(David Berger): In einer Exklusivmeldung berichtet der rbb, dass Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner am Samstag nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz entgegen früherer Darstellungen nicht ununterbrochen mit der Krisenbewältigung befasst war. Augenzeugen zufolge nahm er sich stattdessen Zeit für ein entspanntes Tennisspiel in einer Sportanlage am Rand der Stadt.
In Berlin sorgen der großflächige Stromausfall nach einem linksextremen Brandanschlag auf das Stromnetz sowie die gar nicht bis sehr spät einsetzenden Reaktionen der Verantwortlichen für heftige politische Debatten.
Hat Innensenatorin Spranger Wegner ans Messer geliefert?
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bestätigte nun auf Nachfrage des rbb, dass er am Tag des Vorfalls — genau zu dem Zeitpunkt, als bereits bekannt war, dass mehrere Zehntausend Haushalte ohne Strom und Heizung sind — tatsächlich Tennis gespielt habe.
Möglich, dass Augenzeugen hatten diese Information offensichtlich an den rbb herangetragen. Anders sieht das Julian Reichelt: „Ich lege mich absolut fest: Die Information, dass Kai Wegner nach dem Terror erstmal Tennis spielen ging, kam aus der Behörde von Innensenatorin Iris Spranger an den (linken) RBB. Sie kann über über das LKA jederzeit in Erfahrung bringen, wo der Regierende Bürgermeister sich aufgehalten hat.“
Den ganzen Tag eingeschlossen?
Noch am Sonntag hatte Wegner auf Fragen von Journalisten nach seiner verspäteten Reaktion auf den linksextremen Brandanschlag geantwortet: „Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren.“ Er habe sich „zu Hause in seinem Büro eingeschlossen, im wahrsten Sinne“.
Viele Insider gehen davon aus, dass der Skandal rund um Wegner inzwischen so immens geworden ist, dass er das Vertrauen der Berliner komplett verloren hat und seine Tage als Regierender Bürgermeister gezählt sind. Wolfgang Kubicki dazu: „Ein Regierender Bürgermeister, der in einer Notlage zum „Kopf-frei-kriegen“ Tennis spielt und sich damit rühmt, „erreichbar“ gewesen zu sein und „sofort danach“ weitergearbeitet zu haben, ist nicht mehr haltbar. Kai Wegner muss zurücktreten. “
Brinker: „Unzuverlässiger Lügenbold“
Ähnlich äußert sich die Vorsitzende der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Kristin Brinker (Foto l.):
„Es wäre schon schlimm genug, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin eine Notlage, die durch einen Terrorangriff auf die Infrastruktur der Stadt ausgelöst wurde, nicht ernst genug nimmt, um auf sein Tennismatch zu verzichten. Dass er dann allerdings den Berlinern auch noch ins Gesicht gelogen und ihnen Märchen aufgetischt hat, wie sehr er sich ununterbrochen gekümmert habe, schlägt dem Fass den Boden aus.
Nach diesem politischen Doppelfehler ist Wegners Karriere erledigt. Wer soll diesem Mann je wieder vertrauen? Berlin kann sich einen derart unzuverlässigen Lügenbold an der Spitze nicht leisten. Wegner muss umgehend zurücktreten.“
Und Alexander Kissler: „Kai Wegner hat sich heute politisch selbst exkommuniziert. Anständige Menschen sollten sich überlegen, ob sie weiterhin mit einem solchen Lügner und Betrüger Umgang pflegen wollen. Er ist nun persona non grata und kann die Interessen Berlins nicht länger vertreten.“
Und wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – dachte sich vermutlich Alice Weidel, als sie dieses Foto postete:
Am Samstag, in einem Tennis-Club irgendwo in Berlin… pic.twitter.com/g4dZk5hO4v
— Alice Weidel (@Alice_Weidel) January 7, 2026
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