(David Berger) Im Dritten Reich erfanden Theologen für den Führer den arischen Jesus. Im Coronasystem postulieren Journalisten zum Weihnachtsfest einen Jesus, der sich impfen lässt und Oma an Weihnachten einsam und alleine lässt. Eine perfide Missbrauchsmentalität, die dieses „Presstituierten“ noch ein bisschen schäbiger aussehen lässt als ohnehin im System der gleichgeschalteten Merkel-Medien.

Dass gerade zu solch einem emotional stark besetzten Fest wie dem Weihnachtsfest die Gefühle der Menschen ganz bewusst ausgenutzt werden, um sie für das ideologisch „Gute“ bzw. für „gut Gehaltene“ zu gewinnen, wissen wir spätestens seit den Anstrengungen der evangelischen Reichskirche im Dritten Reich für das blonde Jesuskind in der Grippe auch noch einen wissenschaftlichen Ariernachweis zu erbringen…

„Jesus hätte sich impfen lassen“

Diese Tradition wird nun erneut aufgenommen von allen, die das Christentum als Argument für ihre Corona-Überzeugungen ins Feld führen. Und das – wen wundert es – vor allem von jenem Berufszweig, dessen im gleichgeschalteten Deutschland tätige Vertreter immer öfter als „Journalunken“ oder „Presstituierte“ bezeichnet werden.

So etwa vor einigen Wochen eine Miriam Hollstein (Selbstbeschreibung aus Twitter: „Chefreporterin Politik Funke Zentralredaktion … Global Talent. Autorin der ersten Comicbiographie über Angela Merkel. Sonntags ist #Tatort), die mit dem vollen Brustton der Überzeugung Ende November im Hinblick auf die angekündigte COVID-Impfung twitterte „Jesus hätte sich impfen lassen“ – erst der starke Widerspruch, der ihr dann auf Twitter entgegenschlug, brachte sie vermutlich dazu, den Tweet doch zu löschen. Durch die zahllosen Gegentweets existiert er freilich indirekt fort.

„Jesus und Maria waren auch alleine“

Mehr der Dummheit als der Boshaftigkeit geschuldet scheinen da Aussagen von Politikern wie Sachsen Regierungschef Kretschmer. Der MDR meldete heute morgen:

„Jesus und Maria waren am Heiligen Abend auch alleine“. Sachsens Regierungschef Kretschmer rät von Kirchenbesuchen Heiligabend ab. Auch er selbst werde wegen Corona erstmals auf den Gottesdienst verzichten. Ähnlich äußerte sich Sachsen-Anhalt Ministerpräsident Haseloff.“

„Zum Glück gibt’s den Islam“

Eine ähnliche Stellungnahme kommt von dem Spiegel-Schreiber Christian Stöcker, der zum 3. Adventswochenende die Leser des Relotius-Magazins wissen ließ: „Corona und Weihnachten: Jesus hätte Oma nicht besucht.“ (Quelle)

(Foto: ganz bewusst veröffentliche ich hier ein Foto von einem der zahllosen Besuche meines Partners und mir bei meiner Großmutter, die im gesegneten Alter von 100 Jahren verstorben ist – ein gemeinsames Weihnachtsfest war ihr immer sehr wichtig)

Ja, es ist derselbe Autor, der vor einigen Jahren das Christentum mit dem Islam verglich und in dem Artikel mit dem Titel „Zum Glück gibt’s den Islam“ zu dem Ergebnis kam: „Der Islam wird von seinen Kritikern als barbarisch dargestellt, das Christentum als aufgeklärt. Beides ist falsch. Tatsächlich waren einst die Christen die wahren Barbaren.“ Irgendwie passt seine Aussage dann ja wieder: Jesus als Barbar und Gründer eine barbarischen Religion…

„Dumm“, „anmaßend“ und „keine Ahnung“ von der Gestalt Jesu und der Geschichte des Christentums, denke ich mir da als habilitierter Theologe. Und obgleich der hl. Thomas von Aquin Dummheit als Sünde beschreibt, ist die perfide Missbrauchsmentalität, die hier zutage tritt, noch viel schlimmer und widerlicher. Oder um es auf rustikale Weise mit Rudolf Gehrig zu sagen: „Weihnachten ist die Zeit, in der Menschen, die sich das ganze Jahr über einen Scheiß um Jesus Christus kümmern, auf einmal mit krassen „Jesus hätte…“-Hypothesen um die Ecke kommen.“ (Quelle)

Zur Hölle mit Euch!

Und so hat ein Twitter-User richtig zu dem jüngst Stöcker-Elaborat bemerkt:

Es ist so verflucht schäbig Jesus für seine erbärmlichen Zwecke zu missbrauchen. Kommt ja gleich hinter „Jesus hätte sich impfen lassen„. Einfach nur abartig.“

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Höchsten vielleicht wenn man sich kurz auf das üble Niveau dieser Leute begegnen möchte: „Zur Hölle mit Euch!“

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