(David Berger) Selbst die Ukraine-Krise wird von den Covid-Hysterikern noch missbraucht, um sich und anderen zu versichern, dass die geschürte Panik dringend nötig war. Wäre uns der „Krieg Putins“ tatsächlich erspart geblieben, wenn sich der angeblich wegen Long-Covid unzurechnungsfähig gewordene Präsident rechtzeitig und ausreichend hätte „impfen“ lassen?

Ich weiß nicht, wie oft es mir in den letzten zwei Jahren passiert ist, dass Covid19 für so ziemlich alles verantwortlich gemacht wurde, was schief gelaufen ist. Als dann das große Impfabo möglichst vielen Bürgern aufgedrängt werden sollte, bekam der Sündenbock ein Gesicht in Form von Impfverweigerern.

Putin „krank im Kopf“?

Das bewährte Sündenbock-Konzept wird nun in der Kriegsführung der Putin-Gegner wieder ausgepackt: Die Invasion des russischen Militärs in die Ostukraine ist für diese nur erklärbar, wenn man davon ausgeht, dass Vladimir Putin krank im Kopf ist. So behautet der Europaabgeordnete Bernard Guetta, Putin sei „paranoid“ bzw. „verrückt“, er leide an einem kompletten Realitätsverlust.

Ähnliche Aussagen kamen u.a. auch von der Opposition in Russland (sowas gibt es doch dort gar nicht, werden viele nun sagen), aus Tschechien und Großbritannien

Und da besonders aus Sicht der gelauterbachten Deutschen eigentlich nur noch eine einzige Krankheit existiert, die wirklich gefährlich ist, kann es nur Corona sein, das Putin so verändert hat, genauer das rätselhafte Long-Covid.

Durch Long-Covid verursachte „Hirnnebel“ bei Putin

Die derzeit auf Hochtouren laufende Journalunken-Propgandamaschine ist natürlich vorne mit dabei, wenn es diese Theorie zu verbreiten gilt:

„Die Spekulationen um eine mögliche Erkrankung Wladimir Putins nehmen nicht ab. Angesichts der irren Kriegshandlungen des Kreml-Chefs halten es Experten für möglich, dass Putin möglicherweise an den Folgen einer Corona-Erkrankung leiden könnte …

Seither wird vermutet, dass der durch Long-Covid verursachte Hirnnebel an Putins irren Kriegsplänen schuld sein könnte. Der Apotheker Hussain Abdeh von Medicine Direct sagte, dass der geistige Zustand einer Person durch das Virus verändert werden könnte. In einem Gespräch mit der „Mail Online“ sagte er:

„Bei Untersuchungen zu Beginn der Pandemie wurde festgestellt, dass bei einer kleinen Anzahl von Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, plötzliche Verhaltensänderungen wie Delirium, Verwirrung und Unruhe auftraten.“

Die Veränderungen können sich durch übermäßiges Selbstvertrauen, Rücksichtslosigkeit und Verachtung für andere auszeichnen, heißt es in der Zeitung.“ (Quelle)

Beweis: Putin musste im November während TV-Auftritt husten

Die Sache hat allerdings noch einen kleinen Haken: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Putin jemals an dieser Art eines grippalen Infekts gelitten hat.

Medien berufen sich darauf, dass Putin im November während eines Fernsehauftritts husten musste und sehen dies als ziemlich eindeutigen Beweis für eine Infektion mit der Gamma-Variante des erfolgreichen China-Virus‘. Ein weiterer Beweis wurde bislang noch nicht ins Feld geführt: Vergleicht man etwa den Gesichtsausdruck psychisch stabiler und gesunder Menschen mit dem Putins wird offensichtlich, dass dieser Mann schwer krank sein muss:

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Die Long-Covid Theorie hat mehrere Vorteile:

  • Zum einen erübrigen sich weitere Versuche mit Putin an den Verhandlungstisch zu gehen, da ja sein Nervensystems durch Long-Covid so schwer angegriffen ist, dass er nicht mehr in der Lage sei, „genaue Entscheidungen zu treffen, und dass der Verstand getrübt ist, was zu Verwirrungsgefühlen führt.“ (so ein in diesem Zusammenhang immer wieder zitierter Dr. Paul Ettlinger, dessen Qualifikation darin besteht, in London eine Praxis für Allgemeinmedizin eröffnet zu haben). Selbst so begnadete und seit vielen Jahren als Völkerrechtler anerkannte internationale Vermittlerpersönlichkeiten wie Annalena Baerbock haben daher die Hoffnung aufgegeben auf diesem Weg noch etwas zu erreichen. Frieden könne es jetzt nur geben, wenn man möglichst viele Waffen in die Ukraine liefere, die Bundeswehr stark aufrüste und wieder verstärkt mit Kohle heize, so Baerbock gestern im ZDF – so ziemlich alle grünen „Ideale“ innerhalb von wenigen Minuten über Bord werfend.
  • Hinzukommt, dass spätestens jetzt alle, die noch daran zweifeln, ob es es so etwas wie Long Covid überhaupt gibt, keine Argumente mehr haben. Steht ihnen doch in Putin der lebende Beweis vor Augen! Dass Putin, wie news.de bemerkte, zu diesen neuen Erkenntnissen über seine Person keine Stellung nehmen will, beweist schließlich, dass da mehr als „etwas dran sein“ muss.
  • Schließlich leitet diese Theorie geschickt vom Corona-Narrativ ins Weltkriegsgefahr-Narrativ über: Nachdem der Weltuntergang wegen des Klimawandels noch immer auf sich warten lässt, Corona durch Omikron seine letzten Schrecken verloren hat und nur noch ein paar Hypochonder und borderline-geplagte Fans Lauterbachs Angst macht, ist abzusehen, dass uns nun Putin  und sein Einmarsch in die Ostukraine für all die von unseren Politiker  – aus Dummheit, Bosheit oder schlicht Geld- und Machtgier – verursachten anstehenden Riesenprobleme (Inflation, extrem steigende Energiepreise, Verarmung, Flüchtlingskatatstrophe usw.) verantwortlich gemacht wird

Impf-Pazifismus

Die Befürchtung, dass es kein Ablenkungsmanöver gibt, das so dumm ist, dass die breite Masse an ARD- und ZDF-Zuschauern nicht darauf reinfällt, lässt mich am Ende nur noch lauterbachen:

Wer jetzt etwas gegen den drohenden Dritten Weltkrieg tun will, sollte sich schleunigst impfen und/oder möglichst häufig und hochdosiert boostern lassen. Denn – so verkündet es der „Focus“: „Impfung senkt das Long-Covid-Risiko – auch wenn Sie sich nach der Infektion impfen“. Wäre uns der Dritte Weltkrieg vielleicht erspart geblieben, wenn Putin rechtzeitig und ausreichend „geimpft“ worden wäre?

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