Jasmin Kosubek hat nicht nur ein gutes Händchen für die Auswahl ihrer Gäste, sie begegnet ihnen stets mit Respekt und kritischer Distanz. Bei Götz Kubitschek schafft sie es sogar, eine gewisse Lockerheit zu erwecken, die diesem Mann ansonsten weitgehend abgeht. So Hugo Funke in unserem Fundstück der Woche
„Kubitschek ist gleichzeitig so ehrlich und outet sich klar als Etatist – eine Ehrlichkeit, die man bei den pseudokonservativen Linkenverstehern um Merz und Co. vergeblich suchen wird. Hier wird für meine Begriffe das Drama des deutschen Konservatismus deutlich, der eben im Gegensatz zum US-Konservatismus kein freiheitlicher ist – von Ausnahmen abgesehen.
Schutz der Nation auch ohne Maximalstaat möglich
Die Rechte will hierzulande den linken Staat im Schnitt einfach nur durch einen rechten Staat ersetzen, nicht aber den Staat grundsätzlich in seiner Allmacht deutlich beschneiden. Dabei wäre der Schutz der Nation auch ohne Maximalstaat möglich und geboten – eben in einer privatrechtlich organisierten Gesellschaft mit dem subsidiären Fokus auf Land, Region, Gemeinde und Familie.“
Ein maximal übergriffiger Staat, der von uns Gehorsam fordern kann
Besonders im Zusammenhang der widersprüchlich anmutenden Einschätzung der Coronadiktatur und der Frage der Wehrpflicht wird der fatale Etatismus von Kubitschek deutlich:
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