
(David Berger) Der kongolesischstämmige AfD-Politiker Serge Menga wurde von linken Gegendemonstranten gleichzeitig als „Nazi“ und mit der rassistisch klingenden Bezeichnung „Neger“ beschimpft. Der Vorfall ist nur ein Beispiel für die bipolar Störung eines politischen Milieus, das für sich selbst den Kampf gegen Rassismus beansprucht, sich antifaschistisch nennt, aber im dunkelroten Linksfaschismus versinkt.
Menga selbst reagierte bemerkenswert gelassen. Auf seinem X-Kanal erklärte er, dass er den Vorfall nicht anzeigen werde: „Meine Zeit und meine Nerven brauche ich für den positiven Wandel.“
Besonders bemerkenswert erscheint vielen Beobachtern der offensichtliche Widerspruch: Ausgerechnet politische Aktivisten, die sich selbst als Kämpfer gegen Rassismus verstehen, greifen zu rassistischen Beschimpfungen, sobald ihr politischer Gegner nicht in ihr Weltbild passt. Entsprechend fiel auch die Reaktion zahlreicher Nutzer in den sozialen Medien aus. Ein Kommentator schrieb: „Hätte nicht gedacht, dass ich beide N-Wörter von derselben Gruppe höre – und das innerhalb einer Minute.“
Der linke Hass auf Andersdenkende
Immer häufiger stellt sich die Frage, wie glaubwürdig der ihnen von Mainstreammedien und Politikern („Wir sind Antifa!“) zugesprochene, moralische Anspruch linker Aktivisten ist. Wenn Hautfarbe oder Herkunft (aber auch sexuelle Veranlagung und Religion) immer öfter nur dann vor rassistischen Angriffen schützen, solange die politischen Ansichten stimmen, wird deutlich, dass es hier längst nicht mehr um den Kampf gegen Diskriminierung geht, sondern um politische Ausgrenzung Andersdenkender.
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