(David Berger) Durch einen Tweet der „Mission Lifeline“ ist auf Twitter gestern Abend der Eindruck entstanden, „Faschisten“ hätten das Flüchtlingslager von Moria in einen „Großbrand“ versetzt. 

„Großbrand in Moria. Hubschrauber im Einsatz. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen Faschisten das Feuer gelegt haben.“ twitterte gestern Abend die umstrittene Vereinigung „Mission Lifeline“.

Um dann später mit Posten eines völlig nichtssagenden Videos (man sieht über einem Berg Rauch aufsteigen) einräumen zu müssen: „Das Camp und der „Dschungel“ sind nicht betroffen.“

Aber die mindestens missverständliche Nachricht war da eben schon draußen, viele lasen gar nicht mehr, was danach noch kam.

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Durch Tweet entstehen völlig falsche Eindrücke

Der Eindruck, der dadurch bei vielen Twitter-Usern entstand: „Faschisten“ haben das Flüchtlingslager von Moria angezündet, wo jetzt ein Großbrand tobt und tausende kleiner Kinder verbrennen.

Also genau jene Viktimisierung, die man sich wünscht, um seine fraglichen Aktivitäten im Mittelmeer emotional zu rechtfertigen und über schlecht informierte, aber ohnehin zur Hysterie neigende Refugee-welcome-Menschen Druck auf die Politik auszuüben. Und wiederum Spenden zu generieren.

Doch selbst Kommentatoren, die den Aktionen von Lifeline & Co mit einer gewissen Sympathie begegnen, waren von der Nachricht irritiert: „“Das Camp und der „Dschungel“ sind nicht betroffen.“ Ich halte „Moria brennt!“ deshalb für Panikmache, die niemandem hilft. Für den Hinweis wurde ich blockiert. “ schreibt einer der Follower von „Mission Lifeline“

„Wer sagt das? Was ist eure Quelle?“

Und ein anderer: „Wer sagt das? Was ist eure Quelle?“

„Die schutzwürdigen Interessen der Quellen überwiegen. Die bestätigten Informationen sind im Video zu sehen.“ so antwortet Mission Lifeline auf die kritischen Nachfragen.

In dem extrem kurzen Video, in dem man Rauch über einem Berg aufsteigen sieht, der auch in Indien liegen könnte? Weder in der griechischen noch internationalen Presse findet man zur Stunde (22.07.20, 8.45 h) irgendwelche Hinweise, dass sich ein Großbrand im Lager von Moria zugetragen haben könnte. Und das obwohl die linke Presselandschaft geradezu nach solchen Nachrichten giert und schon mal 3 gerade sein lässt, wenn es der vermeintlich guten Sache dient. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Haben Immigranten das Feuer gelegt?

Die Realität sieht vermutlich ganz anders aus, als man aufgrund des Tweet der Mission Lifeline glauben könnte: Seit geraumer Zeit kommt es immer wieder zu Unfällen in dem überfüllten Flüchtlingslager auf der Insel Moria, die zu Bränden führen. Aber auch Konflikte der dort untergebrachten, teilweise extrem aggressiven „Flüchtlinge“ untereinander führen dazu, dass von den Immigranten selbst Feuer gelegt wird. Zumal man damit regelmäßig versucht, die verhassten griechischen Behörden und Bewohne der Insel unter Druck zu setzen. (Quelle)

Aber auch außerhalb der Lager kommt es immer wieder zu Gewaltakten der Immigranten auf Lesbos, die deren Verachtung der europäischen Kultur und Werte zum Ausdruck bringen: Jahrhundertealte Olivenbäume wurden zerstört und angezündet und Kirchen zerstört.

Genauso gut hätte man also twittern können: „Großbrand in Moria. Hubschrauber im Einsatz. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen linksextreme „Antofa“-Vertreter und Bewohner des Flüchtlingscamps das Feuer gelegt haben.“

Der einzige Unterschied: Es hätte keine 5 Minuten gedauert bis Correctiv und dpa-Faktenchecker einen eigenen empörten Artikel dazu gebracht hätten und Twitter den Tweet gelöscht hätte.

Lesbos-Bewohner: Feuer in den Bergen von Thermi von Migranten gelegt

Update 22.07.20, 11 h: Durch einen tragischen Unfall wird nun klar, dass Inselbewohner von Lesbos verhindern wollten, dass Migranten erneut Feuer legen. Den Medien zufolge wollten sie Patrouillen einrichten, um zu verhindern, dass Migranten Feuer legen (sie glauben, dass das derzeitige Feuer, das immer noch in den Bergen von Thermi tobt, von Migranten gelegt wurde).  Das Feuer wütet vor allem in der Nähe des Raphaelsklosters. Die Löschhubschrauber, von denen der Twitteraccount von Mission Lifeline spricht, sind seit Tagen im Einsatz, um dieses Feier zu löschen. (Quelle 1, Quelle 2)

Das heißt: die Nachricht, dass es einen Großbrand im Lager von Moria gibt, war frei erfunden. Die einfach in Raum gestellte Vermutung, dass „Faschisten“ das Feuer gelegt haben, scheint ebenso frei erfunden. Höchstens man geht davon aus, dass sich unter den Immigranten des Flüchtlingslagers Faschisten aus Afrika oder Kleinasien befinden. Aber auch dann haben sie nicht im Flüchtlingslager, sondern in den umgebenden Bergen Feuer gelegt. Das wäre freilich nicht das erste mal…

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