(David Berger) Am vergangenen Wochenende holten muslimische Terroristen der Boko Haram zu ihrem brutalsten direkten Angriff dieses Jahres aus: Sie fesselten mehr als 110 Arbeiter auf den Reisfeldern und schnitten ihnen dann die Kehlen durch.

„Der Vorfall ist der brutalste direkte Angriff auf unschuldige Zivilisten in diesem Jahr. Ich fordere, dass die Urheber dieser abscheulichen und sinnlosen Tat vor Gericht gestellt werden.“ – so der humanitäre Koordinator der UN, Edward Kallon, über ein brutales Massaker im Nordosten Nigerias am vergangenen Wochenende.

Gefesselt und dann die Kehle durchgeschnitten

Nach UN-Angaben wurden bei dem Angriff auf das Dorf Koshobe mindestens 110 Menschen grausam ermordet. Die Menschen des Dorfes waren gerade mit der Reisernte auf den Feldern am Rande des Dorfes beschäftigt, als die muslimischen Extremisten von Boko Haram auf Motorrädern und bewaffnet dort auftauchten.

Nach Angaben von Augenzeugen wurden die Opfer angegriffen, dann gefesselt und ihnen dann die Kehlen durchgeschnitten worden. Der Vorfall trage eindeutig die Handschrift der Islamisten von Boko Haram, die als die westafrikanische Version des „Islamischen Staats“ gelten.

Das Massaker ereignete sich am Tag der ersten Regionalwahl seit 2009. Zuvor war die Wahl – aufgrund der immer wiederkehrenden Gewaltakte durch islamistische Milizen – immer wieder verschoben worden.

„Das waren ja nur Neger“

Tobias Huch dazu auf Twitter: „Gestern haben #Islamisten 110 Menschen in #Nigeria ermordet, weil sie keine #Muslime sind. Sie haben Frauen und Kindern brutal die Köpfe abgeschnitten. Wieder kein Aufschrei und kein Brandenburger Tor in den Farben Nigerias, weil sich viele denken „Das waren ja nur Neger“.“

Schon 2019 konnte man auf PP lesen:

Zwischen 2011 und 2015 terrorisierte und schlachtete Boko Haram — eine Dschihadistengruppe, die schon vor der Gründung von ISIS Gräueltaten beging — Tausende von Christen, insbesondere diejenigen, die in der muslimischen Mehrheit im Norden leben. Im Jahr 2015 bekamen Nigerias Muslime endlich das, was sie wollten: einen muslimischen Präsidenten in Gestalt von Muhammadu Buhari. Die Gewalt wurde jedoch nur noch schlimmer. Muslimische Fulani-Hirten — der ethnische Stamm, aus dem Buhari abstammt — schlossen sich Boko Haram an und übertrafen ihn noch bei der Schlachtung von Christen.

Genozid an Christen in Nigeria – Die Welt schaut weg!

Allein zwischen Juni 2017 und Juni 2018 schlachteten muslimische Fulani rund 9.000 Christen und zerstörten mindestens tausend Kirchen (Es dauerte dreimal länger, bis die Fulani einen Bruchteil davon [1.484] an Christen unter Jonathans Präsidentschaft getötet hatten). Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ereigneten sich 52 tödliche Terroranschläge auf christliche Dörfer. „Fast jeden Tag wache ich mit Textnachrichten von Partnern in Nigeria auf, wie heute Morgen: ‚Hirten erstechen 49-jährigen Bauern in Ogan’“, sagte Menschenrechtsanwältin Ann Buwalda im Juli.

Wann immer die Mainstream-Medien die Gewalt gegen Nigeria erwähnen, wiederholen sie, was Obamas stellvertretender Außenminister für afrikanische Angelegenheiten, Johnnie Carson, behauptet hatte, nachdem eine Kirche bombardiert wurde, was fast 40 christliche Gläubige am Ostersonntag 2012 das Leben kostete. „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen“, sagte Carson, „um einen wichtigen Punkt hervorzuheben, und zwar, dass die Religion [in Nigeria] keine extremistische Gewalt fördert“.

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