(David Berger) Die jüngst veröffentlichten Sequenzen aus den sogenannten Epstein Files haben eine Wucht entfaltet, die uns alle erschüttert. Was wir bisher wissen, lässt die bislang als die absurdesten Verschwörungstheorien und kranksten Phantasien geltenden Berichte noch harmlos erscheinen. Und doch durchzieht das Prinzip Epstein eine Politik, die sich als letzte Instanz und keiner höheren Macht verpflichtet fühlt.
Mit mehr als drei Millionen Seiten Dokumenten, über 2.000 Videos und rund 180.000 Bildern handelt es sich um die bislang umfangreichste Sammlung von Material rund um das Netzwerk des 2019 verstorbenen US-Milliardärs und verurteilten Sexualstraftäters. Was darin zu lesen ist, sprengt für viele Leser den Rahmen dessen, was bislang als vorstellbar galt – und zwingt Politik, Justiz und Medien zu einer erneuten Auseinandersetzung mit einem der düstersten Kapitel jüngerer Zeitgeschichte.
Was ist neu an den Akten?
Neu ist weniger der Kernvorwurf – systematischer sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Epstein und sein Umfeld – als vielmehr der Umfang, die Detailtiefe und die Reichweite der nun veröffentlichten Unterlagen. Die Dokumente zeigen, wie weit Epsteins Kontakte auch nach seiner Verurteilung 2008 reichten und wie eng er weiterhin mit einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt blieb.
Besonders brisant: Der erste politische Rücktritt in Europa folgte unmittelbar auf die Veröffentlichung. Der slowakische Ex-Außenminister Miroslav Lajčák legte einen Beraterposten nieder, nachdem Chats publik wurden, in denen er sich mit Epstein über „zu junge Mädchen“ ausgetauscht haben soll. Lajčák weist strafbares Verhalten zurück, der politische Schaden war jedoch nicht mehr aufzuhalten.
Schockierende, aber unbestätigte Vorwürfe
Ein Teil der Akten enthält Zeugenaussagen, die zwar nicht von der US-Justiz bestätigt sind, deren Inhalt jedoch extrem verstörend ist. Darin ist von Vergewaltigungen von Kindern, rituellen Misshandlungen, ja sogar von Zerstückelung von Babys und Kannibalismus die Rede.
Juristen und Journalisten betonen, dass es sich hierbei um unverifizierte Aussagen handelt, die zwar dokumentiert, aber bislang nicht bewiesen sind. Dennoch zeigen sie, welches Ausmaß an Gewalt Betroffene schildern – und warum der Fall für viele weit über „klassische“ Missbrauchsskandale hinausgeht.
Wer sich in den letzten Jahrzehnten näher mit dem Bereich Satanismus, Kindesmissbrauch, Abtreibung und der Kultur des Todes in der Politik – etwa im Fall Dutroux – beschäftigt hat, der weiß, dass dies alles möglich und den Politikern zuzutrauen ist, auch wenn wir das oft einfach nicht wahrhaben wollen – weil die Kluft zwischen dem natürlichen Menschenverstand, einer vom Geist des Christentums geprägten Moral und dem, was dort nachweislich passiert, so enorm ist.
George Bush, Bill Gates und Prince Andrew
Die Akten nennen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten. So findet sich in einer Beschwerde an die New Yorker Polizei eine Anschuldigung, wonach „George Bush 1“ – mutmaßlich der frühere US-Präsident George H. W. Bush – einen männlichen Minderjährigen vergewaltigt haben soll.
Weitere Dokumente belegen Kontakte Epsteins zu ehemaligen Beratern des Weißen Hauses, Milliardären und internationalen Politikern. Genannt werden unter anderem Donald Trump, Steve Bannon, Elon Musk sowie Bill Gates. Trump wird in den Unterlagen über 1.000 Mal erwähnt, inklusive unbestätigter Aussagen mutmaßlicher Opfer über sexuelle Übergriffe und Orgien. Gates taucht in einer E-Mail auf, in der in vulgärer Weise über eine Geschlechtskrankheit und intime Details gesprochen wird.
Besonders bizarr wirken beschriebene Videoaufnahmen von Prince Andrew, die ihn in kompromittierenden Posen mit einer regungslosen jungen Frau oder einem Mädchen zeigen sollen.
Ein Schwerpunkt der Akten liegt auf dem Versagen staatlicher Institutionen. Interne Berichte, unter anderem aus dem Office of Professional Responsibility, legen nahe, dass Epstein 2008 trotz belastender Beweise glimpflich davonkam. Whistleblower-E-Mails deuten darauf hin, dass Warnungen systematisch ignoriert wurden und es möglicherweise zu Vertuschungen kam. Diese Erkenntnisse nähren den Verdacht, dass Epsteins Macht weniger auf Geld allein beruhte als auf Wissen über andere.
Rolle für den Bevölkerungsaustausch
Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch Aussagen des umstrittenen Kommentators Mike Adams, der behauptet, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu habe die Veröffentlichung der ungeschwärzten Dokumente mit Trumps Namen angeordnet, um politischen Druck auszuüben. Für diese These gibt es bislang keine unabhängigen Belege. Bestätigt wurde jedoch die Existenz eines Beratervertrags mit Bezug zur Familie Rothschild im Umfang von 25 Millionen Dollar, dessen Kontext und Zweck weiter untersucht werden.
Martin Sellner bemerkt zurecht: „Das Entscheidende sind nicht die widerlichen E-Mails und Bilder. Das Entscheidende ist, was in den letzten Jahrzehnten politisch erzwungen wurde, indem Menschen mit diesen Bildern erpresst wurden. Diese Frage ist entscheidend. Nach wie vor halte ich Remigration für das wichtigste Thema. Aber die Rolle globaler Eliten, pädophiler Netzwerke, professioneller Erpresser und reicher Finanziers für den Bevölkerungsaustausch kann und darf nicht ausgeblendet werden.“
Ist der Epstein-Skandal ein Einzelfall?
Die Epstein Files zeigen ein Netzwerk aus Macht, Geld und möglichem Missbrauch, dessen vollständige Aufarbeitung noch aussteht. Das, was nun öffentlich ist, lässt viele bisherige Vorstellungen harmlos erscheinen – und stellt erneut die Frage, wie viel Wahrheit eine Gesellschaft auszuhalten bereit ist. Und wie konnte es soweit kommen, wozu sind Menschen in Machtpositionen bereit?
Denn denken wir an Politiker, die infolge einer Open Border-Migrationspolitik Tausende an ermordeten, vergewaltigten und traumatisierten Kindern und Frauen auf dem Gewissen haben, an Politiker, die es lächelnd in Lauf nehmen, dass jährlich mehr als 73 Millionen ungeborene Kinder ermordet werden, an Politiker, die Menschen mehr oder weniger zu einer Impfung gezwungen haben, die zahllosen Menschen Turbo-Krebs, schwere Behinderungen und nicht selten auch den Tod gebracht hat, die eine ganze „Generation Lockdown“ auf sadistische Weise psychisch zugrunde gerichtet haben, die einen Krieg in der Ukraine nicht beenden wollen, der täglich Hunderten junger Männer das Leben kostet, dann nimmt sich das, was auf Epsteins Insel passiert ist, noch verhältnismäßig harmlos aus.
Und doch haben die Lauterbachs, Merzs, Merkels, Tim Walzs, Bidens und die Epstein-Unmenschen etwas gemeinsam: Die dämonische Gier, eine Macht „ohne rote Linien“ (Scholz) auszuleben, die maximal ist und keine höhere Macht (Gott) mehr über sich weiß oder anerkennen will. Eine Gier, deren Gewissenlosigkeit und Sadismus sie so erpressbar und zu Erpressern macht. Und so ein System schafft, in dem der Skrupelloseste den größten Erfolg hat. Das alte, in die Kälte der Verdammnis stürzende „Non serviam“ schallt hasserfüllt von der Hölle über Little Saint James bis hin nach Brüssel, Berlin und Kiew.
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