(David Berger) Wer in den letzten Wochen gedacht hatte, dass Deutschland schon seinen Höhepunkt des „Blühens im Glanze des Glückes“ erreicht habe, sah sich in den letzten Tagen eines besseren belehrt. Meine zwei absoluten politischen Höhepunkte der Woche.

Auf Platz 1 landet für mich wieder einmal Frau Merkel:

Nachdem man im Juli vorgeschlagen hatte, Flüchtlinge als Bademeister einzusetzen, hat das Jobcenter „Merkel und der Terror“ nun eine neue glänzende Idee: Flüchtlinge sollen jetzt als Kraftfahrer arbeiten. Das will die Bundesregierung sogar finanziell fördern.

Beide Ideen haben natürlich einen zeitgeschichtlichen Kontext: Die Idee mit den Flüchtlingen als Bademeister kam just zu dem Zeitpunkt, als die Zahl der Übergriffe auf Frauen und Kindern durch Migranten, allen voran Asylbewerbern, in öffentlichen Schwimmbädern explodierte.

Der Traum Merkels von Flüchtlingen an den Steuern von 19-Tonnern kommt nun nach dem Massaker von Nizza.

Für alle, die über der Jagd nach Nazis und Rassisten schon vergessen hatten, was da passierte: Angespornt von seiner Religion des Friedens hatte sich ein LKW-Fahrer mit Migrationshintergrund einen schweren Lastwagen gemietet und war dort in eine zum Feiern versammelte Menschenmenge gerast. Dass sein LKW-Führerschein von der französischen Regierung finanziert wurde, ist eher unwahrscheinlich. Auch hier will eben Merkel zeigen, dass sie zur Avantgarde der EU gehört.

Der zweite Wochenhöhepunkt ist mehr ein Problem als ein Glanzlicht, das uns zeigt, dass auch in Deutschland noch nicht alles gut ist. Ich meine die bedauerlichen Vorfälle von Bautzen. Erfreulich, dass die großen Medien politisch korrekt berichteten, was hier vorgefallen sein muss: „Rechtsextreme attackieren Flüchtlinge“ (Frankfurter Rundschau), „Rechte und Flüchtlinge gehen in Bautzen aufeinander los“ (Süddeutsche Zeitung), „Neonazis und Flüchtlinge in Bautzen“ (taz).

Dagegen zeigte die Polizei, dass sie nicht verstanden hat, wie unser Land funktioniert. Sie gab einfach wieder, was passiert ist: „Auslöser der Tätlichkeiten sollen den Angaben nach Asylsuchende gewesen sein“.

Da sieht man, dass es nicht nur in ganz Dunkeldeutschland überhaupt, sondern gerade bei der dortigen Polizei viel Umerziehungsarbeit braucht. Mit ihrem Sichklammern an die Realität, das man schon als Hassrede und Hetze wird bezeichnen müssen, haben sie es nun unseren Qualitätsmedien unmöglich gemacht, aufzudecken, dass die AfD als Drahtzieher im Hintergrund wirkte. Wer an eine Abwahl unserer linksgrünen Führungselite gedacht hatte, sieht sich nun eines besseren belehrt: Merkel, Maas sowie Kahane und Hayali haben noch ziemlich viel zu tun.

Ach – und da war ja noch die Berlinwahl, die diese Woche hoffentlich würdevoll krönen wird. Wie der Buschfunk meldet, scheinen gute Menschen schon mit einem schlimmen Ausgang der Wahl zu rechnen.

Am kommenden Dienstag soll nämlich, wie unbestätigte Gerüchte sagen, Deutschland bekannteste Schiftstellervereinigung, der P.E.N.-Club unter der Regie von Renan Demirkan, mit einem Appell an die Öffentlichkeit treten.

Dort zeigt man, dass Schriftsteller mehr verstanden haben als die Polizei. In dem Papier soll die Rede sein von einem neuen Nationalsozialismus und politischen Monstern, die hemmungslos Rassismus und Islamophobie in ganz Deutschland verbreiten würden. Die Muslime seien zu den neuen Juden geworden.

Bis auf einige renitente Sturköpfe scheint Deutschland auf dem richtigen Weg zu sein. Allahu akbar!

Foto: (c) CC Wikimedia

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Jupp
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Jupp

Ich habe in Arbeits- und Sozialgerichtsälen auch schon Kriminelle gesehen – die mit den schwarzen Häubchen und Talaren.

der einsiedler
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von Magnis
Gast
von Magnis

Schade, dass die Vorabveröffentlichung des PEN-Aufrufes sozusagen in dem Beitrag versteckt ist – denn das hat Sprengkraft, die man aufgrund des Titels nicht vermutet. Lieber Herr Berger, wie sind Sie an diese Vorabinfos gekommen?

frankh55F
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Ich glaube und hoffe nicht, dass auch nur ein ernstzunehmender Schriftsteller diesen PEN-Propagandaunfug unterschreibt. So wie sich Monika Maron, Rüdiger Safranski, Botho Strauß oder Reinhard Jirgl in letzter Zeit geäußert haben, dürften Sie wohl kaum dabei sein. Eher die, die ihre Talentdefizite durch politisches Engagement zu kompensieren suchen.

Jürgen Fritz
Gast

Es wird immer grotesker. Wie dumm kann ein Volk sein? Nein, ich korrigiere mich: Wie dumm kann ein gewisser, aber leider nicht unerheblicher Teil des Volkes sein? Offensichtlich sind manche Menschen absolut unfähig zu erkennen und anzuerkennen, dass ihr gesamtes Menschen- und Weltbild schwere Fehler aufweist. Statt sich selbt einer kritischen Reflexion zu unterziehen und entsprechende Korrekturen vorzunehmen, wird lieber versucht, krampfhaft an dem Falschen festzuhalten. Und wer dem widerspricht, muss (!) mundtot gemacht werden, weil sonst die ganzen Widersprüche ja auffallen würden. Was ich dazu sage? Krank. Das nimmt schon krankhafte Züge an! Was wir tun sollten? Nicht aufhören,… Mehr lesen »