(David Berger) Wer hinter der Ideologie des Berliner Brandanschlags steckt – und wie die Linksextremisten mit Steuergeldern finanziert werden
Ein schwerer Brandanschlag, der tausende Berliner Haushalte fünf Tage lang ohne Strom ließ, hat die deutsche Öffentlichkeit erschüttert. Wer steckt hinter dieser Sabotage? Die Ermittlungen der Behörden verlaufen angeblich bislang im Dunkeln. Doch der investigative Journalismus von NIUS bzw. Jens Winter und Jan A. Karon hat eine Spur dorthin gelegt, wo offizielle Stellen kaum hinschauen – in das Milieu der linksextremen Szene und ihre ideologischen Netzwerke.
In einer ausführlichen Recherche berichten die NIUS-Reporter, wie sie „unter die Teilnehmer“ eines konspirativen Treffens des anarchistischen Kollektivs Çapulcu in Basel gingen – eine Gruppierung, die politisch ähnlich denkt wie die mysteriösen „Vulkangruppen“, denen der Anschlag zugeschrieben wird. Dort wird laut NIUS offen über Sabotage an kritischer Infrastruktur diskutiert.
„Wie verwische ich meine DNA-Spuren?“
Ein Beispiel aus dem Bericht zeigt die Brisanz der Szenerie: In Basel lagen Broschüren aus, darunter Hefte mit Titeln wie „Wie verwische ich meine DNA-Spuren?“, die Anleitungen enthielten, wie man bei Anschlägen forensische Spuren verwischen könne – exakt jener Modus Operandi, den Ermittler auch am Tatort beobachten.
NIUS schreibt zudem: „Die Recherche in der autonomen Szene bietet Einblick in die Gedankenwelt von radikalen Technologiefeinden, die … Terroranschläge auf kritische Infrastruktur planen, und … Verbindungen zur ‚Vulkangruppe‘ aufweisen.“
Besonders brisant wird es, wenn der Artikel aufzeigt, wie ideologische Parallelen zwischen dem Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“ und Publikationen des Çapulcu-Kollektivs bestehen. So heißt es in einem der originalen Bekennerschreiben der Berliner Täter: „In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden…“ – ein sprachliches Muster, das sich auch in Schriften aus dem Unrast-Verlag wiederfindet.
Staatlich subventionierte Sabotageakte?
Diesen Verlag, so die NIUS-Recherche, „bewirbt … Schriften, die Sabotageakte auf kritische Infrastruktur begrüßen“ und erhält gleichzeitig staatliche Förderung. „Erschienen sind die Schriften des Çapulcu-Kollektivs … beim Berliner Unrast-Verlag“, der 2025 sogar mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet wurde.
Was diesen journalistischen Einsatz besonders wertvoll macht, ist nicht nur die reine Faktenanlieferung, sondern das hintergründige Kontextualisieren der Ereignisse: NIUS geht der Frage nach, wie sich ideologische Netzwerke bilden, welche Denkmuster Anschläge inspirieren und wie staatliche Förderung linksextreme Inhalte subventioniert, ohne dass die Öffentlichkeit darüber umfassend informiert wird:
„Erschienen sind die Schriften des Çapulcu-Kollektiv derweil beim Berliner Unrast-Verlag. Dies ist vor dem Hintergrund brisant, dass der Verlag 50.000 Euro an Steuergeldern durch den Deutschen Verlagspreis erhalten hat, der von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (CDU) vergeben wurde. Zuvor überwies Claudia Roth (Grüne) 23.000 Euro. Trotz Kenntnis der Inhalte, darunter Broschüren zum Linksterrorismus, weigerte sich der Kulturstaatsminister, die Förderung von Unrast zu überprüfen. Er sah keinen „Verdacht auf Gewaltverherrlichung, Jugendgefährdung oder Verfassungsfeindlichkeit“. Und das, obwohl sich auch schon in anderen Broschüren des Verlags Tipps anonymer Autoren zu Linksterrorismus und Häuserkampf wiederfinden. Aber auch: Anleitungen, wie man Bekennerschreiben verfasst, ohne DNA-Spuren zu hinterlassen.
Nun stellt sich heraus: Bei den Antifa- und Antira-Anleitungen handelt sich nicht um die einzigen Schriften im Unrast-Verlag, die Linksextremismus glorifizieren. Auch Çapulcus Anleitungen zu Sabotageakten und Ökoterrorismus, die die „Vulkangruppen“ zumindest
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