(David Berger) Israelische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben den bisher überzeugendsten Beweis dafür erbracht, dass ein erhöhter Vitamin-D-Spiegel bei COVID-19-Patienten das Risiko einer schweren Erkrankung oder des Todes verringern kann. Und zwar deutlich besser als das die Impfungen jemals konnten. Und das ganz ohne Nebenwirkungen und deutlich preisgünstiger.

Die „Times of Isreal“ berichtet: Forscher der Bar-Ilan-Universität und des Galiläa Medical Center berichten, dass das Vitamin einen so starken Einfluss auf die Schwere der Erkrankung hat, dass sie anhand des Alters und des Vitamin-D-Spiegels vorhersagen können, wie es den Betroffenen ergehen würde, wenn sie infiziert wären. Ein Mangel an Vitamin D erhöhe die Gefahr erheblich, so die Schlussfolgerung der Forscher, die am Donnerstag in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde.

Durch Einnahme von Vitamin D schwere Verläufe vermeiden

Vitamin-D-Mangel ist im gesamten Nahen Osten endemisch, auch in Israel, wo laut einer Studie aus dem Jahr 2011 fast vier von fünf Menschen einen Mangel an diesem Vitamin aufweisen. Die Forscher der neuen israelischen Studie fanden jedoch heraus, dass die Patienten durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vor der Infektion die schlimmsten Auswirkungen der Krankheit vermeiden konnten.

„Wir fanden es bemerkenswert und auffallend, den Unterschied zwischen einem schweren und einem harmlosen verlauf zu sehen – je nachdem ob ein Patient einen Mangel an Vitamin D hat oder nicht“, so Dr. Amiel Dror, ein Arzt des Galilee Medical Center und Forscher an der Bar Ilan, der Teil des Teams war, das die Studie durchführte. Er wies darauf hin, dass seine Studie vor der Einführung von Omicron durchgeführt wurde, sagte aber, dass sich das Coronavirus zwischen den Varianten nicht grundlegend genug verändert, um die Wirksamkeit von Vitamin D aufzuheben.

Auch bei Omikron enorm hilfreich

„Was wir sehen ist, dass Vitamin D Menschen mit COVID-Infektionen hilft. Das scheint daran zu liegen, dass das „Vitamin“ eine Stärkung des Immunsystems herbeiführt und ihm dabei enorm hilft, mit viralen Erregern fertig zu werden, die das Atmungssystem angreifen“, sagte er der Times of Israel. „Das ist für Omicron genauso relevant wie für die früheren Varianten.“ Damit hat es gegenüber den bisher angwandten „Impfungen“, die sich gegenüber den neuren Varianten als wirkungslos erwiesen haben, einen deutlichen Vorteil.

Im Juni veröffentlichten Forscher bereits vorläufige Ergebnisse, aus denen hervorging, dass 26 % der Coronavirus-Patienten starben, wenn sie kurz vor dem Krankenhausaufenthalt einen Vitamin-D-Mangel hatten, verglichen mit 3 %, die normale Vitamin-D-Werte aufwiesen.

Außerdem stellten sie fest, dass bei Krankenhauspatienten mit Vitamin-D-Mangel die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einen schweren oder kritischen Zustand gerieten, im Durchschnitt 14 Mal höher war als bei anderen. Damit erweist sich Vitamin D deutlich wirksamer und v.a. nebenwirkungsfreier als die Impfung.

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