(David Berger) In der Debatte zum Wiedereinstieg in die Atomkraft erheben nun Professoren deutscher Universitäten ihre Stimme und rufen in ihrer „Stuttgarter Erklärung“ auf, den Ausstieg aus der Kernkraft rückgängig zu machen.

Die „Stuttgarter Erklärung“ zum Weiterbetrieb deutscher Kernkraftwerke wurde von André Thess, Inhaber des Lehrstuhls für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, initiiert. Unter den Unterzeichnern findet sich u.a. Prof. Dilger, dessen Beiträge ich auf PP gelegentlich zweitveröffentliche.

Dilger dazu: „Demnächst kann jeder die Erklärung beim Petitions-Forum des Deutschen Bundestages mit-zeichnen.“

Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke als dritte Klimaschutzsäule

Dies ist der Wortlaut der Stuttgarter Erklärung:

„Mit einseitiger Ausrichtung auf Sonne, Wind und Erdgas wurde Deutschland in Energienot manövriert. Steigende Energiepreise und sinkende Versorgungssicherheit gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand.

Das Festhalten am deutschen Atomausstieg verschärft diese Gefahren und bremst – zusammen mit anhaltender Kohleverstromung – den internationalen Klimaschutz. Der Weltklimarat IPCC bezeichnet die Kernenergie als ein Instrument des Klimaschutzes. Die Europäische Union ordnet Kernenergie als nachhaltige Energiequelle ein.

Auf dieser Grundlage plädieren wir für den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke als dritte Klimaschutzsäule neben Sonne und Wind. Wir fordern die sofortige Aufhebung der Atomausstiegs-Paragraphen (insbesondere §7 Atomgesetz) und eine Prüfung der sicherheits-technischen Betriebserlaubnis, um deutschen Kernkraftwerken den Weiterbetrieb zu ermöglichen.“

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