Eine junge LGBT-Aktivistin stört das Gebet älterer polnischer Katholiken. Eine Gläubige reagiert darauf sehr ungewöhnlich. Ein Gastbeitrag von Dr. Alexander Ulfig

Ältere polnische Katholiken beten in Warschau dafür, dass die Angriffe auf einen konservativen katholischen Sender aufhören. Eine junge LGBT-Aktivistin versucht, das Gebet zu stören, sagt schlimme Dinge, paraphrasiert ein bekanntes Gedicht, sagt u.a. „verficktes Land“, „Ich glaube an gar nichts“ usw.

Ihr Leben lang für Polen gekämpft

Eine ältere Gläubige reagiert darauf sehr unkonventionell: Sie kniet vor die junge Frau und küsst ihre Füße. Sie sagt dann weinend zu ihr: „Ich bin 83 Jahre alt“, „Ich liebe Sie“. Die Aktivistin wird weich und antwortet: „Bleiben Sie ruhig! Ich bin 21 Jahre alt, ich liebe Sie auch, bitte weinen Sie nicht!“ Sie umarmt die ältere Frau.

Die Gläubige sagt weinend weiter, dass sie das ganze Leben lang für Polen gekämpft hat und kurz vor ihrem Tod auf ein gespaltenes Land schaut, was sie sehr traurig macht. Schließlich sagt sie, dass „unsere armen Kinder“ von „unpolnischen Polen“ (in Polen eins der unzähligen Schimpfwörter für die Kommunisten) erzogen wurden.

Am Ende der Auseinandersetzung bittet die ältere Frau die Aktivistin darum, sich zu bekreuzigen. Was dann passiert, können Sie selbst in dem kurzen Video sehen:

Dr. Alexander Ulfig, geboren in Kattowitz (Polen), lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Aktuelle Buchpublikation: Der letzte Schritt zum Glück.

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