(David Berger) Eine knappe halbe Million Euro unnötige Kosten hat Berlins Regierender Bürgermeister Müller (SPD) mit einem vier Wochen zu spät abgeschickten Brief verursacht. Eine weitere Panne in einer ganzen Serie, die die Amtszeit des Politikers auszeichnet.

Unser Foto der Woche kommt direkt aus meinem Briefkasten. In der Post von heute fand ich einen Brief, der laut Umschlag an alle Berliner Haushalte ging und offensichtlich erst gestern und heute dort ankam.

Wie alle anderen auch, nahm ich nun an, dass mich der Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Michael Müller (SPD), damit auf den Dezember-Lockdown einschwören will. Bei der Lektüre dann die bizarre Erkenntnis, dass der Brief die Berliner auf den November-Lockdown vorbereiten sollte. Aber offensichtlich erst am Tag abgeschickt wurde, als Müller zusammen mit Merkel und seinen anderen Länderkollegen schon den Dezember-Lockdown beschlossen hatte.

 492.000 Euro zum Fenster rausgeworfen

Besonders lustig in dem Brief der wohl nur pädagogisch gemeinte Spruch Müllers an die Berliner: „Ich kann Ihnen nichts versprechen. Aber wenn wir jetzt konsequent unnötige Kontakte vermeiden, dann haben wir zumindest eine Chance auf schöne Feiertage im Kreise unserer Familie und Freunde.“

Hätte der Brief die Berliner früher erreicht, hätten sie sich vielleicht auf den Deal Müllers eingelassen und konsequent seine Maßnahmen eingehalten. Aber das konnten sie ja nicht wissen. Und so fällt für die Berliner auch Weihnachten einfach aus.

Das ist nicht nur peinlich für den Mann, dem vermutlich nach all den Peinlichkeiten seiner Amtsjahre nichts mehr peinlich sein dürfte. Es kommt den Steuerzahler auch extrem teuer zu stehen: Die Kosten der Aktion sollen sich auf eine knappe halbe Million Euro belaufen – so die Berliner Zeitung-

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