(David Berger) Brennende Barrikaden, geplünderte Geschäfte, Angriffe auf Polizisten und Hunderte Festnahmen: Auch in der Nacht zum Sonntag erschütterten schwere Ausschreitungen mehrere europäische Großstädte. Von Frankreich über Italien bis nach Spanien breitet sich die Gewalt aus. Linksextreme Gruppen mischen bei den Krawallen mit. In Rom prägten zudem zahllose Palästinenserfahnen das Straßenbild, vereinzelt waren „Allahu akbar“-Rufe zu hören. Und während Europas Sicherheitskräfte gegen gewalttätige Demonstranten vorgehen, bereitet sich Berlin auf einen möglicherweise gefährlichen Halloween-Samstag vor.
Es sind Bilder, die in europäischen Metropolen bald zur Normalität werden könnnten: Vermummte werfen Steine und Feuerwerkskörper auf Polizisten, Barrikaden stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert, Wasserwerfer rollen durch die Straßen. Was Frankreich bereits am vergangenen Wochenende erschütterte, setzte sich am Samstag fort und fand inzwischen auch in anderen europäischen Ländern seine Entsprechung. Die Bilanz reicht von Hunderten Festnahmen bis zu massiven Sachschäden. Dass Regierungen immer größere Polizeiaufgebote mobilisieren müssen, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten, ist selbst ein alarmierendes Zeichen.
Frankreich: 70.000 Polizisten gegen den Straßenmob
Besonders angespannt bleibt die Lage in Frankreich. Rund 410.000 Menschen demonstrierten am Samstag nach offiziellen Angaben, darunter etwa 110.000 in Paris. Doch als die Kundgebungen zu Ende gingen, eskalierte die Situation erneut. In Paris, Marseille und weiteren Städten griffen gewalttätige Gruppen Sicherheitskräfte an, Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.
Die Regierung hatte bereits vorsorglich 70.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert. Teile der Pariser Innenstadt waren abgeriegelt, Geschäfte verbarrikadiert, Museen geschlossen und mehr als 20 Metrostationen außer Betrieb. Innenminister Laurent Nuñez machte insbesondere linksextreme Gewalttäter und kriminelle Banden für die Ausschreitungen verantwortlich. Die Zahl der Festnahmen im Zusammenhang mit den Samstagsprotesten näherte sich der Marke von 1.000.
Die Bilder zeigen, wie schnell friedliche Massenproteste von gewaltbereiten Gruppen für ihre Zwecke missbraucht werden können. Für die betroffenen Polizisten und Geschäftsleute ist die ideologische Rechtfertigung der Täter ohnehin zweitrangig: Sie müssen mit den Folgen der Gewalt leben.
Italien: Straßenschlachten und Hunderte Festgehaltene
Auch Italien erlebte einen Samstag heftiger Auseinandersetzungen. In Rom, Turin, Bologna und Florenz flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Polizeikräfte. Wasserwerfer und Tränengas kamen zum Einsatz. In der Hauptstadt versuchten Demonstranten sogar, in das Kolosseum einzudringen und das obwohl man schon ab ca. 17 Uhr nahezu die ganze Innenstadt mit zahllosen Polizisten abgeriegelt hatte.
Nach Polizeiangaben wurden in acht italienischen Städten insgesamt 371 Personen vorübergehend festgehalten, darunter 110 Minderjährige. Neun Menschen wurden festgenommen. In Mailand sicherten zusätzliche Einsatzkräfte die Innenstadt, während sich Geschäftsleute auf mögliche Verwüstungen vorbereiteten.
Besonders auffällig war in Rom die politische Symbolik der Proteste. Wie der Autor dieses Beitrags am Samstag selbst beobachten konnte, waren zahllose Palästinenserflaggen und ab und zu auch andere Fahnen mit arabischen Schriftzeichen zu sehen. Vereinzelt waren auch „Allahu akbar“- und „Wallah“-Rufe zu hören. Die toxische Verbindung von linken Protestmilieus und propalästinensischer Mobilisierung trat auch hier in Rom deutlich hervor. Dass islamistische Symbole bei solchen Protesten durchaus auftauchen können, hatten bereits frühere Demonstrationen in Rom gezeigt, bei denen nach italienischen Medienberichten neben Palästinenserfahnen auch Fahnen der islamistischen Hisbollah zu sehen waren. Eine führende Beteiligung islamistischer Organisationen an den Ausschreitungen dieses Samstags ist bislang jedoch nicht nachgewiesen.
Barcelona, Brüssel, Tirana
In Spanien eskalierte die Lage vor allem in Barcelona. Im Zentrum der katalanischen Metropole errichteten vermummte Gruppen brennende Barrikaden, warfen Steine und Flaschen auf Polizisten und plünderten Geschäfte. Mindestens 100 Personen wurden festgenommen, darunter 27 Minderjährige.
Auch aus Brüssel und der albanischen Hauptstadt Tirana wurden gewaltsame Auseinandersetzungen gemeldet. In Tirana griffen Demonstranten Regierungsgebäude an und legten am Eingang des Landwirtschaftsministeriums Feuer. Die Sicherheitskräfte gingen mit einem massiven Aufgebot gegen die Ausschreitungen vor. Die politischen Hintergründe unterscheiden sich von Land zu Land. Doch das Muster der Gewalt ähnelt sich: Vermummte Gruppen suchen die Konfrontation, greifen Sicherheitskräfte an und hinterlassen beschädigte Innenstädte. Was als Demonstration beginnt, endet für Anwohner, Geschäftsleute und Polizisten nicht selten als Nacht der Angst.
Jetzt droht Berlin die nächste Eskalation
Während die Bilder aus Paris, Rom und Barcelona noch um die Welt gehen, wächst auch in Deutschland die Sorge vor gewaltsamen Ausschreitungen. Für den kommenden Samstag, den 31. Oktober, sind bundesweit sog. Schüler- und Jugendproteste angekündigt. Ausgerechnet an Halloween, jener Nacht, in der es auch in Berlin immer wieder zu Angriffen mit Pyrotechnik und brennenden Barrikaden gekommen ist. Die Initiative „Gen Z steht auf“ mobilisiert unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten und eine mögliche Wehrpflicht. Ihre Organisatoren distanzieren sich zwar ausdrücklich von Gewalt. Doch die Berliner Polizei warnt bereits vor einer Unterwanderung durch radikale Gruppen. In sozialen Netzwerken kursieren neben friedlichen Demonstrationsaufrufen auch Beiträge, die eine Wiederholung der französischen Ausschreitungen in Deutschland herbeisehnen.
Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer möglichen „Großdemolage“. Ihr Berliner Landeschef Stephan Weh warnt ausdrücklich davor, dass Extremisten die Proteste für ihre Gewaltfantasien missbrauchen könnten. Dass diese Gefahr ernst genommen werden muss, zeigte sich bereits bei einem „Schüler“-Protest in Berlin-Friedrichshain. Dort stellte die Polizei eine Gruppe von rund 50 schulfremden, der linksextremen zuzurechnenden Personen fest. Es kam zu Rangeleien mit Beamten, eine Anwohnerin wurde verletzt.
Hinzu kommt, dass für denselben Samstag weitere Demonstrationen in Berlin vorgesehen sind, darunter ein propalästinensischer Aufzug. Mehrere größere Menschenansammlungen, die Halloween-Nacht und mögliche gewaltbereite Störer stellen die Sicherheitskräfte vor eine besondere Herausforderung.
Wie lange hält Europas öffentliche Ordnung noch stand?
Die Ereignisse dieser Nacht zeigen, dass die Gewaltexzesse nicht auf Frankreich beschränkt bleiben. Linksextreme Gruppen spielen in der islamgauchistischen Allianz mit muslimischen Terroranhängern bei jeder der Ausschreitungen eine dokumentierte Rolle. Berlin ist gewarnt. Noch lässt sich nicht sagen, ob es am kommenden Samstag tatsächlich zu größeren Ausschreitungen kommen wird. Doch nach den Erfahrungen dieser europäischen Krawallnächte wäre es fahrlässig, die Warnungen der Sicherheitsbehörden zu ignorieren. Paris, Rom und Barcelona haben gezeigt, wie schnell eine Demonstration in Gewalt umschlagen kann. Berlin, das ohnehin durch die letzten Wahlen zum Abgeordnetenhaus weltweit den Eindruck erweckt, Mekka für linksextreme und islamistische Gewalttäter zu sein, sollte daraus seine Konsequenzen ziehen, bevor die ersten Barrikaden brennen.
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Seitdem ich als Redner auf dem Berliner Frauenmarsch von Leyla Bilge gesehen habe, wie junge Muslime zusammen mit der „Antifa“ Steine auf die Frauen warfen, warne ich vor dem Islamokommunismus. Das kann ich nur, weil Sie mich unterstützen! Ohne Ihre Hilfe kann hier kein einziger Satz erscheinen:
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