(David Berger) Renter, die ein Leben lang für unsere Gesellschaft gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt haben, müssen immer öfter aus Deutschland in andere EU-Länder auswandern, weil sie sich das Leben hier nicht mehr leisten können. Ersetzt werden sie durch Immigranten, die nach Deutschland kommen, um hier ein besseres Leben führen zu können.

Unser Tweet des Tages kommt von Prof. Max Otte (CDU). Anlässlich eines Zeit-Beitrags twittert er heute Morgen:

„Rentner raus aus Deutschland, Migranten rein. Und kräftig dafür werben. Wie nennt man das, @zeitonline? Bervölkerungsaus…. Ich schreibe das Wort nicht aus. Das geht ja gar nicht. Das wäre ja eine Verschwörungstheorie.“

Verlinkt ist dazu ein Beitrag der „Zeit“ mit dem Titel „Mädchen, wir müssen raus aus Deutschland“: „In ihrer Heimat konnten Hildegard und Waldemar Hackstätter von der Rente kaum leben. Also gingen sie nach Bulgarien und haben sich dort den Traum vom Ruhestand erfüllt.“

Nicht einmal 500 Euro, für 45 Jahre

Folgende Passage aus dem Artikel ist bezeichnend: „Hildegard Hackstätter hat 45 Jahren lang in Deutschland gearbeitet. Als Platzanweiserin im Kino, als Verpackerin im Milchwerk und beim Rollladenbau. Sie hat im Altenheim und Thermalbad geputzt, war Badeaufseherin und hat Menschen mit Behinderung durch die Stadt gefahren. Sie hat das hinter sich, was man eine unstete Erwerbsbiografie nennt, aber gearbeitet hat sie fast immer. Als sie vor zwölf Jahren ihren Rentenbescheid bekam, erzählt sie, musste sie sich erst mal setzen. Bis nachts um drei hockte sie in ihrer Wohnung auf dem Boden und weinte. Nicht einmal 500 Euro, für 45 Jahre. „Mädchen, wir müssen raus aus Deutschland“, hat Waldemar Hackstätter damals zu ihr gesagt.

So gingen sie also nach Bulgarien, das ärmste Land der Europäischen Union. Gut 500 Euro verdienen die Menschen hier im Schnitt, fast ein Viertel der Bevölkerung ist von Armut bedroht. In Bulgarien gehören arme deutsche Rentner zur oberen Mittelschicht. „Hier brauche ich nicht mehr in den Geldbeutel schauen und mich fragen, ob ich ins Restaurant gehen kann oder nicht“, sagt Waldemar Hackstätter. „Hier gehe ich einfach rein.“ Mit dem Umzug haben die Hackstätters ihre Rente erhöht, ohne einen Cent mehr zu bekommen.“

Luxuswohnungen für „Flüchtlinge“

Neben solchen Berichten und Reportagen, die tatsächlich exemplarisch für die Lage zahlreicher Rentner in Deutschland sind, stehen Berichte, in denen die Mainstreammedien feiern, wie großartig es dem System Merkel – im Unterschied zu anderen EU-Ländern – gelingt, Immigranten bei uns unterzubringen. Besonders die Bautätigkeit für Immigrantenfamilien sorgt immer wieder für Schlagzeilen:

  • Baustelle in Hellersdorf: Hier baut die Geso-Bau neue 3- bis 6-Zimmer-Luxuswohnungen für Migranten.
  • Hamburg baut Wohnungen für Flüchtlinge in „nicht ganz selbstverständlicher Bauqualität“ (Quelle)
  • Oder jüngst erst wieder: „Schöner wohnen in NRW“

Schöner Wohnen in NRW

Vor diesem Hintergrund müssen das in wenigen Tagen errichtete Flüchtlings-Zeltlager auf Lesbos natürlich äußerst primitiv erscheinen.

An Absurdität kaum zu überbieten

Den Kommentaren zu dem Tweet von Otte ist nichts mehr hinzuzufügen: „Die traurige Wahrheit. Die die Deutschland groß gemacht habe durch ihre Hände Arbeit, dürfen jetzt gehen. Der Tisch ist gedeckt.“

„An Absurdität kaum zu überbieten, Migranten kommen her für ein besseres Leben, Rentner müssen auswandern für ein besseres Leben… Kannste dir nicht ausdenken.“

Die Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“ hat sich dieses Problems angenommen. Sehr zum Missfallen des Systems Merkel: Die gleichgeschalteten Nannymedien versuchen seit vielen Monaten die sozial ausgerichtete Bewegung in die „Nazi-Ecke“ zu rücken.

Verantwortungslos gegenüber allen

Und zu guter Letzt noch eine persönliche Bemerkung: Es ist nicht so, dass ich den Zuwanderern, zumal den echten Flüchtlingen, eine aufrichtige und menschenwürdige Gastfreundschaft neiden würde. Ganz im Gegenteil.

Es geht schlicht darum, wie wir die Güter verteilen, wenn nicht ausreichend vorhanden sind (wie etwa beim bezahlbaren Wohnraum): Der gesunde Menschenverstand und die Ethik sagen uns, dass wir uns erst um die Unseren, unsere Familienmitglieder, Mitbürger usw. sorgen und erst im zweiten Schritt um die übrigen, die unserer Hilfe bedürfen.

Wer anders agiert, der weckt notgedrungen Neid und Missgunst – und sorgt dafür, dass eine Integration der Menschen, die zu uns kommen, immer schwerer gelingen kann. Kurzum, der handelt sowohl gegenüber den eigenen Leuten wie den Fremden verantwortungslos! Und zerstört den sozialen Frieden in unserem Land.

***

Hier können Sie Philosophia Perennis unterstützen: Mit einem Klick über

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: PP