(David Berger) Ein Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn hat heute den öffentlichen Nahverkehr in der linksgrün regierten Stadt massiv beeinträchtigt, der Verkehr auf der Ringbahn wurde unterbrochen. „Feministische Linksextremisten“ haben sich zum Anschlag bekannt, mit dem sie gegen die anstehende Räumung der Liebigstraße 34 protestieren wollen. Der Staatsschutz ermittelt.

Außergewöhnlich kurz fällt heute eine Meldung der Berliner Polizei aus. Mit einer sonst kaum gekannten Wortkargheit liest man mit deutlicher Verspätung auf deren Internetseite:

„Aufgrund eines brennenden Kabelschachts im Bereich des S-Bahnhofs Frankfurter Allee ermittelt seit heute früh der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Gegen 5 Uhr bemerkte ein Passant den Brand und rief daraufhin die Polizei und die Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Durch den Brand wurde der Verkehr der S-Bahn beeinträchtigt. Die Ermittlungen dauern an.“

„Wir werden die ganze Stadt runterfahren“

Der Anschlag auf die Berliner S-Bahn am Ostring hatte massive Störungen im Berliner S-Bahn-Verkehr ausgelöst. Inzwischen haben sich linksextrem-feministische Terroristen zum Anschlag bekannt:

Auf der linksextremistischen Internetseite „indymedia.org“ nannten die TäterInnen als Grund die anstehenden Räumung der Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain. Sie nennen sich „Feministisch-Revolutionär-Anarchistische-Zelle“. Man habe die Absicht die ganze „Stadt runterfahren“. So wolle man das „kapitalistische Patriarchat“ in den „Lockdown“ bringen.

Unser Kampf ist erst zuende, wenn alles zerstört ist

„Wir  fahren die Stadt runter.
Wir stoppen den Nahverkehr.
Wir stiften Chaos in der Stadt.
Wir behindern Arbeitsabläufe.“

heißt es in dem Bekennerschreiben auf Indymedia. Und:

„Unser Struggle, unser Fight ist erst zu Ende, wenn die Menschen ihre Freuden und ihre Leiden, ihre Arbeit und ihre Reichtümer teilen, wenn alles allen gehört. Wenn es keine Reichen mehr gibt, die sich beschützen lassen müssen, und keine Klassenunterschiede. Wenn es keine Femizide mehr gibt und keine Waffen. Keinen Bullen-NSU 2.0 und keine Nazis. Wenn egal ist, welche Hautfarbe, Geschlecht oder Aussehen jemand hat. Überall in der Welt. Und wenn der Planet nicht weiter zerstört wird.
Hört auf zu konsumieren – kämpft! Es geht um mehr als die Liebig 34.“

Mehrere Autos und Motorräder in Brand gesetzt

Von den Medien unerwähnt bleibt die Tatsache, dass in der letzten Nacht auch zahlreiche Autos und Motorräder ganz bewusst in Brand gesetzt wurden. In Berlin ist das zwar inzwischen zu einer „normalen“ Ausdrucksform linken Lebens geworden, aber in Kombination mit dem Brandanschlag auf die S-Bahn zeigtes doch, dass der linksextreme Terror immer mehr dem Leben aller Menschen in dieser Stadt schaden möchte.

Der RBB meldet, dass aufgrund des Anschlags auf die S-Bahn weiter mit starken Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin zu rechnen ist.

Wo bleibt „ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft“?

Alexander Kissler von der NZZ dazu: „Anschlag heute früh auf Berliner S-Bahn. „Inzwischen hat eine linksextreme feministische Gruppe ein Bekennerschreiben veröffentlicht.“ Nun wird es gewiss sehr rasch ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft geben.“ (Quelle)

Und Boris Reitschuster kommentiert: „Interessant ist, dass laut Google News kein einziges deutsches Medium diese linksextremen Parolen wiedergibt. Berichtet wird demnach fast nur in regionalen Medien. Und auch dort eher als Nebenthema.

Keine breiter Schulterschluss der Demokraten.

Keine breite Empörung auf twitter.

Keine Solidaritäts-Bekundungen mit den Bahn-Mitarbeitern und Fahrgästen.

Keine Einladung der Brandbekämpfer zum Bundespräsidenten.

Frei nach George Orwell: Jede Gewalt ist schlecht. Aber linksextreme weniger.“

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