Herrscher des Ostens (308 – 324) bei einem Treffen in Mailand, den Christen Religionsfreiheit zu gewähren. Durch diesen Erlass, das „Mailänder Edikt“, von Licinius im Juni 313 im Ostteil des Reiches veröffentlicht, darf „niemanden die Möglichkeit verweigert werden …, sich der Religion der Christen oder der Religion, die jeder für sich selbst als die angemessenste betrachtet, zuzuwenden, so dass die höchste Gottheit … in allem ihre gewohnte Güte und Gnade erweisen kann“. Damit waren die Christen den Anhängern der anderen Religionen und Kulte rechtlich gleichgestellt. Mit dem Edikt verpflichteten sich die Kaiser zu Toleranz gegenüber allen Glaubensgemeinschaften, also auch den Heiden.

    Eine Bevorzugung des Christentums ist nicht zu erkennen. Die heidnischen Kulte wurden keinesfalls eingeschränkt. Auf den Münzen erschien zunächst weiterhin ‚Sol invictus‘, der unbesiegbare Sonnengott. Nichtchristen unterlagen keinen Verfolgungen. Heidnische Kulte waren in weiten Teilen der Bevölkerung, hauptsächlich bei den Eliten, noch fest verankert.

    Wie alle seine Vorgänger auf dem Kaiserthron hatte Konstantin nach einer Religion gesucht, die sich als Klammer für das Römische Reich anbot. Er fand sie in dem theologisch und hierarchisch gut organisierten Christentum.

    Die Hinwendung Konstantins zum Christentum ist weniger durch seinen christlichen Glauben begründet, als vielmehr aufgrund der Überlegung, mit der Anerkennung des im Römischen Reich schon weit verbreiteten Christentums einen einheitlichen ideologischen Überbau für den Staat zu schaffen. Religion war auch für die Vorgänger Konstantins immer auch eine Frage der Identität gewesen.“

    Die Reconquista mündet in die Conquista – Überleben in einer aufgezwungen Religion

    Peggy Goede schreibt für die FU Berlin: „Auch wenn schon Christoph Kolumbus bei seiner ersten Reise von Franziskanermönchen begleitet wurde, begann die tatsächliche Evangelisierung in der Neuen Welt jedoch erst im Jahre 1500 mit der Errichtung einer Franziskanermission auf der Insel Santo Domingo.

    1524 begannen die Franziskaner die methodische Evangelisierungsarbeit bei den von Hernán Cortés eroberten Azteken in Mexiko. Kurz darauf folgten ihnen die Augustiner. Nach bescheidenen Anfängen zogen im Laufe der Kolonialzeit immer mehr Ordensangehörige nach Amerika.

    Die ersten Jahren waren von Eroberungen und Bürgerkriegen zwischen den Spaniern geprägt, so dass eine effektive Missionierung unter diesen Bedingungen nicht wirklich möglich war. Weitere Schwierigkeiten ergaben sich auch durch das weite Territorium, das die Spanier in relativ kurzer Zeit erobert hatten. Dem stand eine geringe Anzahl an Missionaren gegenüber. Diese konzentrierten sich darauf, Massentaufen zu absolvieren, gemäß der Prämisse auf diese Weise, zumindest rein formell‚ „so viele Christen wie nur möglich zu schaffen“.

    Die Indigenen besaßen jedoch eigene komplexe Weltanschauungen und Glaubensvorstellungen. Hinzu kamen bei vielen die fehlenden spanischen Sprachkenntnisse. Folglich nahmen sie häufig nur bestimmte Teile des Christentums und diese nach eigenen Interpretationen an. Das Interesse, sich Garantien oder Privilegien in einer machtungleichen Situation gegenüber den Spaniern zu sichern, spielte dabei oft eine tragende Rolle. Die diversen und oft in sich geschichteten indigenen Bevölkerungsgruppen griffen zu verschiedenen Strategien. Teile der Bevölkerung schienen in formaler Hinsicht die neue Religion schnell zu übernehmen, doch behielten sie im Stillen ihre alten Religionen und Bräuche bei. Sie täuschten die Spanier, indem sie ihre Götter nach wie vor anbeteten, ihnen jetzt jedoch christliche Namen und Symbole gaben.

    Trotz der Unterschiede gab es zwischen den diversen indigenen Kulten und der europäisch-christlichen Religion punktuell auch große Ähnlichkeiten in bestimmten Vorstellungen und Praktiken, was eine Konvertierung erleichterte. Viele der heute gebräuchlichen religiösen Praktiken an Lateinamerika bauen auf diesen synkretistischen Formen der verschiedenen Religionen auf.“

    Die aktuellen Expansionsbestrebungen des Islam

    Aus: http://journalistenwatch.com/cms/das-ziel-heisst-eurabia/: „Die „Organization of Islamic Cooperation“ mit dem Sitz in Dschidda (Saudi-Arabien) ist der Zusammenschluss aller 56 muslimischen Staaten, darunter einige der aufgrund von Ölvorkommen reichsten Länder der Welt. Sie wurde 1969 in Rabat (Marokko) gegründet und repräsentiert ca. 1,25 Milliarden Muslime. Die OIC ist mächtiger und einflussreicher als die UN, im Gegensatz zu letzterer mangelt es ihr weder an Finanzmitteln oder wirtschaftlichem Druckpotential noch an politisch-ideologischer Einigkeit und Schlagkraft.

    Die OIC ist dje Ausgangs- und Koordinationszentrale für die Islamisierung des Westens.“

    Lesen Sie dazu auch: Der Masterplan zur Islamisierung aller Länder
    http://politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2562

    Sehen Sie dazu auch: Muslims Are Taking Over The World at an ALARMING Rate: https://www.youtube.com/watch?v=_kKkY5EpVpY

    Wem darf unsere Nächstenliebe also gelten?

    Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Es ist tatsächlich ein grundlegender Unterschied, ob ich einen einzelnen Menschen betrachte oder eine Volksgruppe oder Machtstruktur.

    Einzelne Individuen in einer fremden Gesellschaft sind nie eine Gefahr. Sobald eine ethnische oder religiöse Gruppe aber zu einem Pfeiler der Machterhaltung der jeweiligen Elite aufsteigt, kann sie in kürzester Zeit ganze Kulturen umkippen.

    Stephan Martin

  16. Göttliche Liebe bedeutet, das Beste für den Anderen zu suchen. Das finge für überzeugte Christen zunächst da an, den Weg zu Jesus zu zeigen. Nicht der Mensch sondern Jesus, als Gottes Sohn, als Retter soll im Mittelpunkt stehen. Der Rest ergibt sich vor dieser Überzeugung, vor diesem Bekenntnis. Jeden hereinzulassen kann vor diesem Hintergrund keine Zwangsläufigkeit sein. Also gerade bekennende Christen werden sich dieser Vedrehung von Nächstenliebe nicht anschließen können. Da verklagt jemand ganz anderes…

  17. Vielen Dank für diese schönen prägnanten Klarstellungen zum Thema Nächstenliebe; solche Ausführungen sind in unserer Zeit der Verbiegungen und des allgegenwärtigen Schaffens von Orwellschem NWO-Neusprech dringend erforderlich!
    Wie heuchlerisch „unsere“ politische Kaste das Thema Nächstenliebe umsetzt, sieht man am Umgang mit unseren eigenen sozial Schwachen, das diese Obrigkeits-Herrschaften z.B. bei Obdachlosigkeit in bekannter Manier lediglich mitleidlos als „unvermeidlich“ seit Jahrzehnten so schlecht verwalten, ebenso wie jüngst bei einer verarmten Spanierin, die die Kälte mithilfe von brennenden Kerzen ein wenig bannen wollte, und daran erstickt ist.
    Da ist „unser System“ mitleidlos, und gibt keine Gelder frei, um solch unhaltbare Situationen abzustellen; dafür ist und war immer kein Geld da.
    Nein, das Geld, für das der Steuerzahler und seine Kindeskinder bürgen, wird in unbegrenzter Höhe jetzt aber für unsere Kulturbereicherer dankbar und gerne zur Verfügung gestellt, z.B. wenn einmal wieder das ganze neue Mobiliar, das erst vor kurzen neu angeschafft wurde, in vandalistischen Gewaltakten mutwillig zertrümmert wurde…

  18. “Ist Kritik am Weißen Genozid unchristlich?”

    Ein herholen nach Deutschland ist überhaupt nicht nötig, um zu helfen.
    Selbst in Syrien ist nicht überall Krieg. Möglicherweise müssten also nichtmal Syrer ihr Land verlassen.
    Wenn man genug Geld für die Vor-Ort-Hilfe bereit gestellt hätte. Und wenn man schon massenhaft Menschen umsiedeln möchte, warum siedelt man diese nicht in zahlreichen, unbewohnten Gebieten auf der Welt an, sondern stattdessen in Deutschland, welches zu einem der dichtbewohntesten Gebieten der Welt gehört?

    Siehe auch:
    Helfen wir syrischen Flüchtlingen wirklich? Rico Albrecht

    Also müssen die Beweggründe, warum sich immer wieder neue Ausreden / Lügen ausgedacht werden, warum immer mehr Fremde nach Europa kommen sollen, andere sein. Entlarvend ist dabei die Agenda der „Integration“, woraus klar wird, daß es nicht um Hilfe, sondern um genozidale Siedlungspolitik um einen Bevölkerungsaustausch (UN Replacement Migration) geht.
    Wer weiter recherchiert stößt beispielsweise auf den weltweiten Weißen Genozid oder auf die Agenda des (kirchlichen) Kommunismus.

    Ein Ziel der „christlichen Nächstenliebe“ ist die „Umverteilung des Wohlstands“.
    Siehe auch „Die neue Weltordnung – Prof. Dr. Walter Veith“:

    So wie jede Familie sein Haus für sich selbst benötigt, so benötigen wir unser Land für uns selbst.
    Wird dieser Grundsatz aufgegeben, verliert die Familie ihr Haus und ein Volk sein Land. Wie das aussieht und was das bedeutet, wenn einem Volk das eigene Land jeden Tag mehr entrissen wird, sieht man die letzten Jahrzehnte in Deutschland. Wer jetzt noch davon spricht, daß man noch mehr Fremde nach Deutschland holen solle, unterstützt den Volksaustausch der Globalisten und darf sich nicht wundern, wenn er früher oder später selbst an die Reihe kommt ausgetauscht / enteignet zu werden.

  19. In Anbetracht vieler Christen, die beherzt in Zeiten der Not Geflüchteten selbstlos geholfen haben, möchte ich behaupten, Nächstenliebe funktioniert! Sie haben damit nicht nur dem Ansehen des Christentums gedient, sondern auch dem Image von Deutschland, nach dem Naziterror der 30er und 40er Jahre eine neue Dimension hinzugefügt. Ohne sie hätten wir alle alt ausgesehen und wären erneut zu jenen Un-Menschen geworden, die wir schon mal waren.

    Das Schöne dabei: es waren nicht nur Christen, sondern auch viele Muslime und Atheisten die mitgeholfen haben… also was soll die Vereinnahumung der Nächstenliebe für christliche Zwecke? Auch bei anderen Religions- und Menschenrechtsgruppen ist dieses Denken und Verhalten vorhanden.

    Wenn jemand nicht verstanden hat, dass Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe aus einer Kraftquelle heraus zusammengehören, der hat Jesus nicht verstanden. Hier das einge gegen das andere aufzurechnen macht keinen Sinn und ist sicher nicht in seinem Sinne.

  20. Das was hier bei uns in Deutschland abgeht, hat in meinen Augen sehr wenig mit Nächstenliebe usw. zu tun. Ich würde sagen, das die Masse der Befürworter mehr Selbstverliebt, als Nächstenliebe beding handeln. Die hierher gekommenen Flüchtlinge, stellen vorrangig eine gewisse Art von Katalysator da, um Gelder der Allgemeinheit in andere Taschen um zu leiten.
    Dann kommt die Gruppe der Trittbrettfahrer, die ihr Jäckchen immer versuchen so aufzuhängen das es im für Sie scheinbar günstigsten wind und winkel hängt.
    Dann kommt die Gruppe der beeinflussbaren Leichtgläubigen, die Leute die meist so tun als stünden Sie hinteer irgendwelchen Thesen, solange Sie das Gefühl haben das es für ihre persönliche Position am optimalsten sei.
    All diese Position haben in meinen Augen nicht das geringste mit Nächstenliebe zu tun. Das Thema rein auf Syrien beschränkt hätte für mich bedeutet, das man erst mal versucht vor Ort zu helfen, dort wo Hilfe am nötigsten ist! Der nächste Schritt wäre ein herholen von betroffenen gewesen, Angefangen mit Waisen dieses ganzen Konfliktes, dann Mütter die mit Kindern alleine da stehen , aber auch Verletzte, um diesen medizinisch zu helfen. dies wäre i meinen Augen , Hilfe im rahmen der Nächstenliebe gewesen und nicht das was hier tatsächlich abgeht.
    Sicher gibt es einige weitere dinge wie man helfen kann, könnte oder auch sollte.
    Aber das was hier passiert, das die eigene Bevölkerung vergessen, ausgenutzt und bewusst benutzt wird um sich die eigenen Taschen zu füllen, ist eine Straftat, und die ist nicht mit Nächstenliebe zu begründen!

    • Vergessen wir bitte nicht, dass sich die gesamte EU an einem Embargo gegen Syrien beteiligt.
      Ich bezeichne so etwas als Mord mit Schlips und Kragen.
      Und unsere Volksverbrecher nennen dies auch noch die Verteidigung unserer Werte.
      Ich kann nicht mehr kotzen,weil ich die Schnautze gestrichen voll habe

  21. Das Gebot der Nächstenliebe trägt unserem So-Sein Rechnung: erst wenn ich und meine Familie (meine Nächsten) keine Not leiden, bin ich in der Lage, mich um Freunde, dann Nachbarn, dann vielleicht andere zu kümmern. Die anbefohlene „Fernstenliebe“ ist nicht nur eine ideologische Verbiegung des Menschen; sie wird zur Unverschämtheit, wenn sie delegiert wird („wir schaffen das“). Das Gebot wendet sich immer an den Einzelnen, es heißt ausdrücklich nicht „liebtet alle Menschen“. Dass man sogar seine Feinde lieben soll, war ein geschicktes Not-Gebot: schließlich waren die Zeiten unruhig, und man wollte den Römern die Befürchtung nehmen, die neue Sekte um den Nazarener würde womöglich Aufstände planen, also linke-Wange-rechte-Wange. Aber nichts anderes hat z.B. die Vichy-Regierung den deutschen Besatzern gesagt, wenn auch mit anderen Worten.

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