Für ein Drittel der Deutschen war das Corona-Jahr 2020 das schlimmste Jahr ihres Lebens. So das Ergebnis einer aktuelle Tagespost-Umfrage. Als besonders belastend empfanden das Jahr Wähler der AfD.

Für ein knappes Drittel (29 Prozent der Deutschen) war 2020 das schlimmste Jahr ihres Lebens. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. 18 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Von den katholischen Befragten gaben  – ähnlich wie der Gesamtdurchschnitt – 57 Prozent an, dass 2020 nicht das schlimme Jahr ihres Lebens war, 31 Prozent hingegen sehen das anders. Unter Protestanten sind die Werte ähnlich (58 Prozent Ablehnung, 31 Prozent Zustimmung). Unter freikirchlichen und islamischen Befragten ist der Anteil derjenigen, die 2020 als das bisher schlimmste Jahr ihres Lebens betrachten, etwas höher (jeweils 35 Prozent); unter konfessionslosen Befragten etwas geringer (26 Prozent).

AfD-Wähler liegen vorne

Die Erhebung, für die 2.055 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 18. und 21. Dezember befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf. Demnach gaben Wähler der AfD am häufigsten (38 Prozent) an, dass 2020 das schlimmste Jahr ihres Lebens gewesen sei. Gleichzeitig sieht das eine absolute Mehrheit (52 Prozent) anders.

Bei den Anhängern aller anderen Parteien liegt der Anteil derjenigen, die 2020 als das schlimmste Jahr ihres Lebens betrachten, zwischen 25 und 29 Prozent. Mit 65 Prozent lehnen Anhänger der Grünen die These, 2020 sei das schlimmste Jahr ihre Lebens gewesen, am häufigsten ab.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „2020 war das bisher schlimmste Jahr meines Lebens.“

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