Tapfer wehrt sich die 725 Jahre junge Schweiz gegen die Einvernahme der Schweiz in die EU und den von der EU maßgeblich diktierten „Rahmenvertrag“.

Auch die transsexuelle Journalistin und Buchautorin, Lola Sara Korf (lebt seit über neun Jahren in der Schweiz), zugleich politisch aktives Mitglied der deutschen AfD, sowie der Schweizer SVP, empfindet den Entwurf des Rahmenvertrags zwischen der EU und der Schweiz als eine Art „Unterwerfungsvertrag“.

Bis heute steht sie/er auf der Liste der de facto zu „eliminierenden Auslandsdeutschen“.
Politisch nicht nach dem Geschmack vieler, wie sie/er sagt im Zusammenhang mit, nach ihrer/seiner „deutscher Polit-Monarchen wie Merkel Co.“, stellte sie nun, als ehemalige Grünenpolitikerin, mehrere Artikel auf die Seite von Pilosophia-Perennis.com.

Gleichzeitig machte sie/er deutlich, dass auch intime Details über ihre/seine persönlichen Erfahrungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Joschka Fischer, Bundespräsident Joachim Gauck und vielen anderen „Allzeitpolitikern“ an das Tageslicht kommen.

„Ich habe mein Schweigen gebrochen!“

Anfang ihrer Serie von „Intim-Enthüllungen“ machte ein Artikel über ihre/seine Erfahrungen mit der Bundestagsvize-Präsidentin Claudia Roth (Grüne), einer ehemaligen Weggefährtin von Korf.

„Der Erlebnisbericht von Ricardo Lola Sara Korf, in dem er als ehemaliger Grünenpolitiker über seine Erfahrungen mit Claudia Roth berichtet, erhielt auch auf Facebook große Aufmerksamkeit. Nun hat Korf, dessen Familie in der DDR zur Regierungselite gehörte, vor einigen Tagen auf Facebook angekündigt, dass er sein langjähriges Schweigen auch im Hinblick auf seine Erfahrungen mit Angela Merkel im Kontext der Wendezeit brechen wird. Der Blogbetreiber schreibt dazu:

„Das Erstaunliche daran: nicht allzu lange Zeit später wurde sein Profil von Facebook gesperrt. Vermutlich handelt es sich dabei um eine automatische Sperrung, die dann eintritt, wenn eine größere Menge an Facebook-Usern sich zusammen tut, um gezielt bestimmte Einträge zu melden: in diesem Fall hatte man – nach Korfs Angaben – eine ganze Reihe von Katzenbildern gewählt. Dabei waren es vermutlich keine Katzenhasser, die da sehr gut organisiert vorgingen, sondern – was viel wahrscheinlicher ist – entweder Fans von Claudia Roth, die sich rächen wollten, oder solche der Kanzlerin, die vorab einen „Warnschuss“ abgeben wollten.

Das gezielte Melden von Facebookusern und -gruppen, bei dem das System von Facebook dann automatisch und anscheinend ohne Prüfung der Inhalte eine Sperre verhängt, wird zunehmend beliebter.

Kenner sprechen angesichts muslimischer Fundamentalistengruppen, die sich vorgenommen haben, Facebook & Co von Atheisten und Islamkritikern zu „reinigen“ von einem Cyper-Dschihad. In ähnlicher Weise bestehen aber solche Netzwerke auch in der linksgrünen Homosexuellenszene, so dass man hier von einem Queeriban-Dschihad sprechen könnte. Es ist anzunehmen, dass es solche „Gruppen“ auch in Parteien und hinter bestimmten Politikern gibt.

Meistens rechtfertigen diese ihr Agieren damit, dass sie ja gegen die „Hassrede“ kämpfen würden. Dabei geht man aber – um seine eigentlichen Intentionen zu verschleiern – immer mehr dazu über, politisch völlig bedeutungslose Bilder möglichst oft zu melden.“

Mit seinen Schweizer und amerikanischen Anwälten geht Korf, der selbst aus der DDR-Elite geborene Sohn nun gegen Facebook vor: Es wird auf eine Millionenklage in mehrstelliger Höhe hinauslaufen.

„Auch das Schweizer Recht auf freie Meinungsäußerung wird, selbst für USA-Unternehmen, wie Facebook, ein Kampf um Freiheit sein. Das, was die USA von anderen Ländern erwarten, sollte gerade auch für sie selbst gelten. Die Heuchelei rund um Freiheit im amerikanischen Wahlkampf ist zudem unerträglich“.

Begleitet von Anwälten kommen auf Facebook schwere Zeiten zu. Obwohl die Seite wieder offen ist, darf Korf für 30 Tage keinerlei Kommentare eintragen und kommentieren.
Korf wird mit Unterstützung seiner Schweizer Anwälte, sowie amerikanischen Kollegen der Zürcher Anwaltskanzlei, Facebook auf Schadenersatz in mehrstelliger Millionenhöhe verklagen.

Verklagt werden die Geschäftssitze in der Schweiz, Deutschland, aber auch dem Stammsitz in den USA.

Korf dazu: „Es braucht viel Mut, Unterstützer und Kraft, sich gegen einen internationalen Geschäftskonzern zur Wehr zu setzen. Und zugleich bin ich nicht mehr bereit, die Masslosigkeit von Wirtschaftsunternehmen und westlichen Polit-Monarchen zu dulden. Es hat Ausmasse angenommen, welche nicht mehr haltbar sind.“

„Facebook bot mir die Möglichkeit zur internationalen Vernetzung. Das man nur über das Handelsregister die Adressen von Facebook und deren Vertreter finden kann ist an sich schon Skandal genug.“

„Das man mich aufforderte meine Baby-Katzen zu löschen ist ein Skandal! Es reicht! Ich und meine Anwälte werden kämpfen. Vielleicht wird es mein letzter großer Kampf sein. Aber ich habe die Art von Diskriminierung endgültig satt! Natürlich bin ich mir bewusst, was auf uns zukommt.

„Mir macht der Kampf um Schadenersatz gegen Facebook nichts aus. Bedauern tue ich lediglich, dass meine Familie und mein privates Umfeld wohl von Facebook in das Radar genommen werden. Vorab entschuldige ich mich bei ihnen für die eventuell auf sie zukommenden Belästigungen durch Facebook.“

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Foto: Der Heldentod Arnold von Winkelrieds bei der Schlacht von Sempach – Ölgemälde vonKonrad Grob (1828–1904) © Wikimedia