(David Berger) Laute einer Umfrage des Web-Magazins „Web.de“ (Stand 26.10, 17 h) hat eine Mehrheit der Deutschen Verständnis für die derzeit heiß diskutierte Entscheidung des Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern, sich den neuartigen Covid19-„Impfstoff“ nicht spritzen zu lassen.

Während sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (doppelt geimpft) positiv getestet in Quarantäne befindet, fällt die Presse über seinen gesunden, aber ungeimpften Spieler Joshua Kimmich her (Claudio Casula)

Die unsägliche Debatte um den Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München, der sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen, geht weiter.

Auch angeschürt von den sich pflichtgemäß gegen Kimmich echauffierenden Nannymedien und der in diesen Dingen seit langem berüchtigt agierenden Bundesregierung, die die Chuzpe wagte, Kimmich indirekt, aber öffentlich zur Impfung aufzufordern.

Propaganda – getarnt als Journalismus

Ein besonders ekelerregendes Beispiel für Propaganda im Stile der Inquisition, die im Mantel des Schmierenjournalismus auftritt, bietet das folgende Verhör, das Patrick Wasserziehr durchgeführt hat:

Er sei weder „Coronaleugner“ (gibt es solche in nennenswerter Zahl überhaupt?) noch Impfgegner generell, aber habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, so Kimmich.

Mehr als 10.000 Teilnehmer an Umfrage

Nun zeigt web.de in einer Abstimmung, an der inzwischen mehr als 10.000 Leser teilgenommen haben, dass die Mehrheit der Deutschen Verständnis für die ohne jeden Fanatismus und überlegt vorgetragenen bisherige Weigerung Kimmichs hat, sich mit dem neuartigen Covid19-Impfstoff „impfen“ zu lassen. (Foto © Montage unter Verwendung von (c) Rufus46, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons – sowie Screenshot web.de)

Wir sind Fußball-Kumpels, (keine Lauterbachs)

Dazu passt eine weitere Umfrage des Magazins, die ebenfalls ergeben hatte, dass die Mehrheit der Teilnehmer eine Impfpflicht für mit dem Grundgesetz nicht vereinbar hält.

Verständnis für seine Entscheidung zeigen auch andere Profifußballer rund um den Bundesligaspieler: Kapitän Manuel Neuer etwa ist der Überzeugung, „dass alle Ungeimpften und Geimpften aufgeklärt sind und jeder den gleichen Wissensstand hat“. „Jo“ könne „damit umgehen. Der weiß, worum es geht, und passt ja auf. Ich glaube, jeder kennt auch ungeimpfte Menschen in seinem Bekannten- und Freundeskreis. Aber wenn es eine Person des öffentlichen Lebens betrifft, ist klar, dass es medial eine größere Rolle spielt.“

Ähnlich auch Thomas Müller: Das sei gar kein „daily-brandheißes Thema, weswegen Gesprächsrunden unter uns Spielern einberufen werden. Wir sind Fußball-Kumpels“.

„Da ist was faul im Staate Dänemark“

Mit diesem Kommentar spricht Müller (vermutlich nicht beabsichtigt?) an, worin ein wesentliches Problem der Diskussion um die Covid-„Impfung“ liegt:

Hatte bisher kein einziges Medium und niemand aus der Politik, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft nachgefragt, welcher Profifußballer gegen die Grippe, Hepatitis C und A u.ä. – ebenfalls Krankheiten, die verhältnismäßig oft tödlich verlaufen – geimpft ist, wird dies nun zur alles entscheidenden Frage, die über das weitere öffentliche (und wirtschaftliche) Leben eines Menschen entscheidet, erhoben.

Selbst der naivste Beobachter der Situation wird sich – ob mit oder ohne Shakespeare – da denken: „Da ist was faul im Staate Dänemark!“ Und zwar ganz gewaltig.

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