Der neue Bundesvorsitzende der Werte-Union, Max Otte, zeigt sich angesichts von internen Rücktrittsforderungen und Gerüchten über eine Spaltung des Vereins unbeeindruckt. „Es wird keine Spaltung geben“, sagt der 56jährige im Gespräch mit der Wochenzeitung Junge Freiheit.

„Das sind einige Funktionäre in den entsprechenden Landesverbänden und nicht ihre jeweilige Basis. Im neuen, voll funktionsfähigen Vorstand sind fast alle Landesverbände vertreten.“

Die Basis habe sich eine Persönlichkeit gewünscht, „die klare Positionen und Werte vertritt und gezeigt hat, dass sie Framing und Medienattacken aushalten kann“. Er stehe für Integration, betont der Fondsmanager und Buchautor. „Ich habe vor der Wahl immer wieder das Gespräch mit den Mitbewerbern gesucht und werde es jetzt weiter tun.“

Keine Kontaktschuld

Zur Kritik, er würde der AfD zu nahe stehen, meint Otte: „Es ist kein Geheimnis, daß ich als Privatmann Kontaktschuld ablehne. Als Vorsitzender habe ich mich an die Vorstandsbeschlüsse zu halten und die Linie der Organisation zu vertreten.“

Einen weiteren Bedeutungsverlust der Werte-Union sehe Otte nicht. „Im Gegenteil“, bekräftigt er gegenüber der Jungen Freiheit. Die konservative Basisbewegung bleibe das Gewissen der CDU. „Einer meiner Konkurrenten sprach davon, dass wir uns das Vertrauen der Abgeordneten verdienen müssten.“

Das Umgekehrte sei der Fall. „Die Abgeordneten der Union haben die Wähler in vielen Fällen im Stich gelassen. Sie müssen sich unser Vertrauen wieder verdienen.“

Die Meldung lesen Sie hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/werte-union/

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