Gräuelpropaganda: Sinn und Zweck der Bilder von Butscha

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(c) Screenshot YT

Ein Gastbeitrag von Kopekenstudent

Ein Video zeigt das Einrücken der ukrainischen Armee in die Butscha, drei Tage, nachdem das russische Militär aus der Stadt abgezogen ist. Die Meta-Daten des Videos bestätigen das Datum 02. April. Dass sie gefälscht sein könnten ist widersinnig, weil das Video von ukrainischen Behörden stammt (Einblendung „Nazionalna Polizia“) und dem „Russisches-Massaker-Narrativ“ den Stecker zieht, denn auf dem Video sind keine Leichen zu sehen.

 

… außer die USA

Wenn also die ukrainische Seite (Politik und Militär) weiß, dass die Geschichte vom russischen Massaker eine Lüge ist, wenn die russische Seite es weiß, wenn auch die EU- und die US-Administration es wissen, weil ihre Geheimdienste entsprechende Informationen haben – für wen ist dann das Massaker bestimmt? Und welches Ziel wird damit verfolgt?

Einige glauben, sein Ziel seien weitere Sanktionen. Andere – auch die Russen selbst – sagen, es gehe darum, die Verhandlungen in Istanbul zu hintertreiben. Vordergründig mag beides so sein. In Wahrheit aber sind weitere Sanktionen bis hin zum vollkommenen Abbruch aller wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen mit Russland auch längst die vorgegebene Marschroute, an die sich alle mit Russland kooperierenden Staaten halten sollen. Außer die USA selbst, die weiter unbeschwert Handel mit Russland treiben und kürzlich sogar ihren Import russischen Erdöls deutlich erhöhten.

Bevölkerung Europas soll damit „kriegsreif“ geschossen werden

Auch die die Sanktionen, die ab dem 24. Februar salvenartig aus Europa gen Russland abgeschossen wurden, waren zu dem Zeitpunkt längst beschlossene Sache und wären laut Russlands Außenminister Lawrow auch ohne Krieg gekommen.

Darum noch einmal: was ist der eigentliche Sinn und Zweck solcher Videos, solcher – man muss dieses Wort benutzen – Gräuelpropaganda?

Es ist die Bevölkerung Europas, die damit „kriegsreif“ geschossen werden soll, bis sie wieder fanatisiert nach den Waffen ruft und damit nach ihrem eigenen Untergang, weil der Krieg, wenn die Nato eingreift, auch über sie kommen wird.

Wenn selbst die ARD auf einmal zu zweifeln beginnt…

Addendum (DB): Unser Tweet des Tages von Manaf Hassan „Sehr interessant finde ich, dass der auserwählte & der ukrainischen Führung nahestehende Paul Ronzheimer (BILD) in die Gebiete um Kiew trotz Sperrzone für Journalisten bis 05.04. reingehen darf & Georg Restle (ARD) & viele andere es nicht dürfen. Alles natürlich völlig normal.“

Derzeitiger Wissensstand

Eine gute Zusammenfassung des derzeitigen Wissensstands bietet hier der Blogger unblogd.

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