Sonntag, 30. März 2025

Messerterror in Amsterdam: „Mann mit Kapuze“ sticht fünf Menschen nieder

Bei einem Messeranschlag in Amsterdam wurden mindestens fünf Menschen schwer verletzt.

Die Messerstecherei ereignete sich gegen 15.30 in der Sint Nicolaasstraat, in der Nähe des berühmten Dam-Platzes der Stadt. Ein Zeuge berichtete einem Reporter von De Telegraaf, dass er „plötzlich einen eisigen Schrei hörte“, woraufhin Panik ausbrach.

Es soll mindestens 5 Schwerverletzte geben. Ein Angestellter eines nahegelegenen Geschäfts berichtet den lokalen Medien: „Es war sehr beängstigend“. Augenzeugen sahen, wie einer älteren Frau in den Rücken gestochen wurde und neben ihrem Mann voller Blut zu Boden sank.

Live-Aufnahmen des historischen Platzes zeigten, wie sich eine große Menschenmenge um einen abgesperrten Bereich vor dem Königspalast versammelte und ein Rettungshubschrauber, Krankenwagen und Polizeifahrzeuge vor Ort waren.

BREAKING: Knife attack at Amsterdam’s Dam Square leaves five injured. Suspect arrested at the scene; motives remain unknown. Police investigate as the bustling tourist area turns into chaos. pic.twitter.com/JuzT2s8d9k

— Europe News 🇪🇺 (@EuropeNewsEU) March 27, 2025

Erste Aufnahmen von Festnahme des Täters

Die Polizei teilte mit, dass der Verdächtige, der von niederländischen Zeitungen als Mann mit einer Kapuze beschrieben wird, festgenommen wurde. Sie fügte hinzu: „Das Motiv ist noch unklar, aber es ist Teil unserer Ermittlungen.“ Kommentar dazu bei X: „Wenn man vom Täter nichts weiß, war der nicht weiß.“

Erste auf X kursierende Fotos sollen die Festnahme des „südländisch aussehenden“ vermutlichen Täters zeigen.

#Amsterdam : une vidéo montrant le moment de l’arrestation de l’auteur de l’attaque au couteau ayant fait 5 blessés, à Amsterdam. pic.twitter.com/qqeIR3teTQ

— Aida Bellahlou (@BellahlouA) March 27, 2025

Dass deutsche Medien vom „Stern“ bis zum „Merkur“ den Täter als „jüngeren Mann mit kurzem blondem Haar“ beschreiben, sei hier am Rande erwähnt. Die PP-Leser können sich dann selbst ein Urteil über die Aussagekraft dieser Beschreibung bilden.

Erinnerungen an Theo van Gogh werden laut

Der IS hat anlässlich des derzeit stattfindenden Ramadan seine Anhänger in Europa ausdrücklich zu Messer- und PKW-Terror aufgerufen. In Amsterdam ist den Menschen noch immer die Ermordung des niederländischen Filmregisseur Theo van Gogh am 2. November 2004 in Amsterdam in Erinnerung. Der islamische Fundamentalist Mohammed Bouyeri tötete ihn nach Ausstrahlung des Films Submission über die Unterdrückung der Frau durch den Islam.

Hinzukommen verstörende Bilder, die wenige Tage alt sind: Die Pollizei sah mehr oder weniger tatenlos dabei zu, wie Hamas-Migranten Juden verprügelten:

#Amsterdam
Police does nothing to stop attacks

pic.twitter.com/G8DTT5fgZU

— Maferegas💞⚔️💎🐊 (@maferegas) March 27, 2025

An Terror gewöhnt

Inzwischen kursiert ein Video, auf dem der Passant zu sehen ist, der den Messerangreifer gestoppt hat. Unzweifelhaft ist er ein Held. Verstörend freilich, dass ihm niemand hilft, keiner die Menschen zum Weggehen auffordert, sondern alle daran vorbeigehen ,als wäre nichts. Man hat sich an Terror gewöhnt.

Amsterdam: Hier sieht man den Helden, der den Messerangreifer gestoppt hat.

Aber auch irre, wie ihm niemand hilft, keiner die Menschen zum Weggehen auffordert, sondern alle daran vorbei gehen als wäre nichts. Man hat sich an Terror gewöhnt.pic.twitter.com/F0hgkMO4Ef

— Miró (@unblogd) March 27, 2025

 

 

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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