Samstag, 3. Dezember 2022

Giffey findet Stromabschaltungen vertretbar, während Habeck seine Mitarbeiter krank macht

So fährt man ein Land gegen die Wand, werden Unternehmen vernichtet und Millionen Haushalten mitten im Winter Gas und Strom abgestellt, selbst wenn sie die völlig überhöhten Rechnungen bezahlen. ein Gastbeitrag von Prof. Alexander Dilger

Vor zwei Monaten meinte der grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, es gäbe in Deutschland kein Stromproblem, weshalb er die gut und sicher laufenden Atomkraftwerke mitten in der Krise abschalten könne (siehe ‚Habeck will lieber Konzerne als Bürger mit Gas versorgen‘).

Giffey: Zwei bis drei Stunden keinen Strom

Auch die SPD will unbedingt aus der Atomkraft aussteigen und bevorzugt eine „Stromabschaltung in Berlin: Giffey findet ‚zwei bis drei Stunden‘ vertretbar“. Daran sind jedoch entgegen der Plagiatorin (siehe ‚Giffey tritt wegen Schummelei als Familienministerin zurück, will aber Berlin regieren‘) nicht zu viele Heizlüfter schuld, die überhaupt nur wegen politischer Fehler bei der Gasversorgung eingeschaltet werden, sondern auch die Politiker einschließlich ihr selbst, die gleichzeitig aus der Atomkraft und nun der Nutzung aller fossilen Energieträger aussteigen wollen, obwohl es gar nicht genug Kapazitäten oder gar Speicher für stark schwankende Solar- und Windenenergie gibt.

Richtig wäre es in der aktuellen Lage, alle Möglichkeiten der Energieversorgung zugleich zu nutzen, also neben regenerativen Energien weiterhin die Atomkraft, während auch wieder mehr Kohlekraftwerke in Betrieb genommen werden müssen, nicht unbedingt dauerhaft, aber doch solange, bis Versorgungssicherheit auf andere Weise gewährleistet ist. Aktuell ist sie das nicht und die Regierungen von Bund und Ländern müssten sich mit Priorität darum kümmern, was sie aber pflichtwidrig nicht tun.

Habeck krankmachend

Stattdessen beklagt Herr Habeck eine angebliche Überlastung in seinem Ministerium: „‚Die Leute werden krank. Die haben Burnout, die kriegen Tinnitus'“. Er brüstet sich damit, in „seinem Ministerium seien in den vergangenen neun Monaten 20 Gesetze und 28 Verordnungen gemacht worden“.

Leider waren sie wegen seiner politischen Vorgaben schlecht wie die Gasumlage, während er in seinem Umfeld niemanden duldet, der sich z. B. mit dem Gasmarkt auskennt (siehe „Robert Habeck macht Geständnis über Gasumlage: ‚Das muss man ehrlicherweise sagen'“, dass „wir aber nicht wussten, das muss man ehrlicherweise sagen – und niemand wusste das – wie dieser Gasmarkt verflochten ist, wie er im Undurchsichtigen, welche Firmen irgendwelche Anteile an Töchtern und so weiter haben“).

So fährt man ein Land gegen die Wand, werden Unternehmen vernichtet und Millionen Haushalten mitten im Winter Gas und Strom abgestellt, selbst wenn sie die völlig überhöhten Rechnungen bezahlen.

Der Beitrag erschien zuerst bei „Alexander Dilger“.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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