(David Berger) Der Journalist Martin Lejeune, der unter anderem für die taz, Frankfurter Rundschau, Junge Welt und das sozialistische „Neue Deutschland“ schrieb und immer wieder durch antiisraelische Äußerungen auffiel, konvertiert unter „Allahu Akbar“-Rufen zum Islam.

Alles wirkt fast geisterhaft, die Videoaufnahmen fast wie jene Amateuraufnahmen, die von der Hinrichtung von Diktatoren erstellt wurden. Lejeune blickt mit verunsicherten, fast etwas aufgeschreckten Augen, die wie bei Menschen aussehen, die zu lange nicht geschlafen oder Drogen konsumiert haben, in die Runde.

Das was da gespielt und aufgezeichnet wird, umreißt mit wenigen Bildern die ganze Tragödie linker Intellektueller: Mit dem Zusammenbruch ihrer politischen Religion, scheint der politische Islam zu ihrer neuen Sinngebungsinstitution geworden zu sein. Missionarisch, menschenverachtend und grausam wie der real existierende Kommunismus es einst war – und daher ihre sadomasochistischen Neigungen bestens befriedigend.

Die wenigsten, die die von immer weniger Menschen nachgefragten Kommentarspalten bei taz & Co füllen, drücken das so explizit wie Lejeune aus. Sie sublimieren ihren klandestinen Islamismus über Flüchtlingsromantik. Statt „Allahu Akbar“ rufen sie permanent „Das hat mit dem Islam nichts zu tun!“, statt die „Ungläubigen“ zu köpfen oder zu steinigen, beschimpfen sie sie als „islamophob“ oder „rechtspopulistisch“.

Aber eines wissen wir schon jetzt: Lejeune ist ihnen mit seinem expliziten Übertritt zum Islam nur vorangegangen, sobald sich die politische Lage bei uns weiter verschoben hat, werden auch sie den Koran küssen.

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Foto: Lejeune nimmt am „Wir sind Orlando“-Gedenken Homosexueller am Brandeburger Tor teil © Daniel Krause

23 Kommentare

  1. Oje, so sehen also aktuell die Milchbubis bei der „Taz“ aus. Wenigstens ist er konsequent und wird Konvertit. So ist es mir zumindest lieber. Es ist besser, offene Feinde mit offenem Visier zu haben als welche, die einem unter „linkem“ Label versteckt mit aggressiv-moralinsaurem Geseiere auf die Nerven gehen.
    Außerdem weiß ich jetzt auch, warum meine Kommentare bei der „Taz“ oft nicht abgedruckt wurden. Kein Wunder, wenn die Redaktion schon vom Dschihad geentert wurde.

  2. Es ist nicht der erste linksextreme der zum Islam konvertiert, nichts neues. Wer ab und zu die TAZ oder ähnliches ließt, merkt das hier eine einseitige Vorliebe für den Islam vorherrscht … mal schauen wann sich Lejeune sich als Islamist outet …

    Linksextremismus, Islamismus, Rechtsextremismus … alles letztendlich das Gleiche. Es sind nur Formen eine kranke Radikalität auszudrücken.

    • Das durfte nicht fehlen….Ken Jebsen lässt auch diese zu wort kommen…dessen Meinung er nicht uneingeschränkt teilt….spalten und herrsche…klappt bei ihnen schon vorzüglich..

      • Aha. Das machen Sie an diesem kleinen Kommentar fest, dass ich mich teilen und beherrschen ließe? Und wo ist der Beleg dafür, dass Jebsen Lejeunes Meinung nur eingeschränkt teilt?
        Aber dann von mir halt eine Gegenfrage:
        Kommen denn bei Jebsen, dessen Arbeit ich in Teilen durchaus sehr schätze, auch Islamkritiker geschweige denn AfD-Politiker/Anhänger etc ausführlich zu Wort? Wäre mir zumindest neu.

  3. Ist das Bild von der Demo echt oder retuschiert?
    Einige Buchstaben der Schrift auf seinem Zettel sehen nämlich auffallend identisch aus (E, G).
    Man muss vorsichtig sein, denn möglicherweise gefakte Bilder in Umlauf zu bringen kann auch eine Strategie der Gegenseite sein.

  4. Irre. Gab es da nicht einen RAFler, der im Knast zum Islamist wurde?
    Ich denke, der Fall zeigt, daß es den Radikalen gar nicht um Inhalte oder „arme Menschen“ geht, sondern um Radikalität.
    Ähnlich gelagert: Nazi-Kommunist Mahler
    und Judenhasser-Maoist Gedeon.

  5. Der deutsche „Intellektuellen“-Schoenling und die Hackfressen der „neuen Elite“, seiner „Brueder“ -“ Ichwaan“ … harhar … „Ey Alda, was guckst du …“ Jetzt aber presto ab nach „Daula Islamiyya“ (Baakya!“) – zum „islamischen Staat“, von Mossad-CIA-NATO – Gnaden … https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Lejeune_(Journalist) Was wird er nun arbeiten? Fuer den „Taghut“ (die weltlichen Goetzen), seine Zeitungen, das geht nun nicht mehr..

  6. Ich fühle mich, je nach dem, nicht intelligent bzw. intellektuell genug und schon gar nicht berufen, hier einen Kommentar zu veröffentlichen, aber in folgendes Zitat der Bildunterschrift

    …Mit dem Zusammenbruch ihrer politischen Religion, scheint der politische Islam…

    gehört nach „Religion“ kein Komma.

    Soweit ein Zwischenruf aus dem, durchaus konzedierenden, sekundären Bildungsbereich.

      • Gleich und gleich gesellt sich gern, aber jeder säße gern ein Stückchen höher? In dem Fall ist die Antwort wirklich nicht schwierig.

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