„Die Praxen sind kein Ort, um staatliche Maßnahmen durchzusetzen, sondern leben vom Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient.“ – so der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen

Medienberichten zufolge will der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, die geplante Impfpflicht nicht in Arztpraxen umsetzen lassen, wobei es um 100.000 niedergelassene Ärzte in Deutschland geht.

Er verwahrt sich entschieden gegen eine Vereinnahmung der Ärzteschaft zugunsten einer von der Politik angepeilten Impf-Pflicht.

„Wir werden unseren Ärzten nicht zumuten, eine Impfpflicht gegen den Willen der Patienten zu exekutieren“, sagte Dr. Gassen der BILD-Zeitung.

Ärzte, keine Politiker

Er fügte hinzu: „Die Praxen sind kein Ort, um staatliche Maßnahmen durchzusetzen, sondern leben vom Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient.“

Der Kassenärzteverband lehnt auch die von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeregte Beratungspflicht für Nichtgeimpfte ab.

Vize-KBV-Chef Dr. Stefan Hofmeister sagte dazu kurzerhand: „Die Entscheidung um die Impfpflicht ist eine politische. Wenn die Bundesregierung diese beschließen will, muss sie sich auch um die Umsetzung kümmern.“

Der Beitrag erschien zuerst bei „Christliches Forum“