Wieviele Pädophilieskandale können sich die Grünen noch leisten?

13

(David Berger) Heute vor einem Jahr erschien der folgende Beitrag in meinem Blog bei der „Huffington Post“, der für Furore sorgte. Inzwischen ist der Felix-Rexhausen-Platz in Köln feierlich eingeweiht worden. Das Gerücht, dass dort in Zukunft Kinderehen geschlossen werden sollen und ein Refugees-Welcome-Erlebnisbad errichtet werden wird, konnte freilich nicht bestätigt werden. Dennoch hat der Text nach wie vor eine unerfreuliche Aktualität.

Nach einer anfänglichen Absage wurde in Köln nun doch ein Platz nach dem Autor Felix Rexhausen benannt. Das Problem: Rexhausen glorifiziert in seinem Werk Pädophilie auf unmissverständliche Weise.Trotzdem unterstützte die damalige OB-Kandidatin und nun als Armlängen-Oberbürgermeisterin in die unrühmliche Geschichte des Rheinlands eingegangene Henriette Reker die umstrittenen Pläne ihres Kollegen von den Grünen. 

Anfang Mai 2015 beschloss Andreas Hupke (Grüne) und die zuständige Bezirksvertretung der Kölner Innenstadt eine feierliche Platzbenennung hinter dem Hauptbahnhof nach dem Autor Felix Rexhausen abzusagen.

Grund war, dass damals bekannt wurde, dass Rexhausen nicht nur ein Vorkämpfer für die Gleichberechtigung homosexueller Menschen, sondern vor allem auch ein Verharmloser, ja Glorifizierer des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen war. Auch das NetzwerkB, eine Initiative, in der sich Missbrauchsopfer zusammen getan haben, sprach sich strikt gegen eine solche Ehrung Rexhausens aus.

Rexhausen: So toll ist Sex mit kleinen „Jüngelchen“ und „Bübchen“

Stolz berichtet nämlich Felix Rexhausen in seinem autobiographischen Werk „Berührungen“, dass er einem Freund, der auf Kinder „ohne Schamhaare“ steht, immer wieder seine Privatwohnung für Sextreffen zur Verfügung stellte.

Sobald aber die ersten Schamhaare bei den – O-Ton Rexhausen – „süßen Jüngelchen“ sprießen, ist auch der von den Kölnern für die Ehrung vorgesehene Autor voll in seinem Element: „Liebe und Lust mit einem fünfzehnjährigen sind eine ganz andere Sache“.

Im Laufe des Buches werden die begehrten Jungs immer jünger: in einem der letzten Kapitel erzählt er von dem 14-jährigen Nachbarsjungen aus einer Familie mit Migrationshintergrund, dem er in Iksbrück nachstellt. Da er noch jünger wirkt, nennt er ihn passenderweise „Bübchen“. Und er schwärmt: „Ich liege bei ihm im Bett und spüre den Geruch seiner Achselhöhlen und den langsamen Schlafschweiß um seinen Sack.“ (Wir haben hier bewusst nur die Passagen wiedergegeben, die nicht direkt pornographisch sind).

Andreas Hupke (Grüne): Tausendfacher Kindesmissbrauch in eigener Partei schon vergessen?

Nun hat sich der zuständige Bezirksvertreter Andreas Hupke im Gespräch mit der Kölner „Stadtrevue“ dafür ausgesprochen, den Platz doch nach Rexhausen zu benennen. In der Augustausgabe des Magazins heißt es:

„Der Beschluss der BV Innenstadt, den Platz umzubenennen, habe aber weiter Gültigkeit, erklärt er. Ein anderslautender Beschluss sei nicht in Sicht. Anfang Dezember soll Köln doch noch seinen Felix-Rexhausen-Platz bekommen“.

Die Entscheidung Hupkas wurde bei den wenigen noch offen agierenden Pädophilen mit Jubel aufgenommen. Dieter Gieseking, der Macher des „Boylover“-Netzwerks K13.online, twitterte: „Jetzt bekommt Köln einen ‚pädophilen‘ Straßennamen. Das ich ist DAS noch erleben darf.“

2015-09-12-1442036971-2289299-Gieseking.JPG

Gründe für den Stimmungswechsel lassen sich nur vermuten. Zum einen gewinnt man den Eindruck, dass Hupke im Mai nur strategisch gehandelt hat. Es war eben jene Zeit, als seine Partei erneut wegen eines Pädophilie-Skandals in den Schlagzeilen war:

In der Gründungsphase der Berliner Grünen war es offensichtlich zu Kindesmissbrauch in einem Ausmaß gekommen, der selbst die Missbrauchsfälle durch katholische Priester in den Schatten stellt.

Von mehr als 1000 Opfern innerhalb weniger Jahre sprach der für die Studie zuständige Grünenpolitiker.

Als Hupke dann im August – in einem unscheinbaren Stadtmagazinartikel – seinen Stimmungswandel bekannt gab, vertraute er offensichtlich darauf, dass der Skandal inzwischen vergessen war.

Zudem befand sich Köln gerade im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt und übte noch eifrig, wie man Wahlzettel richtig druckt. Für wirklich wichtige Themen blieben da kaum Zeit und Energie.

Mit Henriette Reker wird es einen Felix-Rexhausen-Platz geben

So antwortete Henriette Reker, die parteiunabhängige Kandidatin, die CDU, Grüne und FDP unterstützen und die damals bereits die besten Chancen hatte, ins Amt gewählt zu werden, kurzerhand, dass sie dafür eigentlich nicht zuständig sei. Sie werde sich nicht in die Arbeit von Bezirksvertretungen einmischen.

Das tut sie dann aber doch und findet die Platzbenennung nach Rexhausen – mit dem Salomonischen Vorbehalt, dass alles schon mit rechten Dingen zugehe – eigentlich ganz gut: „Ich gehe davon aus, dass die Benennung des Felix-Rexhausen-Platzes nach ausführlicher Prüfung erfolgt ist und unterstütze in diesem Fall die Entscheidung der Bezirksvertretung.“

Die oben zitierten Stellen aus dem Werk Rexhausens lagen Reker dabei vor, sodass davon auszugehen ist, dass sie – hierin ganz der Verwaltung zugetan – tatsächlich eine solche Glorifizierung von Pädophilie unverdächtig findet, sofern das eine Bezirksvertretung auch so sieht.

Immerhin antwortete Reker rasch und offen, ihr Gegenkandidat von der SPD, Jochen Ott, reagierte auf die mehrmalige Bitte um Stellungnahme überhaupt nicht.

Mark Benecke (Die PARTEI): Kein Platz in Köln, der nach jemanden benannt ist, der Sex mit Kindern verharmlost!

Deutlich differenzierter und ausführlicher antwortete der bekannte Wissenschaftler Mark Benecke, der als NRW-Vorsitzender der „Partei“ für diese das OB-Amt in Köln übernehmen will: „Die PARTEI verharmlost alles mögliche, aber nicht sexuelle Handlungen mit Kindern. Falls Felix Rexhausen das getan hat, wird überhaupt nix nach ihm benannt.“

Auch den in der schwul-lesbischen Community in den letzten Wochen immer wieder aufgekommenen Vorschlag, den Platz statt nach Rexhausen (der keinen wirklichen Köln-Bezug hat) nach Dirk Bach zu benennen, findet Benecke gut:

„Er war ein atemberauender Bühnen-Schauspieler, was viele leider nicht erlebt haben, und er hat sich für Menschen und menschliche Vielfalt — und zwar überhaupt nicht vorwiegend auf trans-bi-schwul-lesbische Werte, sondern auch auf körperlich oder geistig veränderte Menschen bezogen –liebenswert eingesetzt. Wenn man obendrein noch einen coolen Platz oder eine coole Straße nach ihm benennen kann — sauber!“

Stimmen aus der homosexuellen „Community“: „Viel besser wäre ein Dirk-Bach-Platz“

Als einer der bekanntesten schwulen Politiker der Domstadt hat sich auch Torsten Ilg, der Bezirksvertreter der Freien Wähler, in der Sache unmissverständlich positioniert: „Als offen schwuler Kommunalpolitiker schäme ich mich für so einen unsensiblen Vorschlag, zumal die erhobenen Vorwürfe gegen Herrn Rexhausen offensichtlich erdrückend sind.“

Und auch er nimmt den Alternativvorschlag auf, der unter Schwulen in der Domstadt immer mehr Freunde findet: „Für mich gibt es positivere homosexuelle Vorbilder in Köln die es wert wären, als Namensgeber für einen öffentlichen Platz zu fungieren. Denken wir an Dirk Bach oder Walter Bockmayer, deren Verdienste für die schwule Community und das kulturelle Leben unserer Domstadt prägend waren.“

Nachtrag: Der Platz wurde mit seinem neuen Namen Anfang Dezember in einer gespenstisch anmutenden Zeremonie eingeweiht.

Die LINKE NRW gab bei diesem Anlass bekannt, dass sie den Autor dieses Beitrags wegen Volksverhetzung angezeigt habe. Entweder beruhte diese Pressemitteilung auf einer Falschaussage der SED-Nachfolgepartei oder das Verfahren wurde inzwischen eingestellt. Denn ich habe nie irgendwelche Infromationen / Anklageschriften o.ä. von einem Gericht erhalten. Womit dann auch juristisch der pädophile Ruf Rexhausens feststehen dürfte.

13
Hinterlassen Sie einen Kommentar

avatar
400
7 Comment threads
6 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
5 Comment authors
„Welt“-Autor Marko Martin veröffentlicht Buch in pädolastigem Verlag – philosophia perennisHans Adlerthombarstefan D.Lotosritter Recent comment authors
  Abonnieren (alle Kommentare oder nur meine Kommentare)  
neueste älteste beste Bewertung
Ich möchte benachrichtigt werden zu:
trackback

[…] Bekannte von mir sprechen deshalb nur noch vom „Kinderschwarm-Verlag“. Neben Felix Rexhausens „Berührungen“, die vom Sex des Amnesty-International-Mitbegründers mit jungen Knaben in der Pupertät […]

Hans Adler
Gast
Hans Adler

O.k….Die Welt ist ein Dorf und man sieht (liest) sich. War/ist mir eine Ehre ☺

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Nun wäre es unhöflich Ihnen eine Antwort schuldig zu bleiben: Ihre Kritik an meiner Ausdrucksweise geht in Ordnung. Kritik gibt die Gelegenheit die eigene Meinung, das eigene Tun und Handeln, letztendlich die eigene Person zu hinterfragen und, falls erforderlich, entsprechende Korrekturen herbeizuführen. Zumindest teilen Sie meine Meinung, bis auf die Art wie ich sie publiziere. Auch darauf möchte noch einmal eingehen:. Ich glaube tatsächlich ernsthaft an sachliche Argumente gegen Kindesmißbrauch, Kinderehen und den Umgang mit diesem Themenkomplex ( die Betonung liegt auf „gegen“). Was mich jedoch abstößt ist die scheinbar fortschreitende, gesellschaftliche Toleranz von drogenabhängigen Politikern, kinderpornobildsammelnden Abgeordneten und frühsexualisierende… Mehr lesen »

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Was ehemals in Zuchthäusern (verschärftem Strafvollzug) bis zur Impotenz vermodert wäre läuft heute, gesellschaftlich toleriert, durch die Gemeinden und weiht öffentliche Plätze den pädophilen Kinderschändern oder lümmelt sich ungeniert in den Medien und der Parteienlandschaft. Drogenfresser, Pädophile und Kinderpornobildchen-Sammler, eine Ansammlung Kranker und Perverser wird auf das Volk und dessen minderjährige Kinder losgelassen und gesellschaftsfähig. Was ist aus Deutschland geworden, wo ein solch stinkender, krimineller Abschaum medial und gesellschaftlich Gehör finden und politisch aktiv sein kann? Werdet endlich wach liebe Väter und Mütter und kehrt zum Schutz aller Kinder mit dem nächsten Wahlzettel den linksgrünen, pädophilen Dreck aus den Parlamenten.

stefan D.
Gast
stefan D.

Cohn- “Hosenschlitz“ Bandit soll die Rede am Tag der deutschen Vereinigung ( 3.10. ) halten. Folglich ist NICHTS bei den GrünInnen aufgearbeitet. Und wenn man sich vergegenwärtigt, wie eine Claudia Roth sich über einen Bischof Mixa “empörte“ ( außer ein paar damals üblichen Schlägen scheint nichts gewesen ) und über grüne Missbrauchstaten völlig schweigt….Unsäglich…. Für die Domplatte schlage ich den Namen “Angela- Merkel Willkommensplatz“ oder “Henriette Armlänge- Platz“ vor. Woelki wäre sicherlich begeistert. Merke: Grüne Missbrauchsopfer sind den Medien gar nichts und der Öffentlichkeit nur halb so viel “wert“, denn Missbrauch durch links ist gesellschaftlich ( in deren Kreisen )… Mehr lesen »

Lotosritter
Gast

Hat dies auf Lotoskraft rebloggt und kommentierte: Einen Platz nach einem Kinderschänder zu benennen, der sich in seinen Büchern dazu bekannte, mit minderjährigen Burschen geschlafen zu haben, und stolz erklärte, dass er seine Wohnung einem Freund überließ, der dort mit präpubertären Buben Sex hatte, ist eine kranke Phantasie und fernab jeder Realität! Meinen Sie? Nein, hierzulande ist das eine Wirklichkeit, eine von Honoratioren hingenommene Wirklichkeit – vor allem aber eine grüne Wirklichkeit. Grün steht hierbei nicht für naiv, sondern für die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die nach ihrem Päderasten-Skandal 2013 nichts dazu gelernt haben. – Ja, sie werden auch irgendwann… Mehr lesen »

john.bell
Gast
john.bell

und thematisierte erstmals im breiten öffentlichen Raum die bis dahin tabuisierte Tasache, dass Kinder auch bereits eine eigene Sexualität haben. Thematisiert wurden auch im allgemeinen revolutionären Angriff auf bisher gültigre Dogmen und Tabus die Asexualität im Umgang Erwachsener mit Kindern. Dass dabei fürchterliche Grenzüberschreitungen begangen wurden, steht für die allermeisten Grünen heutzutage fest, und sie distanzieren sich ausdrücklich davon.