(David Berger) In Köln fordert ein Priester von den Gläubigen die Maskenpflicht ein, indem er sie religiös überhöht. Der Gehorsam dem Hygienekonzept gegenüber sei „um der höheren Ehre Gottes willen und des Seelenheiles jedes einzelnen“ zu leisten. Mit den Phrasen der alten Religion werden so die Gläubigen zur Konversion zur Religion der „neuen Normalität“ angehalten.

Kurz nach Ostern berichteten wir, dass eine der letzten Oasen in Köln (Maria Hilf, betreut von der Petrusbruderschaft), wo man am Sonntag einen würdigen Gottesdienst ohne das Tragen der „Hygienemasken“ besuchen konnte, vernichtet wurde. Der zuständige Priester, P. James Mawdsley (Foto l. © Screenshot YT), der nicht auf dem Maskenzwang bestand und sich in seinen Predigten kritisch zur neuen Corona-Ersatzreligion und dem impliziten Impfzwang geäußert hatte, wurde kurzerhand von seinem Ordensoberen abgezogen. Und das obwohl seine Gottesdienste regen Zulauf fanden und er bei den Gläubigen in höchsten Ansehen stand.

Wohin der hochintelligente, fromme und mutige Geistliche, der bereits vor vielen Jahren in Burma für seine Überzeugungen Gefängnis und Folter hinnahm, verschwunden ist, konnte bislang nicht herausgefunden werden.

Die neue Religion hält Einzug

Dafür hat die neue Ersatzreligion, vor der er warnte dort anscheinend erfolgreich Einzug gehalten. Die bislang stattfindenden Gottesdienste wurden kräftig reduziert. Vor der verschlossenen Tür der Kirche stehend, fand ich – neben Plakaten zu Hygienevorschriften – jüngst einen Aushang, in dem es heißt, man müsse sich nun zu den Sonntagsgottesdiensten im Internet und per Telefon anmelden. Und weiter:

„Mit der Anmeldung ist die Bereitschaft verbunden, das Hygienekonzept der Erzdiözese Köln nicht nur zu beachten, sondern sich auch daran zu halten! Andernfalls kann die Anmeldung nicht entgegengenommen werden.“

Alle Gläubigen werden dazu aufgerufen, „ihre persönlichen Meinungen und Interessen den Vorschriften gegenüber zurückzustellen. Wem die Bereitschaft dazu fehlt, setzt falsche Prioritäten. Denn alles hat zu geschehen um der höheren Ehre Gottes willen und des Seelenheiles jedes einzelnen!“

Nun fragt man sich, weiß der Geistliche, der diesen Text verfasst hat, welch perfider Abfall vom Glauben hinter seinem fromm klingenden, jesuitischen Geschwätz in letzter Konsequenz steckt?

Nur mit Maske kommt man in den Himmel

In letzter Konsequenz bedeutet es doch – einfach und ohne theologischen Fachjargon ausgedrückt: Wer sich weigert etwa die Maskenpflicht, die auch von ihren Urhebern als sichtbares Bekenntnis zur „neuen Normalität“ gewertet wird, zu tragen, beleidigt damit Gott und legt die Grundlagen dafür, dass er in die Hölle kommt und den Platz anderer im Himmel gefährdet. Gleichzeitig wird die heiligmäßige Unterordnung natürlicher Ziele (der leiblichen Gesundheit) unter das übernatürliche Ziel (die ewige Glückseligkeit, das übernatürliche Heil) als „persönliche Meinung“ abgetan.

An die Stelle der 10 Gebote und der Lehre der Kirche ist nun das „Hygienekonzept“ und der Glaube an die Epidemie bzw. die neue Weltordnung getreten: Kurzum die komplette Gleichschaltung mit einer neuen Religion hat stattgefunden und wird von den anderen Gläubigen im Namen der alten Religion erzwungen. An die Stelle dringend nötiger spiritueller und intellektueller Hygiene ist nun die körperliche Hygiene-Hysterie als Endziel aller Dinge getreten.

Beim letzten Gericht ohne Maske

Und das bei einem Priester, der einer Bruderschaft angehört, die sonst großen Wert auf ihre besondere Treue zur Tradition der katholischen Kirche legt. Bei einem Priester, der genau weiß, dass viele der Gläubigen, die die Gottesdienste in Maria Hilf besuchten, schwerste Gewissensprobleme mit dem Bekenntnis zur neuen Weltordnung haben und gerade deshalb den Messbesuch bei seinem Vorgänger so hoch geschätzt haben – als eine der letzten Orte, wo man noch nicht den Eindruck hat in einem gottfernen Irrenhaus eines Killervirus-Horrorfilms gefangen zu sein.

Möge Gott ihm gnädig sein, wenn er dereinst ohne Maske vor seinem Richterstuhl steht!

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