
Die radikale Linke zerlegt sich zunehmend selbst: Während die klassische Antifa mit neuen migrantischen Gruppierungen um Einfluss und ideologische Vorherrschaft ringt, brechen insbesondere am Nahostkonflikt alte Bündnisse auseinander. Die neue Ausgabe des österreichischen Magazins FREILICH (Nr. 42) widmet sich unter dem provokanten Titel „Yalla, Yalla Migrantifa!“ diesen Entwicklungen und ihren politischen Hintergründen.
Palästinafahnen gegen Israelfahnen, Antifa gegen Migrantifa: Was sich auf deutschen Straßen, etwa in Leipzig, beobachten lässt, ist Ausdruck eines tiefer reichenden Konflikts innerhalb der radikalen Linken. Migrantisch geprägte Gruppen wollen nicht länger bloß als schutzbedürftige Minderheiten linker Solidarität gelten, sondern selbst bestimmen, wohin die politische Reise geht. Dabei geraten die bisherigen Gewissheiten über Antirassismus, Internationalismus und Identitätspolitik zunehmend ins Wanken.
FREILICH untersucht diese ideologischen Bruchlinien ebenso wie die Netzwerke des Linksextremismus. In einem ausführlichen Interview spricht der österreichische FPÖ-Politiker Sebastian Schwaighofer über Antifastrukturen, politische Gewalt und deren Verbindungen zu Medien, Hochschulen und Parteien. Benedikt Kaiser analysiert die Selbstradikalisierung der sogenannten postdeutschen Linken, während weitere Beiträge den Einfluss von „Critical Whiteness“, Postkolonialismus und linker Identitätspolitik auf Wissenschaft und Gesellschaft beleuchten.
Besonders interessant dürfte für viele PP-Leser auch eine Rangliste der 20 einflussreichsten Persönlichkeiten des rechten und konservativen Lagers im deutschsprachigen Raum sein. Eine sechsköpfige Jury bewertet dabei nicht nur politische Macht und mediale Reichweite, sondern auch den Einfluss auf Ideen und gesellschaftliche Debatten.
Ergänzt wird das Heft durch Beiträge über Eigentum und Erbschaftssteuer, die Geschichte linker Befreiungsbewegungen, China, amerikanische Technologieunternehmen und aktuelle kulturpolitische Fragen.
FREILICH Nr. 42 bietet damit reichlich Stoff für alle, die nicht nur die politischen Schlagzeilen verfolgen, sondern auch die ideologischen Verschiebungen dahinter verstehen wollen. Gerade die wachsenden Widersprüche innerhalb eines linken Milieus, das sich nach außen gerne als geschlossene moralische Front präsentiert, machen die neue Ausgabe lesenswert.
Bezugsmöglichkeiten
Die neue Ausgabe FREILICH Nr. 42 – „Yalla, Yalla Migrantifa!“ kann direkt über den Verlag bestellt werden. Das Heft ist sowohl einzeln im FREILICH-Shop als auch im Abonnement erhältlich.
Weitere Informationen, Inhaltsübersicht und Bestellmöglichkeiten finden sich auf der Internetseite des Magazins:
Einzelheft Nr. 42 für 13 Euro bestellen
FREILICH abonnieren – sechs Ausgaben jährlich für 98 Euro
Das Einzelheft ist laut Verlag derzeit lieferbar.
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