(David Berger) Der mutige Kampf des persischen Volkes ist ein Kampf für Freiheit, Wohlstand und Menschenrechte und damit gegen den Islam. Daher ist es zeichenhaft, dass dort nun erste Moschee brennt.
Iranische Demonstranten haben die Al-Rasool-Moschee in Teheran in Brand gesetzt. Die Moschee gilt als Ort für religiös legitimierte politische Predigten, regimekonforme Botschaften, wird genutzt zur Mobilisierung zu staatlich unterstützten Veranstaltungen
und ist Teil des Netzes von Moscheen, die die Ideologie der Islamischen Republik im Alltag verankern.
Mehrere Moscheen und Banken angezündet
Neben der Al-Rasool-Moschee sollen auch zahlreiche weitere Regierungs- bzw. religiöse Gebäude in Brand gesteckt worden sein. Internationale Medien berichten seit den frühen Morgenstunden, dass mehrere Moscheen in Teheran in Flammen stehen. Laut Angaben des Teheraner Bürgermeisters wurden zahlreiche Moscheen, Banken und weitere Gebäude beschädigt oder angezündet.
Zeitenwende im mittleren Osten – und die Tagesschau verschläft es
Markus Krall dazu: „Ich denke, wir haben jetzt eine 70%ige Wahrscheinlichkeit, dass das Mullah-Regime fällt. Das ist für den mittleren Osten eine Zeitenwende. Wer es wieder mal verpennt sind unsere Staats- und Mainstream-Medien.“
In der „Welt“ hat der Journalist Christoph Lemmer die deutsche Berichterstattung über die Proteste im Iran hart kritisiert. Er sieht ideologische Gründe für die Zurückhaltung: „Was im Iran passiert, ist vergleichbar mit dem Fall der Mauer 1989“.
Eine ähnliche Situation auch in England: Die Iraner in Großbritannien sind so wütend über die mangelnde Berichterstattung der BBC über die iranische Revolution, dass sie vor dem BBC-Gebäude protestieren und „Schämt euch, schämt euch!“ skandieren.
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