(David Berger) Mit einem investigativen Artikel konnte PP am 22. Juli* zeigen, dass „Mission Lifeline“ durch einen Tweet den Eindruck erweckte, dass „Faschisten“ ein Feuer in dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos gelegt hätten. Was sich sehr schnell als falsch herausstellte. Nun geht der offensichtlich finanzstarke Verein gegen das ehrenamtlich arbeitende PP wegen einer Nebensächlichkeit juristisch vor.

Will er dadurch von der Hauptsache ablenken, die ein äußerst schlechtes Licht auf die u.a. von der katholischen Kirche unterstütze „Mission“ wirft?

(*inzwischen wurden die unten genannten Passagen gelöscht)

Durch einen Tweet der „Mission Lifeline“ ist auf Twitter am 22. Juli der Eindruck entstanden, „Faschisten“ hätten das Flüchtlingslager von Moria in einen „Großbrand“ versetzt.

PP deckte auf, dass sich für diese Annahme keinerlei Nachweise erbringen lassen. Das sorgte bei Lifeline offensichtlich für gehörigen Ärger, sodass man nun – wegen einer Nebensache – gegen PP juristisch vorgeht.

Geld scheint für solche Klagen bei „Mission Lifeline“ genug vorhanden zu sein. Und auch die prekäre finanzielle Lage der alternativen Medien ist den Klägern vermutlich bewusst.

„Unbestätigten Meldungen zufolge“

„Großbrand in Moria. Hubschrauber im Einsatz. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen Faschisten das Feuer gelegt haben.“ twitterte am Abend des 22. Juli die umstrittene Vereinigung „Mission Lifeline“.

Um dann später mit Posten eines völlig nichtssagenden Videos (man sieht über einem Berg Rauch aufsteigen) einräumen zu müssen: „Das Camp und der „Dschungel“ sind nicht betroffen.“

Aber die mindestens missverständliche Nachricht war da eben schon draußen, viele lasen gar nicht mehr, was danach noch kam.

Der Eindruck, der dadurch bei vielen Twitter-Usern entstand: „Faschisten“ haben das Flüchtlingslager von Moria angezündet, wo jetzt ein Großbrand tobt und tausende kleiner Kinder verbrennen.

Unbegründete Panikmache, die zu Spenden motiviert

Also genau jene Viktimisierung, die man sich wünscht, um seine fraglichen Aktivitäten im Mittelmeer emotional zu rechtfertigen und über schlecht informierte, aber ohnehin zur Hysterie neigende Refugee-welcome-Menschen Druck auf die Politik auszuüben. Was zusätzlich den Effekt hat, dass man weiter kräftig Spenden einsammeln kann. Denn man kämpft ja angeblich für die „Flüchtenden“ und damit gegen die „Faschisten“ (was immer beides heißen soll…).

Dass dabei zusätzlich die aggressive und gewalttätige Stimmung im Lager weiter angeheizt wird, scheint man – wenn das Geld lacht – mindestens in Kauf zu nehmen.

Doch selbst Kommentatoren, die den Aktionen von Lifeline & Co mit einer gewissen Sympathie begegnen, waren von der Nachricht irritiert: „Das Camp und der „Dschungel“ sind nicht betroffen.“ Ich halte „Moria brennt!“ deshalb für Panikmache, die niemandem hilft. Für den Hinweis wurde ich blockiert“, schreibt einer der Follower von „Mission Lifeline“.

Darauf fragte ich bei “MissionLifeline“ auf Twitter an: „Warum wurden hier so viele Kommentare ausgeblendet und die Schreiber blockiert, die darauf hingewiesen haben, dass Eure Nachricht nach Panikmache und der Hinweis auf „Faschisten“ wie Fakenews klingt?“

Statt mir zu antworten, beauftragte man dann die Kanzlei „Spirit Legal“ in Leipzig gegen mich vorzugehen.

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Löschen, Sperren oder Verbergen?

Die Anwälte der Leipziger Kanzlei fanden dann auch geschickt einen sehr nebensächlichen Punkt: In meinem (mehrmals aktualisierten) Artikel hatte ich geschrieben, dass der Twitteraccount „Mission Lifeline“ mehrere kritische Nachfragen „gelöscht“ habe. Genau an dieser Stelle sah man offensichtlich einen wunden Punkt um gegen PP vorzugehen: Ein Ausblenden eines Kommentars bei Twitter durch den Starter des Tweets ist nämlich streng genommen nicht dessen Löschung, auch wenn sich die Ergebnisse sehr ähneln. Weil er unsichtbar gemacht wird.

Und dass mich Mission Lifeline auf Twitter blockierte, nachdem ich aufgedeckt hatte, welchen Faux-Pas man sich geleistet hatte, ist Fakt…

So hätte diese Tatsache bereits ausgereicht, um den Versuch des Twitteraccounts der angeblichen Bessermenschen, kritische Nachfragen meinerseits unmöglich zu machen, zu belegen… Und insofern tut der Unterschied zwischen Löschen und Verbergen auch gar nichts zur Sache. Aber um diese Sache scheint es den selbst ernannten antifaschistischen „Aktivisten“ auch gar nicht zu gehen…

Vom eigentlichen Thema ablenken

Wir haben es hier also wieder mit der u.a. bei Abmahnkanzleien und all den von ihren Geldgebern abhängigen „Faktenprüfern“ typischen Erbsenzählereien zu tun, die von dem eigentlichen Thema ablenken und diejenigen, die das öffentlich machen, was die Mainstreammedien verschwiegen, so lange mit Klagen zu überziehen, bis sie frustriert aufgeben müssen.

Geld ist dabei bei diesen Institutionen, von der Amadeu-Stiftung. Experten für den Kampf gegen Rechts bis zu all den selbst ernannten Seenotrettern in reicher Fülle vorhanden. Und auch viele unserer Leser finanzieren auf unfreiwillige Weise solche Institutionen mit. So wurde im Oktober 2018 bekannt, dass der Münchener Kardinal Marx an „Lifeline“ 50.000 Euro (!) gespendet hat!

Da lässt sich ein ausschließlich ehrenamtlicher Blog wie PP leicht über viele Instanzen kaputtklagen. Alle Kirchensteuerzahler sollte also klug überlegen, ob sie solche Unternehmen wie „Mission LIfeline“ und damit solche Klagen gegenüber alternative Medien indirekt über ihre Kirchensteuer weiterhin mitfinanzieren wollen. Und sich damit an einem finanziellen Mord alternativer Medien beteiligen … Oder diese Gelder lieber woanders eingesetzt sehen wollen.

Wie auch immer: PP ist auch in diesem Fall wieder auf die Großzügigkeit seiner Leser angewiesen:

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Update:

Es scheint Kräfte zu geben, die unter allen Umständen verhindern wollen, dass die Sache bekannt wird und PP die Kosten bezahlen kann…